AGENTUR FÜR ERBEN

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Kurz-Profil

Vor rund 8 Jahren fing Karla Friedemann beim WWF in Berlin mit der bundesweiten Nachlassabwicklung an und war in diesem Zusammenhang für sämtliche Fragestellungen verantwortlich. Außerdem begleitete sie den WWF im Erbschaftsmarketing. Zu ihren Aufgaben gehörte auch das Organisieren von Informationsveranstaltungen zu den Themen Testamentsgestaltung, Vorsorgevollmacht etc. Schon früh begann sie, auch jüngeres Publikum auf diese Themen anzusprechen und die Medien mit in die Vorbereitungen zu den Events einzubinden. Im Jahr 2016 machte sich Karla Friedemann in München mit ihrer AGENTUR FÜR ERBEN selbstständig und vertritt seitdem private Erben genauso wie gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Organisationen bei der Nachlassabwicklung. Gleichzeitig betreut Karla Friedemann Organisationen ebenfalls im Bereich des Erbschaftsmarketings und hilft diesen mit ihrem profunden Wissen neue Wege zu bestreiten.

Karla Friedemann ist seit ihrem 19. Lebensjahr gemeinnützig engagiert, zunächst in ihrer Gemeinde, später dann im Bereich des Umweltschutzes und in den letzten Jahren als ehrenamtliche Berghelferin in der Schweiz. Für Karla Friedemann spielt es keine Rolle, in welcher Form oder an welchem Ort der Einzelne für die Gemeinschaft sein Engagement entfaltet – „Hauptsache, er tut es“.

Für mich heißt nachhaltig…

Karla Friedemann hat eine klare Haltung zur Nachhaltigkeit: „Was mich besonders befremdet, ist, dass‚ Nachhaltigkeit’ etwas von einer Mode hat, ein Begriff, mit dem jeder gerne kokettiert, ohne aber konkret nach den Grundprinzipien der Nachhaltigkeit zu leben. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit geworden, über die ich inzwischen gar nicht mehr nachdenken muss. Eine Kundenbeziehung soll natürlich von Dauer sein, sprich nachhaltig, und dafür muss ich diese Beziehungen intensiv pflegen, genauso wie es für mich Usus geworden ist, mit der Bahn zu reisen, anstatt mit dem Flugzeug, oder beim Einkauf den geflochtenen Einkaufskorb statt der Plastiktüte zu nutzen. Nachhaltigkeit lässt sich lernen und ist für mich zu einer grundlegenden Handlungsmaxime geworden.“


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Ein Nachlass gehört in professionelle Hände – Karla Friedemann gibt einige wertvolle Tipps für die Nachlassverwaltung aber auch für das Nachlassmarketing. Klicken Sie sich durch.

Für viele Menschen ist der Nachlass ein Buch mit sieben Siegeln. Zu viele Dinge sind zu beachten, zu viele Eindrücke prasseln auf die Angehörigen ein. Einen Profi an der Seite zu wissen, kann in dieser Situation Gold wert sein. Karla Friedemann spricht über die ersten Berührungspunkte: „Wenn man nur das Testament hat, ist der erste Schritt immer, beim Nachlassgericht anzurufen und nachzufragen, ob dem Gericht weitere Informationen vorliegen. Meist ist es Frage nach Verwandten und nach den Schlüsseln. Bei der Nachlassübernahme gilt es dann, vor Ort schnell alle notwendigen Dinge abzuwickeln. Dazu gehört, den Schlüssel zu Immobilien oder Unterlagen zu bekommen, sich zu erkundigen, wer Gutachten erstellen kann oder so profane Dinge wie, ob ein Auto existiert.“

Was kommt danach?
„Im zweiten Schritt werden die Wohnung oder das Haus besucht und Unterlagen gesichert. Im Winter muss zum Beispiel genug Öl im Heizungskessel und der Gehweg gestreut sein, auch das gehört zu den Pflichten eines Nachlassverwalters, sich hierum zu kümmern. Und in einem dritten Schritt ist es wichtig die Banken zu überzeugen, Einsicht in die Unterlagen zu gewähren. Es gibt seit 2013 eine höchstrichterliche Rechtsprechung, dass es dazu keinen offiziellen Erbschein mehr braucht – was aber viele Banken bis heute nicht wissen oder nicht wissen wollen. Manchmal ist das ein kleiner Kampf, aber in der Regel lässt sich schnell ein Weg finden, so das Urteil der Bank vorgelegt wird.“

Wenn Sie einen Nachlass für eine gemeinnützige Organisation abwickeln, gibt es da andere Dinge zu beachten?
Karla Friedemann hebt auf einen Punkt besonders ab: „Also in meinen Augen ist es wichtig, gleichzeitig mit der Abwicklung auch Erbschaftsmarketing zu betreiben. Das heißt, das Netzwerk um den Nachlass herum in die Abwicklung mit einzubeziehen. Man muss die Sprache der Nachbarn finden, vielleicht mit diesen auch einfach mal einen Kaffee trinken. Denn zu oft ist kein Verständnis dafür vorhanden, warum eine gemeinnützige Organisation als Erbe eingesetzt wurde. Dabei können die Motive dafür so unterschiedlich wie nachvollziehbar sein. Dann braucht es Zeit, das erklären zu können und letztlich positiv davon zu überzeugen. Der Nachlass kommt der Gemeinde oder eben einem Projekt zugute, es wird damit der Gesellschaft etwas zurückgegeben. Wenn also eine Organisation mit der Abwicklung betraut wird, ist das fast der wichtigste Punkt, dieses Schaffen von Vertrauen.“

Angenommen, Sie planen mit einer Stiftung ein Event im Kontext des Erbschaftsmarketings, auf was kommt es hierbei an?
„Für die Veranstaltung müssen sämtliche Förderer eingeladen werden, und es muss mit zeitlich kleinem Vorlauf in der Lokalpresse eine Veranstaltungsankündigung in Form einer auffälligen Anzeige geschaltet werden. An diesen Kosten kommt man hier als Stiftung, NGO oder Verein nicht vorbei. Hier muss vermerkt sein, dass die Veranstaltung kostenlos für den Gast ist. Eine klassische Abendveranstaltung darf es nicht sein, sie sollte nicht während der Ferien stattfinden und auch nicht für einen Freitag angesetzt sein. Das sind einige kleine, auf den ersten Blick einfache Hinweise, die aber für den Erfolg der Veranstaltung maßgeblich sind.“

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Nachlassplanung/Testamentsgestaltung