Rückschau Investmentfruehstück Augsburg

Stiftungsvermögen und die Renaissance der Anleihe

Im Stiftungsvermögen wird die Renaissance der Anleihe deutliche Spuren hinterlassen. Denn Renditen von um die 4% für bonitätsstarke Schuldpapiere verändern die Statik der Ausschüttungsströme in einer Stiftung. Dort wo aus Anleihekupons zuletzt stetig weniger ordentlicher Ertrag herausfloss – Stichwort: Colorado River-Effekt – sind heute wieder erkleckliche Auskehrungen zu erzielen. Für Stiftungen heißt das: Die Anleihe als stiftungsgeeignetes Investment hat noch nicht ausgedient. Die Idee, das Stiftungsvermögen breiter zu diversifizieren, aber eben auch noch nicht. Derlei nahmen wir jüngst als Gedankenanstoß von einem Investment-Frühstück mit.
Podcast-Spezial - Stefan Haake

Tokens im Stiftungsvermögen? Dauert keine 24 Monate mehr!

Das Thema Blockchain ist im Stiftungssektor noch nicht so recht angekommen, die Tokenisierung im Stiftungsvermögen ebenso wenig. Stefan Haake, Beirat bei PARITER|fortis, ist aber der Meinung, dass die erste Stiftung binnen 24 Monaten bekannt geben wird, dass sie Tokens einsetzt, im ihr Stiftungsvermögen zu bewirtschaften. Wir sprachen mit ich im FreitagsPodcast SPEZIAL anlässlich des Tags der Stiftungen dazu und auch den Hürden, die es aus Stiftungssicht zu überwinden gilt. Aber: Diese Hürden werden überwunden, ist sich Stefan Haake sicher.
Club der 25 im Corona-Crash

Stiftungsfonds haben den 87er-Blues

Und es hat Boom gemacht. In den 80er Jahren sang Klaus Lage einen seiner größten Hits, und die Stelle, an der es auf der Tanzfläche immer „abging“, war jene mit der Refrain-Zeile „und es hat BOOM gemacht“. Plötzlich war alles anders, sollte das heißen. Genau das werden viele Stiftungen auch beim Blick auf ihre Stiftungsfonds und so manchen stiftungsgeeigneten Fonds fühlen. Wobei, „Rumms“ trifft es im Zuge des Corona-Crashs vermutlich besser. Wir wagen eine weitere Bestandsaufnahme.
Podcast Folge 60

ESG ist nicht nur Prozess, sondern Haltung

Nähert sich eine Stiftung heute einem Stiftungsfonds bzw. einem stiftungsgeeigneten Fonds, dann dürfte der Aspekt der Nachhaltigkeit einer sein, der zuvorderst interessiert. Konzeptionsbedingt geraten manche Stiftungsfonds hier rasch an ihre Grenzen, daher empfiehlt sich der Blick auf zeitgemäßere Fondskonzepte, wie jenes des M&G Sustainable Allocation. Wir haben für den FreitagsPodcast gemeinsam mit M&G-Produktspezialistin Susanne Grabinger genau ins Portfolio geschaut, mit der Erkenntnis, dass es hinter dem Tellerrand Investments gibt, die Ausschüttung und ESG sehr gut zusammenbringen.
Haltung und Strategie

Stiftungsvermögen 2030 = Strategie und Haltung

Stiftungsvermögen mit Blick auf 2030 zu verwalten, braucht Strategie und Haltung. Dabei bewirken, inspirieren und bewegen Stiftungen viel – und diese Faszination teilt auch Berenike Wiener (plenum AG), die sogar ihre Doktorarbeit dem Thema Stiftungen mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit in der Vermögensanlage gewidmet hat. Und statt nüchterner Prognosen für das „Stiftungsvermögen 2030“ tun sich große Chancen für Stiftungen auf. Ihre Erkenntnisse teilte sie mit uns am 3. Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen. Und natürlich wollten wir diese Ihnen auch hier nicht vorenthalten – zusammengefasst in sechs Kernaussagen.
Rückblick 2020

Corona-Crash, Corona-Rally, und jetzt?

