Die Mauer ging der Merck Finck Stiftungsfonds kam

Die Mauer ging, der Merck Finck Stiftungsfonds kam

Als am 3ten Oktober 1990 die DDR dem Grundgesetz der Bundesrepublik beitrat, war der Merck Finck Stiftungsfonds gerade zwei Tage alt – und seiner Zeit ein gutes Stück voraus. Damals war von einem neuen Stiftungsboom in Deutschland noch keine Rede, und Anlegen in stiftungsgeeigneten Mischfonds, das war auch noch etwas, was viele Stiftungen nicht auf dem Zettel gehabt haben dürften. Meiner Meinung lässt sich aber am Verblassen des Frontrunner-Status des Merck Finck Stiftungsfonds erkennen, wo Stiftungsfonds heute ihrer Zeit ein Stück hinterher sind.
Vater aller Stiftungsfonds

Der Vater aller Stiftungsfonds

Mit der Idee begründete die Privatbank gewissermaßen eine neue Fondsklasse, auf alle Fälle war man der Zeit voraus. Heute gibt es ein breites Angebot praktisch aller relevanten Anbieter, der Merck Finck Stiftungsfonds (DE0008483983) behauptet sich aber weiterhin. Der Fonds wendet sich seit der Auflegung bis heute als benchmarkfreier, konservativer und europafokussierter Mischfonds an konservative Anleger, die eine maximal 30-prozentige Aktienbeimischung wünschen.
Stiftungsfonds als falsche Sechs

Stiftungsfonds als Doppel-Sechs oder falsche Acht?

Der FC Bayern München gewann jüngst das Triple, mit einer Mannschaft, die ein bestimmtes System spielt. Das tut sie mit hervorragenden Spielern, die zu dem System passen, die aber nicht immer so toll miteinander harmoniert haben, wie ein Blick zurück in den Herbst 2019 zeigt. Die Mannschaft ist erfolgreich mit modernem, zeitgemäßem Fußball. Zeitgemäß ist es auch im Stiftungsvermögen nicht nur auf Stiftungsfonds zu setzen. Das wäre in etwa so als würde Bayern München nur mit – zugegebenermaßen sehr guten – defensiven Mittelfeldspielern spielen, was Bayern München nicht machen würde. Aus guten Gründen.
Podcast Folge 29

Wenn die Alleshausse auf Nichtsevents trifft

Im März und April dieses Jahres war in den Stiftungsfonds Handeln angesagt. Tatkräftig ging entsprechend Bernhard Matthes, Manager des BKC Treuhand Portfolio, als er die Aktienquote Anfang April auf null reduzierte und dies auch proaktiv kommunizierte. In Folge 29 unseres FreitagsPodcasts AHOI, NPO! erörtert er, warum er so agierte und wie er und sein Fonds im Nachgang dazu über den Sommer gekommen sind, Stiftungen werden Vieles davon nachvollziehen können. Das Schöne an Gesprächen mit Bernhard Matthes ist aber immer auch der Blick hinter die Kulissen und das Unaufgeregte, das in aufgeregten Zeiten wie diesen erst recht wohltuend ist. Und eine Idee davon, was die US-Wahl mit den Märkten machen, gibt's noch obendrauf.
Fondsanlage im Griff haben

Mein Stiftungsfonds, unsere Stiftungsziele und ich

Viele Stiftungen legen immer noch mündelsicher an, oder zumindest so, dass ihre Anlagen ein ähnliches Profil wie die guten alten Mündelsicher-Wohlfühl-Anlageinstrumente haben. Problematisch wird es an dem Punkt, an dem Stiftungen das mündelsichere überwinden müssen, und kommen Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds ins Spiel. Denn für diesen ersten Schritt in eine diversifizierte Anlage des Stiftungsvermögens, den Aufbau eines Stiftungsportfolios, sind sie die perfekten Instrumente. Stiftungsfondsanfänger müssen sogar froh sein.
Stiftungsfonds und das Kostenthema

