Harvard Style

Stiftungsvermögen und der Yale-Style

Stiftungsvermögen hierzulande kann von den Universitätsstiftungen amerikanischer Prägung viel lernen, vor allem hinsichtlich des Anlagekonzepts. Dieses ist letztlich die Basis dafür, dass die Endowments seit Jahrzehnten außergewöhnlich hohe Erträge erwirtschaften konnten. Ausschlaggebend dafür, von den Endowments und ihrer Strategie etwas zu lernen, ist das Verstehen des Erfolgsrezepts. Kern ist sicherlich eine langfristige und unkonventionelle Vermögensallokation. Was langfristig und unkonventionell bedeutet, zeigt sich dann nicht nur anhand der Anlageergebnisse, sondern vor allem bei der Vorgehensweise. Viele hiesige Stiftungsvermögen dürften hier Inspiration finden.
Podcast Folge 130

Zeitenwende dürfte das Wort des Jahres werden

Wo stehen wir eigentlich, so kurz vor dem Jahresende 2022? Diese Frage dürften sich Stiftungen für ihr Stiftungsvermögen derzeit häufiger stellen, und hier und da auch darüber ventilieren, wie dieses oder jenes eigentlich überhaupt passieren konnte. Gemeinsam mit der Stiftungsexpertin Petra Oetelshoven, die wir am Rande des FAROS Institutional Investors Forums trafen, haben wir im #FreitagsPodcast mal durchgespielt, wie so eine Bestandsaufnahme aussehen könnte und welche Rolle Alternative Anlageklassen künftig spielen könnten bzw. dürften.
Imapct Investing - Walking the walk

Impact Investing: Weg für Stiftungen führt über Dachfonds-Konzepte

Immer mehr Stiftungen befassen sich über die grundsätzliche ESG-Thematik hinaus mit der Frage, ob und wie Impact Investing ihre Vermögensanlage verbessern kann. Das gilt gleichermaßen für den verknüpften ideellen Hintergrund durch Gleichklang mit den Stiftungszielen (z.B. Umweltschutz, Bildung, studentisches Wohnen, Armutsbekämpfung), aber auch in der allgemeinen Vermögensanlage mit dem Ziel, mindestens die Rendite über den Impact zu erzielen. Folgend einige Grundlagen zum Thema und zwei stiftungsgeeignete Ideen, die ein Portfolio wunderbar diversifizieren.
Rückschau Investmentfruehstück Augsburg

Stiftungsvermögen und die Renaissance der Anleihe

Im Stiftungsvermögen wird die Renaissance der Anleihe deutliche Spuren hinterlassen. Denn Renditen von um die 4% für bonitätsstarke Schuldpapiere verändern die Statik der Ausschüttungsströme in einer Stiftung. Dort wo aus Anleihekupons zuletzt stetig weniger ordentlicher Ertrag herausfloss – Stichwort: Colorado River-Effekt – sind heute wieder erkleckliche Auskehrungen zu erzielen. Für Stiftungen heißt das: Die Anleihe als stiftungsgeeignetes Investment hat noch nicht ausgedient. Die Idee, das Stiftungsvermögen breiter zu diversifizieren, aber eben auch noch nicht. Derlei nahmen wir jüngst als Gedankenanstoß von einem Investment-Frühstück mit.
Podcast Spezial mit Prof. Dr. Franz-Josef Benedikt

Inflation ist nicht gleich Inflation

Ist die Inflation gekommen, um zu bleiben? Oder sind die Inflationszahlen nur ein kurzfristiges Aufflackern gewesen? Darüber sprachen wir am Rande des Münchner Expertengesprächs mit Prof. Dr. Franz-Josef Benedikt, dem früheren Präsidenten der Hautverwaltung der Deutschen Bundesbank in Bayern.
Tobias Reiland, Vereinigten Hospitien Trier, und Hans-Dieter Meisberger, DZ PRIVATBANK S.A.

