ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Wie steht es um die deutsche Stiftungslandschaft anno 2026? Ist sie stark, verfasst, innovativ, schnell, visibel, kraftstrotzend? Ja und Nein. Vieles von dem, was sich künftig im deutschen Stiftungssektor abspielen wird, hängt unseren Beobachtungen nach davon ab, dass sich Stiftungen hierzulande freischwimmen. Speziell kapitalseitig kann die Unterausstattung vieler deutscher Stiftungen zum Problem werden – und den Pfad, den die Stiftungslandschaft beschreiten könnte, beschwerlicher machen. Drei Gedanken dazu.
Die Diskussion um Staatsverschuldung, Vertrauen in Kapitalmärkte und geopolitische Spannungen ist aktueller denn je. Im Gespräch erläutert Rainer Königs, warum viele dieser Fragen nicht neu sind und wie er als positiv denkender Mensch die Weltlage betrachtet.
Für das Stiftungsvermögen über Impact Investments nachzudenken, ist ein alter Hut. Stiftungsvermögen ist geradezu prädestiniert, mit seiner Kapitalmasse auch nach Wirkmasse zu fragen. Die Wege aber können unterschiedlich sein, die für die jeweiligen individuellen Stiftungsziele passende Herangehensweise zu finden. Das zeigte auch ein Runder Tisch, an dem ich jüngst zur Thematik als stummer Beisitzer teilnehmen durfte. Ein paar Gedanken aus dem Gehörten möchte ich gerne mit Ihnen teilen.
Stiftungen sind relevante Player der Gesellschaft. Sie bringen das Gemeinwohl voran. Wer daran zweifelt, versteht den Sektor nicht. Wer den Sektor nicht versteht, darf sich seiner nicht anmaßen, und nicht über ihn urteilen. So sieht sich die Stiftungslandschaft oft selbst. Aber was ist, wenn dieses relevante Tun, das ich so gerne als Gelingen bezeichne, nicht gesehen wird? Und weil es nicht gesehen wird, ihm die Relevanz nicht zugesprochen wird? Genau dann betrifft die Stiftungskommunikation das Spielfeld.
was passiert, wenn viele hundert Milliarden Euro und etliche hundert Milliarden Euro aufeinandertreffen? Wenn Gaby Ur und Hans Christoph Knall aufeinanderprallen? Es könnte dann so sein, dass sich die junge philanthropische Masse so in Bewegung setzt, dass die alte philanthropische Masse davon eruptiv erfasst wird. Das mag etwas schablonenhaft daher gesagt sein und an Napoleons bekanntes Zitat über China erinnern („Wenn China erwacht, bebt die Welt.“), aber im Kern dürfte da etwas dran sein. Beim The Gatsby 26, dem etwas anderen StiftungsApéro, diskutierten wir zum Abschluss der 2026er StiftungsApéro-Saison darüber, was dieses „New Giving“ ist und wo es Stiftungen dazu bringen wird, sich zu verändern.
New Giving, das Neue Geben, was ist das? Und welche Relevanz hat es für den Stiftungssektor? Genau mit diesen Fragen befasste sich The Gatsby 26, der besondere StiftungsApéro, der in diesem Jahr in Augsburg stattfand. Im schönen Annahof im Zentrum der Fuggerstadt diskutierten wir mit Stiftungspraktikern, Stiftungsexperten und Stiftungsgründern, was es bedeutet, die neue philanthropische Masse in Bewegung zu bringen. Beim einführenden Town Hall Talk blickt Gerit Reimann, Geschäftsführerin des Haus des Stiftens, auf die Grundidee hinter New Giving: Die Welt des Gebens soll den Blick auf die Vielfalt der Lösungen richten. Wir blicken zurück auf The Gatsby 26, den Abschluss der 26er StiftungsApéro-Saison.
Es ist eine klassische Ja-Nein-Frage, auf die es aber kein eindeutiges Ja oder Nein gibt. Sollen Stiftungen politischer werden? Müssen Stiftungen gar politischer werden? Im Rahmen der der ersten beiden Termine der StiftungsApéro SommerTour 2026 kam diese Frage nicht nur auf. Sie stand im Raum. Weil sich die politische Landschaft im Osten Deutschlands verändert hat und verändern wird, ist die Frage nach dem politischen Sein von Stiftungen im Diskurs angekommen. Wie die StiftungsApéro-Gäste der Frage begegneten? Mit Handzeichen, Gedankenspielen und kritischem Blick.
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, und so weiter, Sie kennen dieses weltweit bekannte Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe. Goethes Bindung zu Leipzig war so groß, dass er Leipzig sein klein Paris nannte. Auch sein „Faust“ ist dort entstanden. Von Leipzig gingen also nicht erst mit der Friedlichen Revolution Impulse aus, die nachhallten. Auch vom Werkstatt Festival für Stiftungsvermögen VTFDS26 sollen Impulse ausgehen, in die Stiftungslandschaft hinein. Denn werden die Möglichkeiten, die Stiftungen hier haben, bereits überall vollends ausgeschöpft? Um die Studierzimmer-Szene aus Goethes Faust zu zitieren: Nein. Wir blicken nochmals mit dem zweiten Auge auf das VTFDS-Festival zurück.
Stiftungsvermögen und die Suche nach Vorbildern, müsste man einen Titel für den sechsten Teil der Indiana Jones-Filme finden, er käme für mich in die engere Wahl. Aber Spaß beiseite. Stiftungsvermögen braucht Vorbilder, damit Stiftungsverantwortliche verstehen, welche Möglichkeiten sie haben und welche Möglichkeiten sie verschenken, wenn sie nicht auf der Höhe der Zeit agieren. Beim Werkstatt Festival für Stiftungsvermögen VTFDS26 waren einige dieser Vorbilder in der Future Fabrik in Leipzig-Plagwitz vor Ort. Der Boden war somit bereitet für Begegnungen der besonderen Art.
Gute Stiftungskommunikation ist unser Anliegen. Wir lieben es, wenn Interesse geweckt und zum Mitmachen eingeladen wird. Wenn die Verbindung von physischer und digitaler Welt spielerisch gelingt. Und wenn vorbildhafte Kommunikation und überzeugende öffentliche Veranstaltungen einander die Hand reichen. Aus den eingereichten Bewerbungen nur drei Projekte hervorzuheben, fiel uns schwer. Aber hier sind sie nun, unsere Top 3, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie Stiftungskommunikation aussehen kann: mit sportlichem Ehrgeiz, einer kindgerechten Medienwelt und einer Bühne für das Ehrenamt.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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