Selbst dran schuld Erträge

Selbst dran schuld

Schon seit Jahren haben Stiftungen Ertragsprobleme, da die Kosten der Vermögensverwaltung dank sinkender Zinsen einen immer größeren Teil der Erträge beanspruchen. Teilweise bleibt für...
Cartoon-Foendschen

Der Stiftungsfonds

Kennen Sie noch Bernhard Grzimek? Bekannt wurde er vor allem dafür, einen Oscar für seinen Film „Die Serengeti darf nicht sterben“ erhalten und sehr früh für das Thema Biodiversität sensibilisiert zu haben. Genau diese Diversität braucht es auch bei Stiftungsfonds bzw. stiftungsgeeigneten Fonds. Ein Grund mehr, sich dem Stiftungsfonds einmal in einer Charakterstudie zu nähern.
KATJA-Fonds

Sind die KATJA-Fonds die zeitgemäßeren Stiftungsfonds?

Katja ist ein weiblicher Name, stammt aus dem Russischen und wird hier als Kurzform von Jekaterina oder Katharina verwendet. Letzterer Name wiederum hat griechische Wurzeln und beinhaltet im Wortstamm das Wort „rein“ – Katharina wird also gerne auch übersetzt mit „die Reine“. Katharina die Große dürfte ein Begriff sein. „Rein“, dieses Wörtchen begegnet einem immer wieder mal bei Stiftungsfonds, also die „reine Lehre“, nach der sie ausschließlich für die Belange von Stiftungen konzipiert wurden. Für die KATJA-Fonds könnte das nach Corona umso mehr gelten.
AHOI NPO Folge21 - Wenn ein Stiftungsfonds dem Crash trotzt

Wenn ein Stiftungsfonds dem Crash trotzt

Die Aufgabe, Stiftungsvermögen heute zeitgemäß zu verwalten, ist nicht mehr nur kompliziert, sondern es ist eine regelrecht komplexe Aufgabe geworden. Für Stiftungslenkerinnen und -lenker steht die Frage im Raum, ob diese Aufgabe an Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds delegiert werden kann und wie ich mündelsicher ins hier und jetzt übersetze. Dass breite Diversifikation gepaart mit aktivem Management in ein Fonds ein stimmiger Übersetzungsversuch sind, davon ist Dirk Zabel von TBF Global Asset Management überzeugt. Deren TBF Global Income wurde auch in der FondsFibel für Stiftungen & NPOs (www.fondsfibel.de) für stiftungsgeeignet befunden, aus besagten Gründen. Den Corona-Crash vom März dieses Jahres hat der Fonds dazu ziemlich unbeschadet überstanden, am Ausschüttungsziel muss auf jeden Fall nicht gerüttelt werden. Dirk Zabel erklärt, was aus seiner Sicht einen Stiftungsfonds heute ausmacht, und morgen erst recht.
Mein Name ist Fonds Income Fonds

Mein Name ist Fonds, Stiftungsfonds

Ich sage nur Goldfinger. Jeder weiß, dass damit der James Bond-Streifen gemeint ist, und viele finden, es sei dies der Beste aller 25 offiziellen Bond-Filme. Aber mit dem Attribut „beste“ ist es wie bei Fonds, das ist Ansichtssache. In jedem Bond-Streifen sind Szenen und Sätze enthalten, die ihn zu etwas Besonderem machen, genauso wie jeder unserer #fondsfibel-Fonds ein Merkmal hat, das Stiftungen die Antwort auf die Frage erlaubt, wofür sie diesen oder jener Fonds wählen sollten. Wir packen dieses „Wofür“ für jeden der #fondsfibel-Fonds in einen Satz, wir onelinern mal James Bond-mäßig.

