Podcast Folge 187

Viele Stiftungen müssen bitten lernen

Sofern Stiftungen im Fundraising erfolgreich sein wollen, müssen sie das Bitten (er)lernen. Ja, Sie haben richtig gelesen, um etwas zu bitten, das müssen Stiftungen in vielen Fällen lernen. Dazu gehört, sich aus der eigenen Komfortzone zu lösen, sich am Ausprobieren zu erfreuen – und vor allem zu begeistern. Warum sich genau hier Stiftungsverantwortliche schwer tun, darüber sprachen wir mit Sabine Heß, Autorin von „Die Kunst des Bittens“.
Trendyness von Stiftungen

Wie trendy ist Ihre Stiftung

Manches Wort wird gelassen ausgesprochen und löst doch etwas aus. Trendyness ist so eines, das ich neulich in einem Webinar hörte, und brachte mich zum Nachdenken. Muss ich jedem Trend folgen, muss ich alles mitmachen im Netz, muss ich alles ausprobieren, um meinen Weg zu finden, muss ich auf jeder Plattform performen? Für die Antwort musste ich diesen Gedanken gar nicht bis zum Ende bringen, sie lautet: Nein. Manchmal ist trendy sein cool, manchmal anstrengend, und manchmal eben auch am Ziel vorbei. Stiftungen dürfte es oft ähnlich gehen.
Drohne - Handicap International

Stiftungs- und NPO-Arbeit der Zukunft: Mit neuen Technologien mehr bewirken

Neue Technologien erleichtern nicht nur unser alltägliches Leben und ermöglichen Fortschritt in Wissenschaft und Wirtschaft, sondern sind auch eine große Chance für die Arbeit von Stiftungen und NPOs. Handicap International setzt seit 10 Jahren auf den Einsatz neuer Technologien in ihrer Arbeit für Menschen mit Behinderung und in Operationen zur Entminung von betroffenen Gebieten. Für ein modernes Verfahren zur Anfertigung von orthopädischen Hilfsmitteln und dem Einsatz von Drohnen bei der Minenräumung erhielt HI letztes Jahr den „Horizon Prize“ der EU. An den Beispielen einer modernen Minensuchmaschine, den Einsatz einer Drohne und von 3D-Technologie stellen wir vor, wie Organisationen wie HI ihre Arbeit Stück für Stück effizienter, sicherer und präziser machen können.
Das digitale Erwachen

Das digitale Erwachen

Die Pandemie wird eines Tages vorüber sein, oder zumindest werden wir dank Impfstoff mit dem Corona-Virus in täglicher Koexistenz leben können. Das Virus wird also bleiben, und so manches Webinar wird gehen. So viel lässt sich sagen. Aber was wird nach der Pandemie für Stiftungen aus dem in den vergangenen 12 Monaten reichlich ausprobierten digitalen Fundus bleiben? Der Versuch einer Einordnung für Stiftungswebsite & Co.
Der beste Stiftungsblog

Der beste Stiftungsblog

Ein Blog kann für Stiftungen ein schönes Werkzeug sein, um aktuelle Botschaften etwa aus Projekten in die Öffentlichkeit zu tragen. Einfach drauf los zu bloggen, dann kann enden wie wenn eine Stiftung einfach drauflos newslettert oder facebookt. Entsprechend kann es sich lohnen, einen Blick auf andere Stiftungsblogs zu werfen. Denn bei manchen passt das Setup schon ganz gut.
Schaufenster Stiftungswebsite

Die Stiftungswebsite

Es gibt im Internet ganz viele Checklisten, was eine gute Website ausmacht, und was eine gute Website zu einer sehr guten Website macht. Diese Checklisten besagen, man solle Bilder verwenden, seinen Nutzer kennen, mit Optik beeindrucken sowie aktuell und schnell sein. Für die Website sollte derlei beherzigt und berücksichtigt werden, Stiftungswebsites haben demgemäß mancherorts Nachholbedarf.
Stiftungswebsite vierte Welle

Stiftungswebsites in der vierten Welle

Wir sind in der vierten Welle. Hätte diesen Satz vor zwei Jahren jemand gesagt, hätte kaum einer gewusst, was gemeint wäre, heute wissen wir, dass es sich um die vierte Welle der Corona-Pandemie handelt, Deutschland womöglich wieder vor einem Lockdown (auch dieses Wort ergänzte den Wortschatz in den letzten 18 Monaten) steht und dies für Stiftungen sicherlich Konsequenzen in der Außendarstellung. Wir haben mal vier Anregungen zusammengetragen, die Stiftungen auf ihrer Stiftungswebsite jetzt machen sollten.
KI für die Stiftungspraxis

Odyssee im Stiftungskosmos

Es hat etwas von einer Odyssee im Stiftungskosmos. Die Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) überschwemmt gerade die Märkte und macht auch vor der Gemeinnützigkeit nicht halt. Es wird in der neuen Ära auch nicht nur Verlierer und nicht nur Gewinner geben. Die KI hat das Zeug, Sektoren in der gesamten Non Profit Branche umzukrempeln, aber eben nicht jede Organisation wird dadurch effizienter und produziert damit bessere Ergebnisse. Aber fangen wir von vorne an.
Online-Fundraising

Stiftungen fundraisen besser online

Wenn die Corona Krise uns eines gezeigt hat, dann die Wichtigkeit der Digitalisierung. Obwohl die Entwicklung hin zu Online-Angeboten – auch im Fundraising – auch vorher schon schnell war, so geht sie jetzt in Schallgeschwindigkeit vor sich. Viele Tätigkeiten des Alltags – Arbeiten, Einkaufen, zur Schule gehen – wurden in den Online-Bereich verlagert. Da ist es auch für Stiftungen nur natürlich, hier mit auch mit Fundraising-Angeboten aufzutauchen.
Digitalisierung

Einmal Aufholen bitte

Wo stehen Stiftungen kommunikativ im digitalen Zeitalter? Wie professionell präsentieren sie sich auf den Plattformen? Wie strategisch gehen sie vor? Diese Fragen standen im Zentrum der Branchenstudie #stiftungdigital. Wo stehen Stiftungen im digitalen Zeitalter? (www.dominikruisinger.com/studie-stiftungdigital/). Die Standortbestimmung lieferte erstmals einen Einblick in die digitalen Kommunikationsaktivitäten von Stiftungen. Die Studienergebnisse machen deutlich, dass noch kräftiger Nachholbedarf besteht.

Neue Beiträge

Nachlese VTFDS26

Building Philanthropolis vs. das Zins-Kombinat

Warum tun sich so viele Stiftungen so schwer, sich über ihre Stiftungskapitalien Gedanken zu machen. Gedanken darüber, wie sie höhere Erträge generieren, Gedanken darüber was passiert, wenn die Möglichkeiten, die jedes Stiftungsvermögen qua Errichtung hat, nicht vollends ausgeschöpft werden. Es ist wohl, und das ist eine Lehre aus VTFDS26, unserem Werkstatt Festival für Stiftungsvermögen, eine „Das brauchen wir nicht“, „Das bringt ja eh nix“ und „Wer sind Sie, dass Sie mich mit dieser Frage konfrontieren“. Aber der Reihe nach, wir blicken ein erstes kritisches Mal auf den VTFDS26 zurück.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.