Stiftungsfonds und das Kostenthema

Eine Studie zu den Kosten von Stiftungsfonds hat zuletzt richtig Wellen geschlagen. Zu Recht, und irgendwie auch nicht. Denn Kosten sind Zeiten niedrigster Zinsen...
Stiftungsfonds Analyse 2te Welle

Stiftungsfonds und das Roland-Kaiser-Orakel

Ich glaub‘, es geht schon wieder los, das kann doch wohl nicht wahr sein. Dass man so total den halt verliert. Diesen Song von Roland Kaiser aus dem Jahr 1988 haben Schlagerfans vielleicht noch im Ohr, mir kam er heute Morgen in den Sinn, als ich auf den DAX schaute. Scheinbar spielt die Börse bereits die zweite Welle der Corona-Pandemie, und die Frage, die Stiftungen umtreibt ist dann natürlich, wie sich Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds jetzt schlagen. Ein Blick auf die 25 Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds des ‚Clubs der 25‘ schafft Klarheit.
Stiftungsfonds als Alleinanlage

Stiftungsfonds als Alleinanlage

Stiftungen stehen mittlerweile häufig, oder sagen wir: immer häufiger, vor der Frage, ob sie eine richtige Entscheidung treffen, wenn sie ihr Stiftungsvermögen in einen einzigen Stiftungsfonds investieren. Die Frage ist aus Stiftungssicht natürlich verständlich, würde das Veranlagen des Stiftungsvermögens in einen einzigen Fonds die ganze Aufgabe Vermögensverwaltung doch ganz erheblich vereinfachen. Aber ganz so einfach ist die Sache mit den Stiftungsfonds dann eben heute doch nicht mehr.
Podcast US-Wahl - Spezial

Der Zins ist nicht tot, er ist mausetot

Lange war nicht klar, wer die Wahl zum 46ten US-Präsidenten gewonnen hat. Nach vier Tagen hieß es dann: Der Demokrat Joe Biden konnte mit einer Rekordzahl von für ihn abgegebenen Stimmen den Sieg einfahren. Was sich mit Joe Biden ändern wird und was dies für das Stiftungsvermögen bedeutet, darüber sprachen wir mit Matthias Steinhauer, Chef von CONCEPT Vermögensmanagement in Bielefeld. Heraus kam eine Bestandsaufnahme, bei der Diversifizieren und Delegieren im Blickpunkt stehen, und der Blick auf das, was auch nach 2025 im Stiftungsvermögen noch wichtig sein wird.
Eine Stiftung kann im Vermögen grundsätzlich alles

Eine Stiftung kann im Vermögen grundsätzlich alles

Jörg Müller ist im Beraten und Betreuen von Stiftungsvermögen ein alter Haase. Für ihn ist jede Stiftung ein individuelles Gebilde, das in der Vermögensanlage ganz individuelle Ziele verfolgt, und entlang dessen berät er jede Stiftung und entwickelt eine Idee für eine Portfolioallokation. Dass diese in der Regel aus Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds besteht, hat einen einfachen Grund: Hierüber lässt sich besagte Individualität einfach sehr gut und buchhalterisch überschaubar abbilden. Wir haben Jörg Müller mal in einer Beratungssituation begleitet.

Neue Beiträge

Mission 6 Prozent

Stiftungsvermögen und die Generation 2%

Deutsche Stiftungsvermögen werden zu oft nur verwaltet. Sie müssten gemanagt werden, aber allein kann Stiftungsvermögen eben nicht in die Spur kommen. Es braucht die Menschen dahinter, die die Weichen im und für das Stiftungsvermögen richtig zu stellen imstande sind. Uns treibt die Frage um, ob es so etwas wie die Generation 2% gibt, die eben durch die Umstände so geprägt ist, Stiftungsvermögen mit dem Hauptaugenmerk „sicher“ anzulegen, statt ein wenig mehr auf das Wörtchen „ertragreich“ zu setzen. Eine Zeitreise, zurück und nach vorn.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.