AHOI-NPO Folge 22 - Fundraising ist Körnerarbeit

Fundraising ist Körnerarbeit

Für viele Stiftungen hat Fundraising Charme, können doch eingenommene Spendengelder ausbleibende ordentliche Erträge aus der Verwaltung des Stiftungsvermögens womöglich ausgeglichen werden. Auf den ersten Blick jedenfalls. Wir glauben, dass diese Grundannahme falsch ist, denn an der Pflichtaufgabe, das Stiftungsvermögen zu verwalten, kommen Stiftungen auch durch Fundraising nicht vorbei. Außerdem ist Fundraising keine leichte Sache, die nebenbei erledigt werden kann, nein, Fundraising ist harte Körnerarbeit, die viel vertriebliches Knowhow erfordert. Im Podcast umreißt Tobias Karow, warum nicht wenige Stiftungen angesichts dessen im Fundraising nicht automatisch erfolgreich sein werden.
Tatort Stiftungswebsite

Tatort Stiftungswebsite

Sonntag, 20:15 Uhr, Tatort. Geht immer los mit der gleichen Musik, mit dem gleichen Opener. Man braucht nur den ersten Takt der Titelmusik hören, und weiß sofort, um was es sich handelt, oder man sieht die erste Einstellung der Titelsequenz, dann ist es das Gleiche. Als Zuschauer weiß man sofort, es ist Tatort-Zeit. Ganz gleich welches Team ermittelt, der Tatort ist der Tatort, und das Intro hat enorm viel damit zu tun. Der Wiedererkennungswert ist enorm. Ist dieser Wiederkennungswert auch etwas, was sich Stiftungen für ihre Stiftungswebsite zu Nutze machen können? Wir haben uns mal ein paar Gedanken dazu gemacht.
No-Gos für Stiftungswebsites

www.so-nicht.de

Die gute alte Visitenkarte. Sie gibt es noch, sie ist praktisch, sie ist kompakt, sie ist clean, sie ist einigermaßen wertig, und sie ist der erste Ankerpunkt, den man mit einem neuen Gegenüber hat. Denn in der Regel bekommt von ihm ja auch eine. In Deutschland wird sie getauscht, in China wird sie mit zwei Händen überreicht. Und sie hat in der Neuzeit ein Pendant: die Website. Auch bei Stiftungen sollten dementsprechend der erste Eindruck passen und ein paar NO GOs vermieden werden.
Sportelnd Spenden sammeln

A bisserl sporteln, dann läufts mit den Spenden

Mir wurde zuletzt oft die Frage gestellt: „Wie soll man denn digital laufen“? Daran ist erkennbar, wie viele Mensch keine Vorstellungen von den umfangreichen, kreativen und sehr lebhaften Möglichkeiten von digitaler Kommunikation haben. Corona hat uns allen nicht nur einen Strich durch viele Veranstaltungen gemacht, sondern beschleunigt unseren Blick auf bereits existierende Möglichkeiten im Zeitraffer. Eine unglaublich gute Gelegenheit und Chance. Was ist zu tun? Wie steigt man ein? Eine kleine Einordnung zum Thema digitaler Spendenlauf.
Lift-Off für die Stiftungskommunikation in der digitalen Welt

Lift-Off für die Stiftungskommunikation

Tue Gutes und rede darüber. Diesen Satz kennen wir alle, also zumindest jene im Dritten Sektor kennen ihn aus dem Effeff. Aber genau an diesem „drüber reden“ scheiden sich wie so oft die Geister. Soll ich als Stiftung Stiftungskommunikation machen und einen Leiter Kommunikation in meiner Stiftung benennen? Es sind Fragen wie diese, die Stiftungslenker und -denker umtreiben. Zu Recht, wie ich meine.
Schaufenster Stiftungswebsite

Die Stiftungswebsite

Es gibt im Internet ganz viele Checklisten, was eine gute Website ausmacht, und was eine gute Website zu einer sehr guten Website macht. Diese Checklisten besagen, man solle Bilder verwenden, seinen Nutzer kennen, mit Optik beeindrucken sowie aktuell und schnell sein. Für die Website sollte derlei beherzigt und berücksichtigt werden, Stiftungswebsites haben demgemäß mancherorts Nachholbedarf.
Website-Lobhudelei: Parkinson Stiftung

