Jedes Stiftungsvermögen hat einen Fußabdruck.

Der Fußabdruck von Stiftungsvermögen

Jedes Stiftungsvermögen hat einen Fußabdruck. So „lernte“ ich es in Toronto auf der dortigen 2026er Stiftungskonferenz, die Impact Investing als Schwerpunkt gesetzt hatte. Was bei kanadischen Stiftungen aber eben die Kombination aus Impact und Investing bedeutet, wurde in Deutschland zu oft ideologisch überfrachtet. Impact ist dabei kein Gütesiegel, sondern eine Haltung. Aber eben eine Haltung, die der eines Investors entspricht. Das gute Wirken kann und muss auch ein gutes Geschäft sein, denn nur so verdient man sich als Stiftung die steuerliche Privilegierung. Drei Gedanken, die ich hierzulande gerne häufiger diskutieren möchte.
Mission 6 Prozent

Stiftungsvermögen und die Generation 2%

Deutsche Stiftungsvermögen werden zu oft nur verwaltet. Sie müssten gemanagt werden, aber allein kann Stiftungsvermögen eben nicht in die Spur kommen. Es braucht die Menschen dahinter, die die Weichen im und für das Stiftungsvermögen richtig zu stellen imstande sind. Uns treibt die Frage um, ob es so etwas wie die Generation 2% gibt, die eben durch die Umstände so geprägt ist, Stiftungsvermögen mit dem Hauptaugenmerk „sicher“ anzulegen, statt ein wenig mehr auf das Wörtchen „ertragreich“ zu setzen. Eine Zeitreise, zurück und nach vorn.
#vtfds-Mediathek

Stiftungsvermögen und das Asset Allocation Game

Virtueller Tag für das Stiftungsvermögen, so leitet sich der vtfds im Ursprung ab. Seit 2020 haben wir in Summe knapp 30 Stunden Videomaterial aufgezeichnet und verbreitet, zum Themenkreis Stiftungsvermögen. Begonnen mit dem #vtfds2020 waren wir einmal im Jahr mehr als vier Stunden auf Sendung, haben mehr als 100 Gespräche geführt zum WIE im Stiftungsvermögen und WOFÜR im Management dessen. Die TV-Livesendungen wurden immer begleitet von der Frage, wie wir es schaffen können, jede Stiftung im deutschsprachigen Raum für die Pflicht Stiftungsvermögen zu begeistern. Denn Stiftungsvermögen richtig zu managen, macht Sinn, und auch Spaß. Die vtfds Mediathek hat die Bewegtbildbelege.
Interview mit Trutz Rendtorff und Dr. Stefan Fritz

„Einige Stiftungen müssen sich für ihr Stiftungsvermögen einfach mal die Karten legen“

Auf ein Telefonat aus dem auf einem Supermarktparkplatz parkenden Auto mit Trutz Rendtorff (Karg-Stiftung) und Dr. Stefan Fritz (Carl Friedrich von Siemens-Stiftung) – und ein Gespräch über Stiftungsvermögen cum Management, Sorgfalt und Handwerk.
500000 Euo anlegen

So werden 500.000 EUR Stiftungsvermögen angelegt

Verfügt eine Stiftung über 500.000 Euro Stiftungsvermögen, ist die Frage nach der Anlage dieses Betrages oft schnell geklärt. Vermeintlich. Die Stiftungsverantwortlichen sagen oft, mit 500.000 Euro kann man eh nicht viel machen, die Bank bietet Festgeld, Stiftungsfonds verstehen wir nicht, mit Aktien brauchen wir dem bisschen Geld nicht anfangen. Die Bank sagt oft, da können wir nicht viel machen. Festgeld vielleicht, vielleicht ein Mischfonds, aber zu viel dürfe man nicht erwarten. Stifterwille hin oder her. Doch, ganz so einfach ist die Sache weder für Stiftungsverantwortliche noch für Stiftungsberater in den Banken nicht.
#vtfds26 Es darf kein Alibi für Stiftungsgremien geben

