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Über uns

Warum stiftungsmarktplatz?

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen: Deutschland ist Stiftungs- und Stifterland, das Gemeinnützige insgesamt erlebt in Deutschland seine zweite Blüte. Dieser Boom fällt jedoch in eine Zeit, die speziell für Gemeinnützige nicht einfach ist.

Niedrige Zinsen einerseits, der Druck, in der ideellen Sphäre den Wirkungsaspekt stärker zu betonen andererseits, genauso wie die Gewissheit, dass ein Generationswechsel ansteht, setzen die gemeinnützige Welt in gewisser Weise unter Druck.

Dazu verlangen die digitale Welt nach neuen Denkmustern, die nachrückende Spendergeneration nach neuer Ansprache und die Aufsichtsbehörden nach mehr Dokumentation des eigenen Tuns.

Gemeinnützige, also neben Stiftungen auch Vereine oder andere NGOs sind hier nicht zwingend überfordert, aber sie sollten doch an der einen oder anderen Stelle für ihre Probleme den passenden Problemlöser zu Rate ziehen, um professioneller auf die Anforderungen zu reagieren. Diese Erkenntnis bahnt sich Stück für Stück Weg im Dritten Sektor.

Was hat es mit den 20 Themenfeldern auf sich?

stiftungsmarktplatz - Suchen und Gefunden werden

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stiftungsmarktplatz.eu baut auf dieser Erkenntnis auf. Vor allem definiert stiftungsmarktplatz.eu 20 Themenfelder, in die Lösungsanbieter einsortiert werden, was Gemeinnützigen eine überaus präzise Suche  ermöglicht. Gemeinnützige haben eben nicht lediglich steuerliche und rechtliche Fragen zu bewältigen oder Vermögen zu verwalten. Sie sind heute viel breiter gefordert, ihre tägliche Praxis zu professionalisieren.

Weil Gemeinnützige hier immer vielschichtigere Anforderungen mitbringen, müssen auch Suchangebote deutlich granularer gestaltet sein. Diesem Gedanken folgt stiftungsmarktplatz.eu. Lösungsanbieter stellen sich nicht nur mit einem Profil samt Kontaktdaten dar, sie zeigen ihr Können und ihr Knowhow auf jedem nur denkbaren Weg und machen sich damit für Gemeinnützige greifbar. Expertise wird erlebbar gemacht.

Gemeinnützige können stiftungsmarktplatz.eu zudem als Blog nutzen, um ihre Themen und Herausforderungen zu adressieren. Stiftungsmarktplatz.eu dient damit auch als Themenradar für alle, die im Dritten Sektor aktiv sind und die sich mit dem Dritten Sektor beschäftigen wollen.

Damit unterstützt stiftungsmarktplatz die Vernetzung zwischen Non-Profit- und For-Profit-Welt, aber auch die Transparenz des Dritten Sektors insgesamt. Denn mehr Transparenz bedeutet mehr Sichtbarkeit, nicht nur von Fortschritten und Erfolgen, sondern auch von Herausforderungen.

Wer sind WIR?

Wir, also Kathrin Succow, Dr. Michael Stingl und Tobias Karow, verfügen über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Gemeinnützigen, wir haben den Sektor kennen- und schätzen gelernt – und vor allem ist er uns ans Herz gewachsen. 50 Jahre klingt nach nicht viel für einen Bereich, dessen Maßstab die Ewigkeit ist. Wir haben uns eines Tages zusammengesetzt und überlegt, wie wir dem Dritten Sektor helfen können, sich professioneller aufzustellen. Heraus kam die Idee, Gemeinnützige in der Suche nach Expertise zu unterstützen.

