Mit sommerlichen Grüßen…

6 Tipps für den Sommerloch-Stiftungsnewsletter

1048
Sommerloch Stiftungsnewsletter
Lesezeit: 4 Minuten

Einen Stiftungsnewsletter mit sommerlichen Grüßen abzuschließen, das schickt sich natürlich nicht immer. Es muss schon Sommer sein, aber mit sommerlichen Grüßen auf Neuigkeiten ihrer Stiftung hinzuweisen, das durchbricht auch die Newsletter-Routine. Das genau ist auch wichtig, denn niemand will immer den gleichen Newsletter lesen. Und gar niemand wird sich in die Inhalte vertiefen, wenn nicht ab und an auch der Newsletter selbst mal neu daherkommt. Wir haben mal 6 Tipps für den Sommerlich-Newsletter zusammengetragen.

Kennen Sie das auch an sich? Sie sind irgendwie publikationsmüde. Irgendwie fällt Ihnen nichts Neues mehr ein, im Sommer passiert in Ihrer Stiftung vielleicht auch mal ausnahmsweise nicht sehr viel. Doch der Newsletter, der muss noch sein, bevor es in den wohlverdienten Urlaub geht. Also machen Sie sich ran an den Newsletter. Das Editorial ist vielleicht noch rasch verfasst, aber dann zieht es sich, dem Sommerloch sei Dank. Aus diesem lässt sich aber eine Tugend machen, denn vielleicht machen Sie ja aus dem ‚o‘ ein ‚i‘ und versenden mal einen Sommerlich-Newsletter. Mit Inhalten, die Sie immer schon mal verbreiten wollten, mit Gedanken, mit Ideen für das Übermorgen ihrer täglichen Stiftungspraxis. Auf jeden Fall kann so ein Newsletter ein Glückfall für Ihre Außenkommunikation sein.

Tipp 1: Das sommerliche Teaserbild

Probieren Sie doch mal einen Sommerlich-Stiftungsnewsletter mit einem Sommermotiv aus. Das kann eine Strandszene sein, ein Strandkorb im Sommersturm, und schon können Sie Assoziationen spinnen. Oder Sie zeigen einen Sonnenuntergang, ein Sommerfest, eine Lichterkette bei einem Sommerfest, all das, was Leichtigkeit signalisiert. Genau diese Metastory kann solch ein Sommerlich-Stiftungsnewsletter erzählen. Dass es auch in Ihrem Stiftungsalltag die leichten Momente gibt, diese Momente, die sie motivieren – und automatisch sind Sie vermutlich auf einer persönlicheren Ebene als bei den sonstigen Newslettern unterwegs. Da Menschen neugierig sind, und Menschen gerne etwas von anderen Menschen lesen, kann das ein so genannter „Kicker“ für Ihren Stiftungsnewsletter sein. Der Leser wird aufs Neue neugierig gemacht. Und zwar richtig.

Blog abonnieren

Tipp 2: Die Geschichte außerhalb des Alltags

Neugierig machen Leser aber vor allem die Geschichten Ihrer Stiftung, die sie sonst so nicht lesen. Weil sie verschwiegen werden, weil sie irgendwie schief daherkommen. Beispielsweise kann eine Geschichte des Scheiterns eine ganz spannende sein. Im Sinne von: Ich erzähle Ihnen mal die Geschichte von einem Projekt, bei dem wir uns ganz ordentlich vergaloppiert haben. Das fing schon an bei der Auswahl der geeigneten Location und setzte sich fort beim Aufsatz der Kooperation. Mein Gott, was waren wir naiv zu glauben, dass ein Gespräch reichen würde, damit der Laden läuft. So in der Art sprechen nur wenige Stiftungen offen über das Scheitern, aber ironisch aufgeladen und mit Anekdoten gewürzt kann das ein Sommerlich sehr schön füllen. Vor allem, weil sie Nutzwerte schaffen, darüber dass sie erzählen, wie man es nicht machen sollte.