Diese Stiftungswebsite ist ein gut geführter Dialog

Die Website der Parkinson Stiftung zeigt auf bemerkenswert klare Weise, wie digitale Kommunikation im Stiftungsbereich funktionieren kann. Hier wird nicht versucht, mit großen Worten zu beeindrucken oder mit emotionaler Aufladung den Blick zu vernebeln. Stattdessen setzt die Seite auf eine stringente, sachliche und dennoch zugängliche Darstellung eines komplexen Themas. Das Ergebnis: eine Website, die nicht nur informiert, sondern strukturiert, führt und Halt gibt – etwas, das im Parkinson-Kontext nicht nur digital relevant ist, sondern auch sinnbildlich wirkt. Unsere Ultimative Stiftungswebsite-Lobhudelei.
Stiftungswebsitelobhudelei Bosch-Stiftung

Das A und O einer Stiftungswebsite

Das A und O einer Stiftungswebsite ist verständliche Darstellen komplizierter Sachverhalte. Dies ist eine der schwierigsten Disziplinen beim Erstellen von Inhalten. Naturgemäß sind die Themen einer Stiftung vielschichtig. Das A und O einer gelungenen Stiftungswebsite sollte es deshalb sein, sich wie von selbst dem Besuchenden zu erschließen. Dies hat die Website der Robert Bosch Stiftung in jeglicher Hinsicht erreicht: Vom Layout über die einzelnen Rubriken bis in die Sprache. Aber man muss nicht eine der größten deutschen Stiftungen sein, um dies auf der eigenen Stiftungswebsite umzusetzen. Hier kommen die essentia einer guten Stiftungswebsite am Beispiel der Robert Bosch Stiftung
Stiftungskommunikation als Frucht

Wenn Stiftungskommunikation eine Frucht sein müsste …

Stiftungskommunikation muss verfangen. Das tut sie am besten, wenn sie einige Kanten beinhaltet, wenn sie nicht nur in eine Richtung zielt, sondern neben den Erfolgsgeschichten und solche des Scheitern erzählen. Wie heißt es so schön: An einer glatten Fläche bleibt nicht haften, dort wo Kanten sind, bleibt etwas haften. Stiftungskommunikation sollte ganz ähnlich funktionieren, die digitale Gemeinde wird es ihr danken.
Podcast Folge 102

Spenden schnell bescheinigen ist Pflicht

Spenden richtig und schnell bescheinigen, bei Fördergeldern die Nachweise richtig führen – das sind nur zwei Disziplinen, die eine Stiftungssoftware heute können sollte. Ja vermutlich sogar können muss. Mit Dr. Helmut Klöters von proMX sprechen wir über modernes Spendenmanagement und das, für was ein Newsletter künftig Ausgangspunkt sein wird. Wir nehmen es vorweg: Dieser FreitagsPodcast zeigt, was heute „softwaremäßig“ schon geht, wie einfach das Ganze heute ist und wie schwer es der klassische Spendenbrief künftig haben dürfte.

Neue Beiträge

SOKOMS26 Ausblick Teil 2

Das neue Hybrid: Stiftungen müssen Öffentlichkeit(sarbeit) neu denken

Wir können heute so einfach publizieren wie nie zuvor. Ein paar Fotos von der Veranstaltung, drei Absätze dazu, auf der Website veröffentlichen oder bei LinkedIn posten – fertig. Stiftungen brauchen keine Redaktion mehr, um ihre Themen nach außen zu bringen. Sie können selbst senden, einordnen und kommentieren und sich über Jahre eine eigene Community aufbauen. Das ist gut. Aber führt es zwingend auch zu besserer Kommunikation?

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
Stefan Preuß war bis Mai 2026 Autor für den Blog stiftungenstärken.de und die Investment-Plattform für Stiftungen fondsfibel.de.
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.