Jetzt wird’s systematisch

Jetzt wird’s systematisch

Für die Fondsanlage gibt es aus Stiftungssicht viele gute Gründe. Die Frage ist, inwiefern Stiftungen den Selbermach-Grad definieren. Denn Anlageentscheidungen zu delegieren, dazu gibt es kaum eine Alternative, zur Auswahl von Fonds und einzelnen Strategien schon. Wir haben uns ein Robo-Advisor-Werkzeug einmal etwas genauer angeschaut, das doch recht viele Punkte und Fragestellungen abdeckt, die aus Stiftungssicht wichtig sind. Wir sind praktisch auf die Suche gegangen nach dem Wollmilchsau-Faktor – und sind fündig geworden.

Nicht nur Stiftungsfonds gehören ins Stiftungsportfolio

In der Corona-Krise konnten Stiftungen sehr gut erkennen, welche ihrer Anlagen „liefern“ und welche nicht. Stiftungen hilft jetzt der kritische Blick auf ihr Stiftungsvermögen und ihre Fondsanlage, denn es wird nicht so sein, dass nach dem Corona-Crash bei allen Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds wieder eitel Sonnenschein herrscht. Tobias Karow versucht, Stiftungen für die Reflektion ein paar Anstöße an die Hand zu geben.
50 Shades of Green

50 shades of green

50 shades of green könnte eine Beschreibung dessen sein, wie Nachhaltigkeit, ESG, SRI, Impact und Co. derzeit als Attribute für Fonds ventiliert werden. Stiftungen haben eine Auswahl wie nie bei grünen Fonds. Doch wie grün ist grün im Zweifelsfall? Ist grün manchmal auch ein wenig braun und was heißt eigentlich ein stetig wachsendes Universum von den Regularien nach nachhaltigen Fonds? Wie Stiftungsverantwortliche den Überblick behalten.
Interview mit Sam Witherow

Charme-Offensive der Dividenden-Aktien

Der Dividendentitel aus unserer Empfehlungsliste, dem „Club der 25“, hat 2023 mit einer Performance von 10,57% abgeschlossen – und im 1. Halbjahr das Tempo weiter angezogen: Das Plus nach sechs Monaten beträgt 11,11%. Das schauen wir uns genauer an.
Ich schau Dir auf die Ausschüttung, Kleines

Ich schau Dir auf die Ausschüttung, Kleines

Yippi Ka-eye, Schweinebacke. Mit diesem One-Liner lässt sich ein Film einem Darsteller wunderbar zuordnen. Richtig, sie wissen es, Bruce Willis sprach diesen Satz im ersten Teil des Actionkrachers Stirb Langsam. Oder „We will need a bigger boat“, jenen legendären Satz, den Roy Scheider improvisierte, als er erstmals „Bruce“ vom Heck des Fischerbootes aus erspähte. Gemeint ist Der weiße Hai aus dem Jahr 1975, der erste Blockbuster der Filmgeschichte, der Steven Spielbergs Weltkarriere begründete. Aber kennen Sie einen Satz zu einem Stiftungsfonds, der Ähnliches schafft? Wir machen den Versuch.
Eine Stiftung kann im Vermögen grundsätzlich alles

Eine Stiftung kann im Vermögen grundsätzlich alles

Jörg Müller ist im Beraten und Betreuen von Stiftungsvermögen ein alter Haase. Für ihn ist jede Stiftung ein individuelles Gebilde, das in der Vermögensanlage ganz individuelle Ziele verfolgt, und entlang dessen berät er jede Stiftung und entwickelt eine Idee für eine Portfolioallokation. Dass diese in der Regel aus Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds besteht, hat einen einfachen Grund: Hierüber lässt sich besagte Individualität einfach sehr gut und buchhalterisch überschaubar abbilden. Wir haben Jörg Müller mal in einer Beratungssituation begleitet.
KATJA-Fonds statt Stiftungsfonds