Tipp 3: Die andere Betreffzeile

Ein weiterer Tipp für den Sommerlich-Stiftungsnewsletter ist ein ganz profaner. Die Betreffzeile sollte angepasst werden, sollte ein wenig „verfrecht“ werden. Normalerweise würden Sie schreiben „Der Newsletter Juni mit den Themen x, y und z“, im Sommerloch jedoch kann es sein, dass derlei einfach untergeht. Nehmen wir das Beispiel von Tipp Nummer 2. Dann könnte eine Betreff etwas frecher lauten: Wir scheitern, scheitern Sie mit – eine StiftungsSommerStory. Das Prinzip dahinter ist ganz einfach. Eine Geschichte kommt umso leichter daher, umso leichter sie erzählt wird. Auch ein schwerer Stoff kann leicht dargebracht werden. Daher können Humor, Ironie, das Augenzwinkern mit Worten das Mittel der Wahl sein.

Tipp 4: Die sommerliche Bildsprache

Natürlich ist zudem die Bildsprache im Sommer eine etwas andere. Blühende Wiesen, grasende Kühe, Bergeinöde, Strand, Badesee, all das transportiert das Gefühl von Sommer. So Sie also ihr Editorial verfassen, kann es eine Idee sein, sich mit einer Sonnenbrille oder einem Sonnenhut abzulichten. Einmal unterstreicht das die Ironie, zum anderen zeigt dies auf den ersten Blick, dass es sich hier um einen Stiftungsnewsletter außerhalb der Reihe handelt. Und den Spruch zum Bild und dem ersten Eindruck kennen Sie ja. Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck, sofern Sie das Aus-der-Reihe-Look and Feel unterfüttern wollen, dürfte dies einen nicht zu unterschätzenden Effekt haben. Unabhängig davon gibt es Sommerbilder en masse, Bilder, die eine gewisse Leichtigkeit transportieren.

Tipp 5: Der Ausblick auf das was kommt

Ergänzt wird die Bildsprache aber natürlich um eine ernste Komponente: den Ausblick. Es gibt ja eine Stiftungspraxis nach dem Sommerloch, und auf diese weisen Sie hin. Warum das wichtig ist? Weil das leichte Entree des Stiftungsnewsletters dann um ein ernstes Anliegen ergänzt wird, das dann für umso gewichtiger genommen wird. Der Ausblick auf ein anstehendes Projekt, auf einen wichtigen Termin, auf ein Nach-Pandemie-Stiftungsfrühstück , derlei verfängt in so einem Sommerkontext mehr, weil es wie ein inhaltlicher Monolith wahrgenommen wird. Denn das Stiftungsleben geht ja nach dem Sommerloch direkt weiter, die Aufmerksamkeit dafür dürfte so erhöht sein.

Tipp 6: Die sommerliche Grußformel

Es klingt trivial, aber den Stiftungsnewsletter mal nicht mit ‚Freundlichen Grüßen‘ oder ‚viel Spaß beim Schmökern‘ (hier ertappe ich uns selbst) zu schließen, rundet das runde Bild eines Sommerloch-Newsletters ab. Mit sommerlichen Grüßen wäre noch die einfachste Grußformel, das Ganze kann aber noch etwas humoresker gestaltet werden. Etwa mit der Frage, ob Sie auch schon mal so schön gescheitert sind wie wir, … „dann schreiben Sie uns. Herzlichst Ihre …“. Es kann auch ein witziges Zitat am Ende stehen, etwa jenes von Mark Twain: „Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war“. Wie auch immer Sie den Sommerloch-Newsletter beenden, es kann auch hier ruhig etwas anders sein als sonst.

Zusammengefasst

Das Sommerloch ist dieses verflixte Ding, in dem man drin ist bevor man sich versieht, in dem plötzlich Nicht-News zu Events aufgeblasen werden und an das man sich schon im September nicht mehr erinnert. Entsprechend kann es eine Idee sein, aus dem Stiftungsnewsletter einen Sommerlich-Letter zu machen. Mit leichter Sprache, sonnigen Bildern und einer ordentliche Brise Humor. So wird’s sommerlich im Sommerloc