Halloween 2022

Halloween calling…

Jedes Jahr am 31. Oktober wird irgendwie das gleiche Spiel gespielt. Nach dem Börsenmonat Oktober ist vor der Jahresende-Rally, Heidi Klum lässt sich für ihre legendäre Halloween-Party wieder wild umstylen, Michael Myers kehrt im Fernsehen nach Haddonfield zurück und im Radio werden Gewinnspiele mit der diabolisch-minimalistisch-genialen Halloween-Filmmusik untermalt. Doch dieses Jahr ist etwas anders. Über allem schwebt die Omni-Krise, und das Börsenjahr könnte eines der schlechtesten seit Langem werden. Stiftungsfonds haben hier einen schweren Stand, im Stiftungsvermögen muss agiert und nicht nur reagiert werden. Was jetzt zählt, dazu stellen wir heute mal 6 Halloween-Thesen auf.
KATJA-Fonds

Sind die KATJA-Fonds die zeitgemäßeren Stiftungsfonds?

Katja ist ein weiblicher Name, stammt aus dem Russischen und wird hier als Kurzform von Jekaterina oder Katharina verwendet. Letzterer Name wiederum hat griechische Wurzeln und beinhaltet im Wortstamm das Wort „rein“ – Katharina wird also gerne auch übersetzt mit „die Reine“. Katharina die Große dürfte ein Begriff sein. „Rein“, dieses Wörtchen begegnet einem immer wieder mal bei Stiftungsfonds, also die „reine Lehre“, nach der sie ausschließlich für die Belange von Stiftungen konzipiert wurden. Für die KATJA-Fonds könnte das nach Corona umso mehr gelten.
Stiftungsfonds und der Hauch der Ausschüttung

Stiftungsfonds und der Hauch der Ausschüttung

Stiftungsfonds spüren wieder den Hauch der Ausschüttung, es wird leichter, bei den Ausschüttungen wieder etwas draufzusatteln. Dass dies nicht nur ein Quantum Zins ist, hat sicherlich mit dem wieder gestiegenen Zinsniveau zu tun. Aber auch die Tatsache, dass Aktien wie Renten im Jahr 2022 eine Art perfekten Sturm erlebt haben, lässt den Ausblick bei vielen Stiftungsfonds wieder auf konstruktiv wechseln. Roger Moore als James Bond würde den Ausblick äußerst schnittig nennen. Wir schließen uns ihm an.
1985

1985

1985 begann eine Geschichte, die für das Verwalten von Stiftungsvermögen aktueller nicht sein könnte. Im Jahr 1985 übernahm David Swensen das Management des Stiftungsvermögens der Yale-Universität, aus gut 1 Mrd. USD machte er binnen 25 Jahren rund 30 Mrd. USD Stiftungsvermögen und schuf damit die Basis dafür, die Aufgaben der Universität dauerhaft erfüllbar zu halten. Das Erfolgsprinzip war eine Formel, die grob an 20:20:20:15:15:10 erinnert, beim 5ten Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen diskutierten wir, wie wir das 70zu30-Mantra dauerhaft durchbrechen. Drei Erkenntnisse aus der Sendung nehme ich für mich mit in die Sommerpause.
Podcast Folge 134 Teil 1

Stiftungen brauchen im Vermögen einen klaren Plan

Was Stiftungen heute vor allem brauchen, ist einen klaren Plan in der Verwaltung des Stiftungsvermögens. Dieser Plan findet Ausdruck in der Anlagerichtlinie, und diese müsse einfach mit der Zeit gehen. Davon ist Vermögensverwalter Sebastian Kotte, Sprecher des Vorstands der Vermögensverwaltung Spiekermann & CO AG überzeugt. Im #FreitagsPodcast führt er aus, was genau das bedeutet und wie solch ein Plan entsteht.
Treffen sich zwei Depotauszüge

Die Stiftungsfonds-Diät muss ein Ende haben

Die Corona-Krise beherrscht momentan Schlagzeilen und Geschehen. In den Depots vieler Stiftungsvermögen ist jetzt Reagieren und Agieren gleichermaßen angesagt. Bei Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds wiederum zeigt sich, welches Konzept jetzt seine Stärken hat. Hier erzählen zwei Depotauszüge, wie sie aus ihrer Sicht den Crash erlebt haben und was sie aus der Perspektive „ihrer“ Stiftung heraus in Zukunft anders machen würden.

