Stiftungskommunikation cum Corona

Stiftungskommunikation cum Corona

Stiftungskommunikation ist dann erfolgreich, wenn sie kontinuierlich, inhaltlich, dicht, frequent, multikanal und empathisch realisiert wird. Gerade in einer Krise, die zudem wie die Corona-Pandemie angesichts der bereits vierten Welle scheinbar nicht enden will, ist es umso wichtiger, Stiftungskommunikation nicht etwas einzustellen, sondern stattdessen mit Demut und Professionalität auf die neue Situation zu reagieren – und dabei ins Agieren zu kommen. Wir haben einmal ein paar Punkte dafür aufgelistet.
Stiftungskommunikation muss digital sein

Stiftungskommunikation muss online passieren

Stiftungskommunikation muss heute mehr denn je online passieren. Stiftungen müssen sichtbar sein, müssen erzählen, was sie machen und wofür sie was machen. Nichts weniger als ihre Legitimation und ihre Reputation hängen an eng mit der Sichtbarkeit einer Stiftung vor allem im Netz zusammen. Stiftungskommunikation im digitalen Raum braucht also eine strategische Herangehensweise. Auf was es hierbei ankommt.
Stiftungskommunikation cum Bilder

Stiftungskommunikation braucht Bilder

Stiftungskommunikation braucht Bilder, weil Worte selten die ganze Geschichte erzählen. Wir erleben es derzeit wieder hautnah, was es heißt, mit Bildern Botschaften zu transportieren. Die Erdbebenkatastrophe in Syrien und der Türkei bestimmt zu Recht die Schlagzeilen. Es ist einfach schlimm, was den Menschen dort geschieht. In Worte ist derlei kaum zu kleiden, Bilder transportieren das Leid – aber eben auch den Bedarf weitaus besser. Stiftungskommunikation kann aktuell wieder sehen, wie wichtig die Bildsprache im Hier und Jetzt ist.
Podcast Folge 255

PRO-NGO-Narrativ hätte was…

#sokoms25 hat gezeigt, welche Diskurse wir im Stiftungssektor auch führen müssen. Denn Stiftungskommunikation, und zwar jene die verfängt und Feuer entfacht, hängt an verschiedenen Faktoren. Das Gelingen einer jeden Stiftung, der Wille zur Transparenz, der Mut sich anfassbar zu machen, das alles spielt zusammen und ist das Rückgrat kommunikativen Bemühens. Unsere ersten Learnings aus #sokoms25 haben wir in der neusten Folge von AHOI, NPO! verdichtet, aber da kommt noch mehr.
Fehler Auswahl Stiftungssoftware

Stiftungssoftware ist kein Druckerpapier

Die Auswahl einer neuen Stiftungssoftware ist anders zu handhaben als das Ausprobieren eines neuen Druckerpapiers. Es gibt viele Dinge, die bei der Auswahl von Stiftungssoftware zu beachten sind, vor allem aber gibt es Fehler, die es dringlich zu vermeiden gilt. Das Problem ist ja schnell zu verstehen. Passt das neue Druckerpapier nicht, wird es getauscht, der Schaden hält sich in Grenzen. Bei der neuen Stiftungssoftware verhält es sich anders. Passt die nicht, leidet schnell die gesamte Organisation.
So newlettern Stiftungen anno 2021

Lost in Transition

Gehen wir mal davon aus, dass eine Stiftung einen Verteiler aufgebaut hat, dass sie regelmäßig einen Newsletter versendet und auch ausreichend verschiedene Inhalte über den Newsletter in die Verbreitung geben kann, dann stellt sich immer noch die Frage, ob der Newsletter der Stiftung noch zeitgemäß ist. Denn auch am Stiftungsnewsletter nagt manchmal der Zahn der Zeit, und der Blick darauf geht hier und da verloren inmitten der Übergangsprozesse, in denen sich Stiftungen heute befinden. Diese 6 Ideen könnten den Newsletter wieder aufpeppen.
Podcast Folge 32

#Vorlesetag als Blaupause für Stiftungen?

Heute ist bundesweiter Vorlesetag, und gefühlt ist auf Twitter dazu richtig was los. Auch viele Stiftungen erzählen, welche Geschichten sie vorlesen lassen und was sie mit dieser oder jener Geschichte verbinden. Solche Aktionen wie der Vorlesetag, für den der Hashtag #Vorlesetag erfunden wurde, sind vielleicht eine Anregung auch für viele Stiftungen, im digitalen Raum Aktivitäten zu entfalten. Natürlich fängt dort alles mit einer Idee und dann in der Regel klein an, aber die digitale Welt bringt alles mit, um eine kleine Aktion schnell groß werden zu lassen. In Folge 32 unseres FreitagsPodcasts AHOI, NPO! wollen wir Stiftungen ermuntern, mehr Aktionen dieser Art im Netz einfach mal - und jetzt kommt's - auszuprobieren.
Websitecheck - 20 Jahre EVZ

Eine Lobhudelei für eine Stiftungswebsite

Wow. Kennen Sie das? Sei gehen auf eine Stiftungswebsite und denken sich einfach nur WOW, toll gemacht, das macht Spaß anzuschauen weil es den Machern Spaß gemacht hat, das so aufzusetzen. Eine dieser Stiftungswebsites, die bei uns genau das ausgelöst hat, ist jene der Stiftung EVZ, also genau gesagt jene, die vom Team dort zum 20jährigen Jubiläum freigeschaltet wurde. Von oben bis unten ist das Ganze gelungen, und wie bei der Einigen sicher noch bekannten Fernsehsendung Zimmer frei ist es Zeit für eine ultimative Lobhudelei.
Stiftungskommunikation und KI

Weil KI in der Stiftungspraxis ankommt

Künstliche Intelligenz ist überall. In den Feeds, in den Köpfen und natürlich auch in der Stiftungskommunikation. Aber während manche schon Chatbots bauen, prompten, was das Zeug hält, und automatisieren, sitzen andere noch mit skeptischem Blick vor dem Laptop und fragen sich: Brauchen wir das wirklich? Die ehrliche Antwort: Ja! Aber nicht kopflos. Denn künstliche Intelligenz braucht menschliche Intelligenz.
Die coolsten Stiftungswebsites 2.0

Die coolsten Stiftungswebsites 2.0

Einmal mehr trieb uns die Frage um, was denn eine gute Stiftungswebsite ausmacht, und einmal mehr ging es um den Globus, um Anschauungsmaterial für hiesige Stiftungen zu besorgen. Was beim Analysieren der Website von Ford Foundation & CO. sofort ins Auge fiel war, dass dort nirgends ein ‚Herzlich willkommen‘ zu finden war, sondern der Einstieg in die Stiftungswebsite immer direkt mit der zentralen Botschaft erfolgte. Das ist nicht nur cool, sondern extrem zielführend.

Neue Beiträge

SOKOMS26 Ausblick Teil 2

Das neue Hybrid: Stiftungen müssen Öffentlichkeit(sarbeit) neu denken

Wir können heute so einfach publizieren wie nie zuvor. Ein paar Fotos von der Veranstaltung, drei Absätze dazu, auf der Website veröffentlichen oder bei LinkedIn posten – fertig. Stiftungen brauchen keine Redaktion mehr, um ihre Themen nach außen zu bringen. Sie können selbst senden, einordnen und kommentieren und sich über Jahre eine eigene Community aufbauen. Das ist gut. Aber führt es zwingend auch zu besserer Kommunikation?

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
Stefan Preuß war bis Mai 2026 Autor für den Blog stiftungenstärken.de und die Investment-Plattform für Stiftungen fondsfibel.de.
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.