5 Tipps zum Management des Stiftungsvermögen

Stiftungsvermögen zu managen, ist erste Pflicht von Stiftungsverantwortlichen. Es ist nicht Pflicht Nummer 17. Das wollen viele Verantwortliche in Stiftungen, viele Geschäftsführer und Vorstande von Stiftungen aber nicht hören. Oft wird vorgeschoben, dass Asset Allocation, Aktien und externer Rat ja ohnehin nur etwas für die Großen ist. Gemeint sind die großen Stiftungen. Meine Antwort darauf ist inzwischen immer ein Nein. Aus dem Stiftungsvermögen mehr als Tagesgeld rauszuholen, ist ein Muss. Der Stifter hätte nichts anderes gewollt.
Der Zinskönig

Der Zinskönig

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, und so weiter, Sie kennen dieses weltweit bekannte Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe. Goethes Bindung zu Leipzig war so groß, dass er Leipzig sein klein Paris nannte. Auch sein „Faust“ ist dort entstanden. Von Leipzig gingen also nicht erst mit der Friedlichen Revolution Impulse aus, die nachhallten. Auch vom Werkstatt Festival für Stiftungsvermögen VTFDS26 sollen Impulse ausgehen, in die Stiftungslandschaft hinein. Denn werden die Möglichkeiten, die Stiftungen hier haben, bereits überall vollends ausgeschöpft? Um die Studierzimmer-Szene aus Goethes Faust zu zitieren: Nein. Wir blicken nochmals mit dem zweiten Auge auf das VTFDS-Festival zurück.
vtfds26 Interview DJE

Der Vergleich mit den 1970er-Jahren liegt nahe, greift aber zu kurz

Mit Dr. Jens Ehrhardt und Olag Schantorenko, beide DJE Kapital AG, zu sprechen, liefert spannende Einblicke in die Realität. Im Interview diskutieren wir mit ihnen über die 70er Jahre als Blaupause, warum 251 Bio. US-Dollar an weltweiten Schulden kein Problem sind und wie Stiftungen ihr Portfolio heute austarieren sollten. Ein Gespräch der Kategorie „Aha-Effekt“.
Nachlese Genossenschaftlicher Apero

4% sollten es schon sein

Stiftungen sind angehalten, ihre Vermögensverwaltung möglichst professionell zu betreiben, um ihre Wirk- und Zukunftsfähigkeit zu wahren. Diese eindeutige Botschaft gab es zum Auftakt des Stiftungstages bei der DZPB-Auftaktveranstaltung.
Podcast Verleihung #vtfds25 Award

Stiftungsvermögen muss den Weg vom Verwalten zum Gestalten finden

Er ist einer, der mit klarer Meinung und Haltung zum Management von Stiftungsvermögen nicht hinterm Berg hält: Stiftungsexperte, Stiftungsmanager und erster Gewinner des #vtfds Awards Dr. Uwe Dyk. In der Premiere der #vtfds WerkstattGespräche, die künftig als kompakter ZoomCall aufgesetzt werden, spannte er den Bogen einmal ganz breit: Mache eine Bestandsaufnahme, setze Dir ein Anlageziel, gehe an das Wie entlang Deiner Möglichkeiten heran. Wir nehmen es vorweg: Ein #vtfds WerkstattGespräch wie ein Wake up Call für Stiftungsverantwortliche.

Neue Beiträge

Nachlese The Gatsby26

Das Neue Geben und neue Vielfalt für den Stiftungssektor

New Giving, das Neue Geben, was ist das? Und welche Relevanz hat es für den Stiftungssektor? Genau mit diesen Fragen befasste sich The Gatsby 26, der besondere StiftungsApéro, der in diesem Jahr in Augsburg stattfand. Im schönen Annahof im Zentrum der Fuggerstadt diskutierten wir mit Stiftungspraktikern, Stiftungsexperten und Stiftungsgründern, was es bedeutet, die neue philanthropische Masse in Bewegung zu bringen. Beim einführenden Town Hall Talk blickt Gerit Reimann, Geschäftsführerin des Haus des Stiftens, auf die Grundidee hinter New Giving: Die Welt des Gebens soll den Blick auf die Vielfalt der Lösungen richten. Wir blicken zurück auf The Gatsby 26, den Abschluss der 26er StiftungsApéro-Saison.
Der Zinskönig

Der Zinskönig

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
Stefan Preuß war bis Mai 2026 Autor für den Blog stiftungenstärken.de und die Investment-Plattform für Stiftungen fondsfibel.de.
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.