Wir saßen eines Tages beim Mittagessen zusammen, auf dem Viktualienmarkt, und haben diskutiert, was die Landschaft der gemeinnützigen Akteure an Unterstützung gebrauchen kann, um in der täglichen Praxis schlichtweg besser zu werden. Wir verwarfen Ideen einer eigenen Publikation, eines Weissbuchs oder einer Veranstaltungsreihe – nicht weil uns dies keinen Spaß gemacht hätte, sondern weil wir uns schnell einig waren, dass der Dritte Sektor auch viral einer Unterstützung bedarf. Und es sollte ein Marktplatz sein.

v.l.n.r. Tobias Karow, Kathrin Succow und Dr. Michael Stingl

Was treibt uns an?

stiftungsmarktplatz - Was treibt uns an?

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Vielleicht nutzen heute noch nicht alle Vorstände in gemeinnützigen Organisationen das Internet, in wenigen Jahren wird aber auch dort die Digitalität Einzug gehalten haben. Erst recht, wenn die nächste Generation Stiftungsvorstände das Ruder übernimmt. Dessen waren wir uns schnell bewusst, und sofort ging das Feilen an Konzept, Mehrwert und Auftritt los. Für uns ist stiftungsmarktplatz.eu aber vor allem Passion, uns ist wichtig, mit stiftungsmarktplatz.eu eine Plattform zu schaffen, die Experten wie Gemeinnützige gleichsam nutzen. Und auf der auch die Problemlagen von Gemeinnützigen sichtbar und diese eben nicht unter einem Mantel des Schweigens gehalten werden.

Die gemeinnützige Welt ist derzeit ist einem Aufbruch begriffen, nur muss dieser Aufbruch in unseren Augen auch von zunehmender Professionalität und damit auch von Expertise begleitet werden. Davon sind wir überzeugt. Kathrin Succow hat sich unter anderem beim Bundesverband Deutscher Stiftungen, in Finanzinstituten und der Michael Succow Stiftung ihre Sporen verdient , Dr. Michael Stingl gehört zu einem der profiliertesten Rechtanwälte für den intergenerationellen Vermögensübergang und stiftungsrechtliche Fragen in Deutschland. Tobias Karow wiederum war lange Jahre Verlagsleiter eines der führenden Medien im Stiftungsbereich und ist heute in einem Beratungsunternehmen in einem Team u.a. für Stiftungen zuständig. Kurzum: Wir sind begeistert, wir sind Macher, wir sind stiftungsmarktplatz.eu.

Warum brauchen Gemeinnützige eine Suchhilfe?

Das Internet ist wie ein weiter Ozean, in dem man schnell den Überblick verliert, insbesondere wenn Gemeinnützige nach den für sie relevanten Fragestellungen suchen. Daher gibt es auf stiftungsmarktplatz.eu auch Ferdi, der allen Suchenden hilft, die richtige Suchanfrage zu formulieren oder zumindest die Suchanfrage zu präzisieren. Unser Anspruch ist es, dass Gemeinnützige fündig werden – durch präzisere Suche und omnikanal aufbereitete Suchergebnisse.

Zum Marktplatz wird stiftungsmarktplatz.eu dadurch, dass Gemeinnützige ihre eigenen Anfragen etwa nach Projektpartnern, Mitarbeitern oder Beratern und auch aktuelle Ausschreibungen etwa für Projekte, Personal oder Fundraising in einem Blog einstellen können. So werden ihre aktuellen Fragestellungen für jeden sichtbar, und die auf stiftungsmarktplatz.eu aktiven Lösungsanbieter können konkret darauf hin Kontakt mit Gemeinnützigen aufnehmen. Auch das entlastet Gemeinnützige von aufwändigen Suchmarathons.

Wie groß ist der Pool an Lösungsanbietern?

stiftungsmarktplatz.eu ist mit derzeit 2.000 gelisteten Lösungsanbietern die größte Experten-Arena für Gemeinnützige im deutschsprachigen Raum, sie stellt die Problemstellung von Gemeinnützigen in den Mittelpunkt und prüft Expertise von Lösungsanbietern über den Prädikatsbeirat. Darüber ist stiftungsmarktplatz.eu zudem stets Lieferant für aktuellste Fachbeiträge rund um Fragenstellungen der gemeinnützigen Welt.

