Diese digitalen Events bleiben

Wann bleibt das digitale Stiftungsevent?

In den vergangenen zwei Jahren haben etliche Stiftungen reichlich Erfahrungen mit digitalen Stiftungsevents gesammelt. Für manche waren es die ersten Gehversuche mit dem Webinar, für andere wiederum war der Beginn der Pandemie das Startsignal, den digitalen Austausch zum digitalen Event hochzujazzen. Auch wir haben mit unserem Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen, der dieses Jahr am 27.4.2022 stattfindet, anfangs nicht gewusst, was wir tun. Mittlerweile ist das anders, aber das muss auch so sein, denn mittlerweile kristallisiert sich heraus, was ein digitales Stiftungsevent braucht, damit es bleibt.
Stiftungen und die digitale Schwungmasse

Stiftungen und die digitale Schwungmasse

Je mehr man sich auf Twitter oder Xing „umtut“, desto mehr lässt sich ein Eindruck gewinnen darüber, wer im Netz unterwegs ist und wer nicht. Es gibt durchaus Stiftungen, die auf den sozialen Medien unterwegs sind, und die dann dort auch ihre Arbeit in schönen Happen mundgerecht präsentieren. Es macht regelrecht Spaß, den Stiftungen bei der Arbeit zu folgen und zu sehen, welchen Schwung dort manche erzeugen. Aber eben nur manche. An der digitalen Schwungmasse hängt aber für Stiftungen vielleicht noch weitaus mehr.
Der Spender gibt die Richtung vor

Der Spender gibt die Richtung vor

Wir haben weiß Gott keinen Mangel an spendensammelnden Organisationen in Deutschland. Schätzungen gehen von über 650.000 Gemeinnützigen aus. Und es werden immer mehr, obwohl das Spendenvolumen ähnlich bleibt. Der gefährliche Trugschluss lautet: das Stück des Kuchens wird für alle Organisationen kleiner. Doch in Wahrheit findet ein Verdrängungswettbewerb statt.
Browser oder Searcher

Browser oder Searcher

Als ich kurz nach dem Übersiedeln aus der DDR in die Bundesrepublik in der Schule von meinen neuen Klassenkameraden gefragt wurde, ob ich Rapper oder Metaller bin, war ich mit dieser Frage überfordert. Es ging in dieser Frage um Musik, nur wuchs ich mit IC Falkenberg, Rockhaus, Frank Schöbel und durch heimliches Hören auch Nena auf, konnte entsprechend nicht darauf antworten. Vielleicht geht es Stiftungsverantwortlichen heute ähnlich, wenn sie von ihrer Websiteagentur gefragt werden, ob sie eher Searcher oder Browser ansprechen wollen.
Podcast Folge 87

Digitalisierung ist eine Frage der Haltung

Spätestens seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist klar: Die Digitalisierung verändert auch das Stiftungswesen nachhaltig. Wir sprachen mit Christiane Biedermann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft, im #FreitagsPodcast AHOI, NPO! darüber, wie sich so ein Prozess gestalten lässt, was dazu gehört und wie man Bürgerstiftungen auf diesem Weg begleitet. Ein Gespräch der Marke „Wir machen möglich“.
Prozess vs Projekt vs Performance

Prozess vs. Projekt vs. Performance

Sie kennen das sicher, obwohl momentan kein Bundesliga-Fußball gespielt wird. Manchmal ist die Summe aus elf einzelnen Spielern einfach nur elf, und manchmal ist die Summe der Leistungen der Einzelspieler etwas oder ein ganzes Stück mehr als elf. Das unterscheidet eine gute von einer sehr guten und eine sehr gute von einer Spitzenmannschaft. Für ihre Digitalstrategie sollten sich Stiftungen hieran Anleihen nehmen, aber auch bei Thomas Edison, dem Erfinder der Glühlampe, sollten sie einmal nachschlagen.

Nicht einfach drauf los newslettern

Ein Newsletter ist ein tolles Tool für Stiftungen. Stiftungen können hierüber regelmäßig zu ihren Projekten berichten, ihr Netzwerk dauerhaft aktivieren und Anregungen mit Unterstützern teilen. Dennoch, und das versucht Tobias Karow in seinem Blogbeitrag auseinander zu klamüsern, sollten Stiftungen nicht einfach drauf los newslettern, sondern ein paar Überlegungen anstellen. Der Name muss passen, der Verteiler DSGVO-konform, aber nicht nur das.
Kamera läuft

Kamera läuft

Vielleicht haben Sie vor Ihrem geistigen Auge die in vielen Dokumentationen zitierte Szene parat, als Richard Nixon im TV-Duell mit John F. Kennedy kurz auf die Uhr schaute. Es war der Moment als der Wähler sich für Kennedy entschied, es war der Moment, als die Kraft der bewegten Bilder zum Faktor im Wahlkampf in den USA wurde. Mittlerweile kann jeder, auch jeder Verantwortliche in Stiftungen, das bewegte Bild dafür nutzen, kleine Clips drehen und auf Plattformen veröffentlichen. Es war nie so einfach, die Kraft des Bewegtbildes auch etwa im Fundraising für sich zu nutzen – und doch auch nie so schwer.

Zöpfe ab!

Die digitale Welt ist für viele Stiftungsverantwortliche immer noch eine neue Welt, eine die nicht recht zu greifen ist. Greifbar ist dagegen das, was man kennt, was man immer so gemacht hat, weshalb es schwierig ist, sich davon zu trennen. Tobias Karow versucht sich in seiner aktuellen Videokolumne an ein paar Denkanstößen, wo Stiftungen vielleicht doch einen Schnitt machen sollten.
Emotion first

Was zum Spenden verführt, und was nicht

Neuromarketing verbindet die Begriffe Neurologie und Marketing miteinander und erläutert wissenschaftlich die Tatsache, dass nicht nur der Verstand die Spenderentscheidungen trifft, sondern auch und insbesondere die Emotionen. Mit der Verknüpfung der Wissenschaften Psychologie, Medizin und Betriebswirtschaft ergeben sich im Neuromarketing neue Ansätze in der Ansprache von Spendern, in der Kommunikation, in Calls for Actions, in der Entwicklung und Präsentation von Projekten.

Neue Beiträge

SOKOMS26 Ausblick Teil 2

Das neue Hybrid: Stiftungen müssen Öffentlichkeit(sarbeit) neu denken

Wir können heute so einfach publizieren wie nie zuvor. Ein paar Fotos von der Veranstaltung, drei Absätze dazu, auf der Website veröffentlichen oder bei LinkedIn posten – fertig. Stiftungen brauchen keine Redaktion mehr, um ihre Themen nach außen zu bringen. Sie können selbst senden, einordnen und kommentieren und sich über Jahre eine eigene Community aufbauen. Das ist gut. Aber führt es zwingend auch zu besserer Kommunikation?

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
Stefan Preuß war bis Mai 2026 Autor für den Blog stiftungenstärken.de und die Investment-Plattform für Stiftungen fondsfibel.de.
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.