Nur nicht reinregnen lassen

Erst recht durch die Corona-Krise inklusive Corona-Crash haben Stiftungen das Thema Anlagerichtlinie sicherlich wieder auf dem Tisch. Nicht, weil durch eine Anlagerichtlinie die Delle im Stiftungsdepot hätte vermieden werden können, nein, ein Crash wird immer Spuren im Depot hinterlassen. Sondern weil Stiftungen sich mehr und mehr bewusst werden, dass sie etwas anders machen müssen, und dieses ‚anders machen müssen‘ eben organsiert werden muss. Was in eine zeitgemäße Anlagerichtlinie hineingehört und wann eine Anlagerichtlinie heute und morgen überhaupt zeitgemäß ist, dazu haben wir ein paar Anregungen zusammengetragen.
Podcast- SPEZIAL zum vtfds2021

Stiftungsvermögen 2030 bedeutet viel Arbeit in 2021

Wer im Stiftungsvermögen nicht mit der Zeit geht, der geht mir der Zeit. Unter diesem Motto widmet sich der zweite Virtuelle Tag für das Stiftungsvermögen am 12.5.2021 der Frage, wie Stiftungsvermögen in Zeiten niedrigster Zinsen trotzdem ertragsseitig aktiviert werden kann, was es dafür braucht und welche Weichen für das Stiftungsvermögen 2030 und darüber hinaus gestellt werden müssen. Im FreitagsPodcast SPEZIAL erfahren Sie mehr dazu aber auch zur Frage, wie Stiftungen Nachhaltigkeit bzw. ESG-Aspekte authentisch in ihre Anlagepolitik integrieren und welches Risiko jede Stiftung künftig mit sich herumträgt, wenn sie ihr Stiftungsvermögen eben genau nicht nachhaltig anlegt. Los geht's beim #vtfds2021 um 9:30 Uhr mit dem für alle Stiftungen kostenfreien Livestream auf www.vtfds2021.de. Dortselbst ist auch das Programm zum zweiten Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen hinterlegt.
Vergleichstest Aegon Global Div vs Merck Finck Stiftungsfonds

Ein stiftungsgeeignetes Fonds-Duo mit Klasse

Ein ziemlich guter Stiftungsfonds gegen einen ziemlich guten stiftungsgeeigneten Income-Fonds zu vergleichen, das ist wie einen Geländewagen gegen einen Stadtwagen antreten zu lassen. In diesem Duell kann es keinen Verlierer geben, weil jedes Fahrzeug in „seinem“ Beritt ein Bringer ist. Als Fahrer fahre ich beide gerne, aber eben dort, wo er seine Stärken hat. So oder so ähnlich verhält es sich beim Vergleich von Aegon Global Diversified Income und Merck Finck Stiftungsfonds. Das was beide Fonds leisten, ist für Stiftungen allgemein sicher ausreichend, aber auch die eine spezielle Aufgabenstellung im Stiftungsvermögen liefern beide. Es kommt halt auf die Aufgabe an.
Stiftungen brauchen Ausschüttungen.

Stiftungen brauchen Ausschüttungen. Punkt.

Neulich lese ich eine Analyse zu einem spannenden Fondskonzept. Das klingt rund, ESG wird ganz prominent im Ansatz integriert, es gibt sogar zusätzliche Informationsquellen, die Stiftungen helfen, den Fonds zu verstehen. Das dicke Aber folgt dann aber in den Eckdaten: Bei Ertragsverwendung steht thesaurierend, der Fonds schüttet also nicht aus. Es handelte sich hier um einen klassischen Kuckucksfonds.

Neue Beiträge

Rezension Kapitalerhalt im Vergleich

Stiftungsvermögen und der Kapitalerhalt

Wie ist das jetzt nochmal genau mit dem Kapitalerhalt? Diese Frage stellen sich Stiftungen immer wieder. Speziell die Frage ob das Stiftungsvermögen nominell oder real zu erhalten ist, erhitzt immer wieder die Gemüter. Denn beide Kapitalerhaltungskonzepte haben ihre Berechtigung, verlangen aber unterschiedliche Herangehensweisen. Gleich gilt es, das Gebot des Kapitalerhalts zu verstehen, auch in seinen Ausprägungen, um als Stiftung auf der Höhe der Zeit zu agieren. Die Juristin Vanessa Glaser hat sich des Themas angenommen, und gleich noch eine vergleichende Arbeit daraus gemacht. Wir haben quergelesen.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.