KATJA-Fonds statt Stiftungsfonds

Wir haben an dieser Stelle vor geraumer Zeit den Begriff KATJA-Fonds eingeführt. Die fünf Buchstaben sind fünf Income Fonds entlehnt, die wir in unserer FondsFibel für Stiftungen & NPOs auf ihre Stiftungseignung hin analysiert haben. KATJA stand für den Kames Global Diversified Income Fund (heute Aegon Global Diversified Income), AXA Global Income Generation, TBF Global Income, JPMorgan Global Income und AB European Income Portfolio. Diese fünf Fonds tragen viel Stiftungseignung in sich, obwohl sie keine klassischen Stiftungsfonds sind. Stiftungen sollten aber eine kleine Richtschnur vor einem Investment parat haben, wie sie den passenden für sich finden.
Zwei Kapitalmarktausblicke

Der Blick voraus ist einer zurück

Wir haben noch zwei Veranstaltungstipps für vor Weihnachten für alle Stiftungsentscheiderinnen und -entscheider „ausgegraben“. Für das Stiftungsvermögen gilt es womöglich mehr denn je, die Weichen zu stellen, denn Stiftungsrechtsreform, Niedrigzins und Pandemie haben in Kombination das Zeug, ein Gamechanger par excellence im und für das Stiftungsvermögen zu sein. Entsprechend ist das, was die Vermögensverwaltung Spiekermann (die Macher hinter dem Spiekermann Stiftungsfonds) und die Bank für Kirche und Caritas (die Macher hinter dem BKC Treuhand Portfolio) zu 2022 zu sagen haben, für Stiftungen und ihre Verantwortliche hochrelevant. Wir blicken voraus.
Nutzt die Spielräume

Nutzt die Spielräume!

Der Stifterwille, das ungeschmälerte Erhalten des Stiftungskapitals, die Erträge. In diesem Spannungsfeld bewegen sich Stiftungen in der Kapitalanlage, auch nach oder mit Corona. Der Corona-Schock jedoch hat es sicherlich in vielen Stiftungen notwendig gemacht, eine ordentliche Bestandaufnahme zu machen und Spielräume auszuloten, die es post-Corona zu nutzen gilt, denn in so manchem Stiftungsvermögen fehlt doch eine Portion Zukunftsfestigkeit. Insofern ist die aktuelle Krise eine Chance, auch und gerade für Stiftungen.
MSGBEI vs. Deutsche Aktien System

Zwei stiftungsgeeignete Aktienfonds mit dem gewissen Etwas

Im Mit der Aktienanlage tun sich viele Stiftungen immer noch recht schwer. Lieber werden implizite Aktienquoten aufgebaut, über Aktienquoten etwa in Stiftungsfonds, aber der reine Stoff, der wandert doch noch zu selten ins Stiftungsdepot. Mit Stiftungsrechtsreform und Business Judgement Rule können aber bei der Aktienanlage von Stiftungen ein paar Kohlen nachgelegt werden. Entsprechend haben wir zwei FondsFibel-Fonds, die der Gruppe der Aktienfonds zuzurechnen sind, einmal miteinander verglichen.

Neue Beiträge

Nachlese Runder Tisch

Stiftungsvermögen kann Impact

Für das Stiftungsvermögen über Impact Investments nachzudenken, ist ein alter Hut. Stiftungsvermögen ist geradezu prädestiniert, mit seiner Kapitalmasse auch nach Wirkmasse zu fragen. Die Wege aber können unterschiedlich sein, die für die jeweiligen individuellen Stiftungsziele passende Herangehensweise zu finden. Das zeigte auch ein Runder Tisch, an dem ich jüngst zur Thematik als stummer Beisitzer teilnehmen durfte. Ein paar Gedanken aus dem Gehörten möchte ich gerne mit Ihnen teilen.
SOKOMS26 Superkraft

Stiftungen und ihre Superkraft

#stiftungenstärken

Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.