Sicherlich wird das Jahr 2020 als das Corona-Jahr in Erinnerung bleiben, als das Jahr in dem die Generation Corona geboren wurde, und das Jahr, in dem Stiftungsverantwortliche wunderbar haben sehen können, was die Risikomanagementprosa der Anbieter von Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds wert war und ist. Fakt ist: Der Corona-Crash ging an keinem Fonds spurlos vorüber, aber er war eben andererseits auch besonders wertvoll.
Podcast Folge 232

Gold ist was für Ewigkeitsanleger

Über eine Goldquote im Stiftungsvermögen lässt sich aus zwei Gründen heraus nicht streiten. Erstens sind Stiftungen Ewigkeitsanleger, Gold ist ein Ewigkeitsinvestment, das passt also perfekt. Zum Zweiten liefert Gold einen Diversifikationsnutzen für jedes Stiftungsvermögen, insbesondere wenn die globale Schuldenproblematik in die Überlegungen einbezogen wird. Mit Dr. Oliver Wilhelm von Solit Management schürften wir in unserem Podcast AHOI, NPO! nach weiteren Gründen für Goldinvestments im Stiftungsvermögen – und wurden fündig.
Es fondsfibelt wieder

Es fondsfibelt wieder

Ich gebe es zu, ich bin ein Fondsbegeisterter. Mir macht es Spaß, mich mit Fondsanbietern über ihre Strategien zu unterhalten, ich finde es spannend mich durch Factsheets zu wühlen, und ja, ich lese ESG-Reportings. Nicht zuletzt werfe ich auch häufiger einen Blick in Halbjahresbericht und Jahresbericht, da ich einen Eindruck vom Gesamtbestand des Fonds gewinnen möchte. Nennen Sie es ruhig bescheuert, aber um einen Fonds zu verstehen, brauche ich dieses Stöbern im Zahlenwerk. Erst recht, wenn wir ein aktuelles Bild unseres #fondsfibel-Clubs der 25 zeichnen wollen. So wie jetzt wieder.

Stiftungsfonds und das 70:30-Mantra

Im Stiftungssektor gibt es bis heute so genannte Experten, die Stiftungen erzählen wollen, es existiere eine 70 zu 30-Regel für das Veranlagen von Stiftungsvermögen. Entsprechend müssten Stiftungen auch bei Stiftungsfonds auf diese Aufteilung aus 70% Rentenpapieren und 30% Aktien achten. Natürlich hat diese Grobstruktur in der Vergangenheit durchaus gut funktioniert, aber die Zeiten sind heute andere und in Wahrheit gibt es eine solche Regel gar nicht. Was es mit der 70:30-Regel auf sich hat, erörtert Tobias Karow und räumt dabei mit einem weiteren Mythos rund um die Aktienanlage auf.
Stiftungsfonds

Bei den Großen hakt es hier und da – TEIL II

Neulich las ich in einem Newsletter, dass Stiftungsfonds besonders nachhaltig sind. Sie hätten ESG-Aspekte eher in ihre Anlagepolitik integriert als andere, die Qualität bei ESG sei höher als bei anderen Fonds. An dem Punkt kam ich ins Nachdenken, ob hohe ESG-Qualität auch mit einer hohen Qualität beim ordentlichen Ertrag einhergeht. Entsprechend haben wir bei den größten Stiftungsfonds hierzulande mal hinter die Kulisse geblickt.

Neue Beiträge

Kosmonaut has landed

Stiftungslandschaft, we have a problem

Stiftungsvermögen ist etwas, über das in Deutschland nicht so gerne gesprochen wird. Es wird sogar in den allermeisten Fällen darüber geschwiegen. Zugegeben, Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Im Schweigen entsteht Tiefe, Bedeutung, Raum. Über Stiftungsvermögen aber zu schweigen, den kollegialen Austausch hier nur in allerkleinsten Zirkeln zu suchen, hat sich zum Problem ausgewachsen. Das lässt sich aus den Ertragsergebnissen vieler Stiftungen schlichtweg ablesen. Um einen Impuls zum Sprechen über Stiftungsvermögen zu geben, haben wir Gespräche über Stiftungsvermögen geführt – in Nummer 1 von Der Social Profit Kosmonaut.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.