Die Rollskistrategie

Stiftungsvermögen und das Rollski-Paradigma

Zugegeben, es mag sich komisch anhören und noch komischer aussehen, wenn ein gebürtiger Sachse und gelernter Bayer am Phoenixsee in Dortmund auf Rollskiern seine Runden dreht – und dabei nicht immer eine glückliche Figur abgibt. Gleichzeitig ist das Erlernen des Rollskifahrens aber eine interessante Erfahrung, aus der sich viel lernen lässt, auch für das Verwalten des Stiftungsvermögens. Das mag jetzt etwas weit hergeholt klingen, aber wer sich dem Rollskifahren nähert, wird verstehen, was ich hier meine. Versuchen wir es also, los geht’s mit dem Anschnallen.
3 Lehren aus dem UI-ChampionsCall mit Cape-Capital

Land in Sicht

Wer die Presse aktuelle aufmerksam studiert, der würde nicht zu dem Urteil ‚Land in Sicht‘ kommen. Zu allgegenwärtig ist die Krise oder sind die Krisen. Für Stiftungen und die Verwaltung ihres Vermögens sind dies, Stand jetzt, keine guten Nachrichten. Aber es gibt eben auch Portfolio Manager wie Michael Lienhard von Cape Capital, der basierend auf seinen Analysen zum Kredit- und Rentenmarkt zu dem Schluss kommt, dass das Schlimmste bereits vorbei sein dürfte. Im UI-ChampionsCall begründet er seine Sichtweise. Unsere drei Lehren daraus.
Podcast Folge 174

Stiftungsvermögen muss Stress abkönnen

Mit René Wrenger, Ansprechpartner für Stiftungen beim Beratungshaus Mercer, sprachen wir im FreitagsPodcast über das, was die Stressresistenz des Stiftungsvermögens stärkt und über die Werkzeuge, die es dazu braucht.
Im Dienste der Anlegerschaft

Ein Stiftungsfonds im Dienste der Anlegerschaft

Was wäre ein James Bond-Film ohne Q, den kultigen Tüftler tödlicher technischer Finessen, der das Risiko für den Agenten im Dienst Ihrer Majestät senkt? Auch ein durchaus als Stiftungsfonds zu bezeichnender Fonds setzt auf den Q-Faktor, um das Risiko zu begrenzen. Sein Name: Global Income, pardon, TBF Global Income. Wir wissen nicht, ob das Fondsmanagement den Martini gerührt oder geschüttelt bevorzugt, aber TBF nutzt Q als Risikomodell im Dienst Ihrer Anlegerschaft. Und das sehr erfolgreich, denn in den vergangenen 10 Jahren wurde im Schnitt eine Rendite von mehr als 3,5% p.a. erreicht. Aktuell (Stand 18.6.) liegt der Fonds trotz Corona sogar YTD im Plus.
Jetzt wird’s systematisch

Jetzt wird’s systematisch

Für die Fondsanlage gibt es aus Stiftungssicht viele gute Gründe. Die Frage ist, inwiefern Stiftungen den Selbermach-Grad definieren. Denn Anlageentscheidungen zu delegieren, dazu gibt es kaum eine Alternative, zur Auswahl von Fonds und einzelnen Strategien schon. Wir haben uns ein Robo-Advisor-Werkzeug einmal etwas genauer angeschaut, das doch recht viele Punkte und Fragestellungen abdeckt, die aus Stiftungssicht wichtig sind. Wir sind praktisch auf die Suche gegangen nach dem Wollmilchsau-Faktor – und sind fündig geworden.
Teaserbild Podcast AHOI NPO Folge 10 - Behaltenachweise

Haben Sie die Behaltenachweise im Blick?