Jedoch werden nicht alle 2.000 Lösungsanbieter geprüft und mit dem Prädikat ausgestattet, sondern nur diejenigen, die sich diesem Prozedere auch tatsächlich unterwerfen wollen. Dafür müssen sie sich bereits umfänglich darstellen, mit ihren Leistungen, ihren Spezialisten, ihrem Pool an Informationen. Der Prädikatsbeirat besteht dabei aus erfahrenen und renommierten Köpfen, die ihre Expertise einbringen, um die Fachbeiträge zu beurteilen.

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Was ist der Prädikatsbeirat?

Der Prädikatsbeirat ist gender-neutral besetzt und besteht aus 10 exponierten Persönlichkeiten, die nach drei Kriterien ausgesucht werden. Sie müssen 1) im NPO-Bereich über ausreichende und mehrjährige operative Erfahrung verfügen, sie sollten 2) frei von Fremdinteressen die eingereichten Fachbeiträge beurteilen können und 3) die Begutachtung der Fachbeiträge als Comittment zum Sektor und dessen notwendiger Professionalisierung verstehen. Jedes Mitglied des Prädikatsbeirats wird zunächst für drei Jahre berufen.

Für den Fachbeitrag gilt die Regel, dass werbliche Beiträge sofort ohne Prüfung abgelehnt werden und er stets eine aktuelle und für NPOs relevante Fragestellung bearbeiten muss. Ein Fachbeitrag umfasst maximal 7.000 Zeichen inkl. Leerzeichen und enthält für den Sektor und damit auf diesen übertragbare, relevante Informationen. Die 20 Themenbereiche, in denen Lösungsanbieter auf stiftungsmarktplatz.eu gelistet sind, werden zur Begutachtung der Fachbeiträge in drei Fachgruppen aufgeteilt: Vermögen, Recht, Management. Der Prädikatsbeirat teilt sich auf diese drei Fachgruppen auf.

Ein Mitglied der Fachgruppe spricht nach dem Lesen des Fachbeitrags eine Empfehlung aus, die von den anderen Fachgruppenmitgliedern bestätigt werden muss. Auf dieser Basis wird eine Begründung zur Vergabe des Prädikats verfasst. Wird ein Fachbeitrag durch den Prädikatsbeirat abgelehnt, hat der Verfasser des Fachbeitrags nach 18 Monaten eine weitere Chance, das Prädikat zu erwerben. Grundsätzlich liegen die Rechte am Fachbeitrag bei stiftungsmarktplatz.eu, jeder Fachbeitrag wird samt Prädikatsbegründung auf stiftungsmarktplatz.eu unter „Prädikatsbeiträge“ veröffentlicht. Die Prädikatsbeiträge sind an praedikat@stiftungsmarktplat.eu zu senden.

Warum .eu?

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stiftungsmarktplatz.de wäre sicherlich naheliegender gewesen, aber wer einmal auf dem EVPA-Treffen war, der weiß, dass der Dritte Sektor nicht an den Grenzen Deutschlands endet. In ganz Europa suchen Gemeinnützige Antworten auf die Fragestellungen moderner NPO-Praxis. Stiftungsmarktplatz.eu ist so angelegt, im deutschsprachigen Raum Expertise für Gemeinnützige zugänglich und anfassbar zu machen – also in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg.

.eu ist aber auch ein Statement hinsichtlich des Gedankens, dass Engagement keine Grenzen haben darf. Immer wieder gab es Bemühungen, gemeinnützigem Engagement innerhalb Europas einen einheitlichen und belastbaren Rahmen zu geben. Bislang waren diese Initiativen nicht von Erfolg gekrönt, aber genau dies wäre ein wichtiger Schritt, hin zu einer europäischen Zivilgesellschaft mit einer europäischen Identität. Für uns hat Gemeinnützigkeit keine Grenzen und kennt keine Gedankenschranken, Expertise sollte schrankenfrei zugänglich sein.

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