ist ehemaliger Deutschlandchef einer Schweizer Privatbank. Der Kapitalmarktexperte berät Stiftungen pro bono in Finanzanlagen. Um ihnen eine kostengünstige und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anlage zu bieten, hat er gemeinsam mit der Stiftung von terre des hommes den Smart & Fair-Fonds aufgelegt (www.smart-und-fair-fonds.de).
Beim Kauf von Stiftungsfonds bzw. stiftungsgeeigneten Fonds steht auch für Stiftungen immer stärker der Kostenaspekt im Vordergrund. Einmal weil die Renditen speziell auf der Anleiheseite schlichtweg sehr schmal sind, andererseits weil die Kosten an manchen Punkten gefühlt nicht mit der Leistung der Fondsprodukte korrespondieren. Umso wichtiger ist es, die Stellschrauben zu kennen, die Stiftungen drehen können, um Kosten bei der Fondsanlage zu reduzieren. Und Stellschrauben gibt es genug.
Dank der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erlebt die Welt derzeit die größte Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten, hinzu gesellen sich Strukturbrüche wie das Zurückdrehen der Globalisierung und Verhaltensänderungen der Menschen, etwa in Form einer verminderten Reisetätigkeit. Trotz dieser für die Unternehmensgewinne größtenteils negativen Fakten notieren die Aktienmärkte (fast) genauso hoch wie vor dem Beginn der Coronakrise – und damals im Februar galten die Aktienmärkte schon vielen als teuer. Wie kann das sein? Für Stiftungen gilt es jetzt, an der Aktienquote zu schrauben – und diese zu erhöhen.
Schon seit Jahren haben Stiftungen Ertragsprobleme, da die Kosten der Vermögensverwaltung
dank sinkender Zinsen einen immer größeren Teil der Erträge
beanspruchen. Teilweise bleibt für...
Stiftungen sind relevante Player der Gesellschaft. Sie bringen das Gemeinwohl voran. Wer daran zweifelt, versteht den Sektor nicht. Wer den Sektor nicht versteht, darf sich seiner nicht anmaßen, und nicht über ihn urteilen. So sieht sich die Stiftungslandschaft oft selbst. Aber was ist, wenn dieses relevante Tun, das ich so gerne als Gelingen bezeichne, nicht gesehen wird? Und weil es nicht gesehen wird, ihm die Relevanz nicht zugesprochen wird? Genau dann betrifft die Stiftungskommunikation das Spielfeld.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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