„Mit Milch und Eiern kann ich heute kein Pflegepersonal bezahlen“

Die beiden sind Trierer durch und durch. Wir werden bei Sonnenschein und mit dem Satz empfangen, dass in Trier das Wetter immer so schön sei. Auf einem Weinberg bei Trier und dann in den Räumlichkeiten der Vereinigten Hospitien in Trier trafen wir Tobias Reiland (Teil der Geschäftsführung Vereinigte Hospitien) und den Stiftungsexperten der DZ PRIVATBANK S.A., Hans-Dieter Meisberger. Unser Thema war der Epochenwechsel bzw. die Frage, ob wir gerade einen solchen erleben. Gemessen an dem, was unter anderem die Vereinigten Hospitien für Zäsuren erlebt haben, ist das aktuelle Umfeld wohl eher ein Zäsürchen. Wohl dem, der gerade jetzt weiß, wie ‚langer Atem‘ geht.
Interview Candida da Silva

Unser Ziel ist eine Ausschüttungsrendite von 4% jährlich

Wir trafen uns mit Candida da Silva, der Portfoliospezialistin des Morgan Stanley Global Brands Equity Income Fund, um einmal in den Maschinenraum eines Aktienfonds hinzuhorchen. Heraus kam ein offener Einblick, der Stiftungen noch einmal zweierlei vor Augen führt: Erstens ist bei Aktien gutes Handwerk schon relativ viel, und zweitens zählt bei Aktieninvestments vor allem die lange Sicht.
Podcast Folge 197

Private Equity passt für Stiftungen perfekt

Private Equity passt für Stiftungen perfekt. Dieser Satz sitzt, und diesen Satz spricht Ulrich von Rotenhan, Ansprechpartner für Stiftungen bei HQ Capital, in der neusten Folge von AHOI, NPO! mit voller Überzeugung aus. Er hat aber auch sehr gute Gründe dafür, Private Equity im Stiftungsvermögen langfristig mit einem festen Platz zu verorten, ist sein Haus doch seit 35 Jahren in diesem Segment unterwegs.
Immo Gatzweiler

„Das Pragmatische hilft Stiftungen, das Dogmatische nicht“

Dass es wieder Zins gibt, ist keine Neuigkeit, sondern ein Fakt. Für Immo Gatzweiler, Stiftungsexperte bei AXA Investment Managers, ist dies Segen und Fluch zugleich. Einmal können Stiftungen wieder besser für die Ausgabenseite planen, zum anderen müssen Stiftungen aber derzeit oftmals auch gegen ihren Reflex ankämpfen, im Stiftungsvermögen doch wieder alles nur auf die Karte Anleihe zu setzen. Dass Stiftungsvermögen auf mehreren Beinen stehen muss, das ist ihm ein Anliegen.
Podcast Folge 136

Möglichkeiten wie seit 10 Jahren nicht mehr

Guido Barthels ist seit 1982 an den Finanzmärkten „unterwegs“, aber solch ein Anlagejahr wie 2022 hat selbst ein so erfahrener Anlageprofi wie er noch nie erlebt. Im #FreitagsPodcast gibt er uns seine Einschätzung dessen, wie er die Anleihemärkte und die Zinsentwicklung beurteilt, was die Zinsbewegung aber auch für das Stiftungsvermögen bedeuten kann – und wird, und warum er gerade jetzt einen neuen Rentenfonds startet.

Neue Beiträge

Rezension Kapitalerhalt im Vergleich

Stiftungsvermögen und der Kapitalerhalt

Wie ist das jetzt nochmal genau mit dem Kapitalerhalt? Diese Frage stellen sich Stiftungen immer wieder. Speziell die Frage ob das Stiftungsvermögen nominell oder real zu erhalten ist, erhitzt immer wieder die Gemüter. Denn beide Kapitalerhaltungskonzepte haben ihre Berechtigung, verlangen aber unterschiedliche Herangehensweisen. Gleich gilt es, das Gebot des Kapitalerhalts zu verstehen, auch in seinen Ausprägungen, um als Stiftung auf der Höhe der Zeit zu agieren. Die Juristin Vanessa Glaser hat sich des Themas angenommen, und gleich noch eine vergleichende Arbeit daraus gemacht. Wir haben quergelesen.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.