Stiftungsfonds und das 70:30-Mantra

Im Stiftungssektor gibt es bis heute so genannte Experten, die Stiftungen erzählen wollen, es existiere eine 70 zu 30-Regel für das Veranlagen von Stiftungsvermögen. Entsprechend müssten Stiftungen auch bei Stiftungsfonds auf diese Aufteilung aus 70% Rentenpapieren und 30% Aktien achten. Natürlich hat diese Grobstruktur in der Vergangenheit durchaus gut funktioniert, aber die Zeiten sind heute andere und in Wahrheit gibt es eine solche Regel gar nicht. Was es mit der 70:30-Regel auf sich hat, erörtert Tobias Karow und räumt dabei mit einem weiteren Mythos rund um die Aktienanlage auf.
Der Buffett Indikator

Ein Buffet für Buffett

Die USA sind im Moment nicht gerade zu beneiden. Die (eigenen Angaben zufolge) größte Nation der Welt geriert sich momentan wie die kleinste Bananenrepublik, ein irrlichternder Präsident müht sich nach Kräften, einen Weg zwischen Wirtschaftskrise und Wiederwahl zu finden. Mit diesem Führungspersonal haben sie Pech – aber glücklicherweise gibt es in den USA Menschen wie Warren Buffett, einen der erfolgreichsten Anleger aller Zeiten. Und dessen Buffett-Indikator ist insbesondere jetzt auch was für Stiftungen und ihr Stiftungsvermögen.

Aktienquote im Stiftungsvermögen? Vergesst es.

Für die Anlagerichtlinie einer Stiftung wird stets vorgeschlagen, Quoten für Anleihen, Quoten für Aktien und Quote für Immobilien bzw. übergeordnet Quoten für die einzelnen Anlageklassen festzulegen. Das soll Orientierung geben. Was der Corona-Crash nun aber gezeigt hat, ist eines: Ein Crash hält sich nicht an Quoten, es war dem Corona-Crash egal, ob ein Stiftungsfonds mit viel oder wenig Anleihen bestückt wurde. Es wurde schlichtweg alles verkauft. Was im Crash jedoch ein echter Faktor war und auch bleiben wird, ist gutes Handwerk im Stiftungsfonds bzw. stiftungsgeeigneten Fonds.
Podcast AHOI NPO Folge 8 - Der Stiftungszweck das wertigere Ziel

Der Stiftungszweck das wertigere Ziel

Durch den Corona-Crash dürfte es in so manches Stiftungsvermögen richtig reingeregnet haben, wie man so schön sagt. Mit Klaus Stüllenberg von der Stüllenberg-Stiftung (der im Übrigen für Fragen unter kontakt@stuellenberg-stiftung.de zu erreichen ist) sprach ich darüber, was er inmitten des Corona-Crashs gemacht hat und wie er es beurteilt, dass so viele Stiftungen bei der Verwaltung ihres Stiftungsvermögens immer wieder auf dem falschen Fuß erwischt werden. Die Erkenntnis, dass Stiftungen ihre Ziele in der Kapitalanlage womöglich falsch gewichten, ist nicht neu, aber sie jetzt post-Corona aktueller denn je.
Teaserbild Podcast AHOI NPO Folge 10 - Behaltenachweise

Haben Sie die Behaltenachweise im Blick?

Die Stiftungspraxis wird stetig umfangreicher. Und auch wenn es unangenehm ist, auch steuerlich kommen neue Pflichten auf die Stiftungsverantwortlichen zu. Mit Dr. Rolf Müller, dem Gründer und Geschäftsführer von fintegra, sprachen wir darüber, welche neuen Pflichten das sind, wie Stiftungen diese am besten bewältigen und wie ein digitales Steuerreporting Stiftungen aus der Buchhaltungsfalle befreit.

Neue Beiträge

Nachlese The Gatsby26

Das Neue Geben und neue Vielfalt für den Stiftungssektor

New Giving, das Neue Geben, was ist das? Und welche Relevanz hat es für den Stiftungssektor? Genau mit diesen Fragen befasste sich The Gatsby 26, der besondere StiftungsApéro, der in diesem Jahr in Augsburg stattfand. Im schönen Annahof im Zentrum der Fuggerstadt diskutierten wir mit Stiftungspraktikern, Stiftungsexperten und Stiftungsgründern, was es bedeutet, die neue philanthropische Masse in Bewegung zu bringen. Beim einführenden Town Hall Talk blickt Gerit Reimann, Geschäftsführerin des Haus des Stiftens, auf die Grundidee hinter New Giving: Die Welt des Gebens soll den Blick auf die Vielfalt der Lösungen richten. Wir blicken zurück auf The Gatsby 26, den Abschluss der 26er StiftungsApéro-Saison.
Der Zinskönig

Der Zinskönig

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
Stefan Preuß war bis Mai 2026 Autor für den Blog stiftungenstärken.de und die Investment-Plattform für Stiftungen fondsfibel.de.
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.