Die Stiftungspraxis wird stetig umfangreicher. Und auch wenn es unangenehm ist, auch steuerlich kommen neue Pflichten auf die Stiftungsverantwortlichen zu. Mit Dr. Rolf Müller, dem Gründer und Geschäftsführer von fintegra, sprachen wir darüber, welche neuen Pflichten das sind, wie Stiftungen diese am besten bewältigen und wie ein digitales Steuerreporting Stiftungen aus der Buchhaltungsfalle befreit.
Spezielle Stiftungsexpertise zeigt sich unter anderem in verlässlicher Ausschüttung.

Günstiges Mitfahr-Ticket zahlt sich aus

Mit dem Pooling Fonds Nummer 3 aus dem Haus des Stiftens (München) im Club der 25 sowie dem ESG Global mit der BINGO-Umweltstiftung und der Sielmann-Stiftung als Initiatoren in unserer Ideen-Liste „Die Neuen“ empfehlen wir zwei Sondervermögen gewissermaßen von Stiftungen für Stiftungen. Beide Fonds überzeugen weiterhin mit attraktiven Ausschüttungen.
Podcast Folge 112 Teil 2

Nachhaltigkeit ist evolutiv

In Teil 2 des #FreitagsPodcasts wollten wir von Andreas Heinrich von der Berliner Vermögensverwaltung Hansen & Heinrich mehr zum Hansen & Heinrich Stiftungsfonds wissen, der auch Teil des #fondsfibel-Clubs der 25 ist. Das Konzept des Fonds ist nämlich Eines, das handwerklich auf der Höhe der Zeit ist, zudem ist er der einzige Stiftungsfonds, für den ein so genanntes ESG-Reporting erstellt wird. Wir erfahren im Gespräch, was es damit auf sich hat und wie sich diese Form von Berichtswesen auf das Fondsmanagement auswirkt. Wir lernen: Auch Stiftungsfondshandwerk muss mit der Zeit gehen.

Dernier Cri der Immobilien-Stiftungsfonds

An den Finanzmärkten wechseln die Moden ja fast so häufig wie in Paris am Catwalk: Mal sind ganz fokussiert geschnittene Angebote en vogue, dann wieder begeistern sich die Anleger für breit aufgestellte Fonds als dernier cri. Übertragen auf stiftungsgeeignete Immobilienfonds bedeutet dies: Mal überzeugt der Maßanzug spezialisierter Fonds zum Beispiel für Einzelhandel oder Studierendenwohnheime – und dann wieder mögen Investoren flexible Angebote, die Risiken über viele verschiedene Nutzungsarten streuen. Diese Variante ist aktuell – und natürlich auch pandemiebedingt – ganz stark in Mode.
Podcast Folge 217

Diversifizieren heißt auf mehreren Beinen stehen

Das Diversifizieren des Stiftungsvermögens ist für viele Stiftungen hierzulande irgendwie noch zu wenig greifbar. Heißt Diversifizieren nun Aktien und Anleihen, oder heißt es, so breit es geht über Aktien und Anleihen hinaus zu streuen? Mit Henning Landsiedel von Kontora Family Office sprachen wir in AHOI, NPO! am Rande der Aufzeichnung des Kontora Stiftungskompass über den Wert, die Rolle und das Umsetzen von Diversifikation – und warum Private Markets hier gar zum Gamechanger taugen.

Neue Beiträge

Rezension Kapitalerhalt im Vergleich

Stiftungsvermögen und der Kapitalerhalt

Wie ist das jetzt nochmal genau mit dem Kapitalerhalt? Diese Frage stellen sich Stiftungen immer wieder. Speziell die Frage ob das Stiftungsvermögen nominell oder real zu erhalten ist, erhitzt immer wieder die Gemüter. Denn beide Kapitalerhaltungskonzepte haben ihre Berechtigung, verlangen aber unterschiedliche Herangehensweisen. Gleich gilt es, das Gebot des Kapitalerhalts zu verstehen, auch in seinen Ausprägungen, um als Stiftung auf der Höhe der Zeit zu agieren. Die Juristin Vanessa Glaser hat sich des Themas angenommen, und gleich noch eine vergleichende Arbeit daraus gemacht. Wir haben quergelesen.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.