Was Stiftungskommunikation von Wahkommunikation lernen kann

Stiftungskommunikation und der Pritt-Faktor

Jetzt ist er doch noch einer geworden, ein richtiger Wahlkampf. Lebendige Wahlkämpfe leben von lebendiger Kommunikation, und wenn Kommunikation verfangen soll, dann brauchen die Botschaften so etwas wie einen Pritt-Faktor: Der Wähler muss an einer Stelle an ihnen kleben bleiben, und der Pritt-Stift, der beim Klebenbleiben hilft, das sind Bilder, das sind Formulierung, das sind Vereinfachungen, das ist Frequenz. Stiftungskommunikation kann sich hier an einigen Stellen inspirieren lassen.

Der Spendenbutton gehört nach links oben

Wenn Stiftungen Spender zu Spenden animieren wollen, dann braucht es heute etwas mehr Frische. Auf vielen Stiftungswebsites kann man heute Spenden, der Spendenbutton jedoch ist meist irgendwo versteckt oder zumindest nicht sehr prominent der Website zu finden. Für Tobias Karow können Stiftungen hier durchaus selbstbewusster auftreten, denn ihr mit der Spende verbundenes Ziel ist ein ehernes.
Stiftungswebsite lobhudelei - Neven Subotic

Die Geschichte der 771 Millionen Menschen

Er war auf dem diesjährigen Deutschen Stiftungstag in Leipzig mit dabei, DEM Stiftungskongress in Europa, und der Bundesverband Deutscher Stiftungen tat gut daran, Menschen wie Neven Subotic eine Bühne zu bieten. Was er erzählte, hatte Hand und Fuß, was er preisgab, war frei von Allüren oder Spinnereien. Was zählte, was die Aufgabe der Stiftung, und die ist groß genug. Anlässlich dieses sympathischen Auftritts fanden wir es wäre an der Zeit für eine Ultimative Stiftungswebsite-Lobhudelei zu www.nevensuboticstiftung.de. Los geht’s.
Prozess vs Projekt vs Performance

Prozess vs. Projekt vs. Performance

Sie kennen das sicher, obwohl momentan kein Bundesliga-Fußball gespielt wird. Manchmal ist die Summe aus elf einzelnen Spielern einfach nur elf, und manchmal ist die Summe der Leistungen der Einzelspieler etwas oder ein ganzes Stück mehr als elf. Das unterscheidet eine gute von einer sehr guten und eine sehr gute von einer Spitzenmannschaft. Für ihre Digitalstrategie sollten sich Stiftungen hieran Anleihen nehmen, aber auch bei Thomas Edison, dem Erfinder der Glühlampe, sollten sie einmal nachschlagen.
Podcast Folge 28 mit Ursula Becker-Peloso

Aussitzen ist keine Strategie für Stiftungen

Stiftungen stehen vor mannigfaltigen Herausforderungen. Die Digitalisierung bringt so sie dazu darüber nachzudenken, wo sie künftig ihren Platz finden, und der Niedrigzins bringt sie dazu zu fragen, ob sie diesen Platz künftig überhaupt noch werden einnehmen können. Mit der Fundraising- und Strategieexpertin Ursula Becker-Peloso sprachen wir in Folge 27 für unseren FreitagsPodcast AHOI, NPO! darüber, wie Stiftungen den aktuellen Herausforderungen begegnen sollten - und wie sie diese meistern.
Podcast AHOI NPO Folge 3

Das Ganze vs. das Detail

Im Sozialismus war nicht jedes Detail falsch, aber das große Ganze war falsch. In der Marktwirtschaft ist nicht jedes Detail richtig, aber das große Ganze ist richtig. So kann man die Welt sehen, vor allem aber sagt dieses Bonmot aus längst vergangenen Tage letztlich eines: Das große Bild muss passen, sonst nützt das schönste Detail nur wenig. Gerade jetzt inmitten der Corona-Krise lässt sich dies auf die Stiftungswebsite ummünzen, Tobias Karow macht sich im Podcast ein paar Gedanken dazu, was jetzt auf der Stiftungswebsite wichtig ist und was das mit der Glaubwürdigkeit einer Stiftung zu tun hat.
Ausblick: Wird 2020 ein erfolgreiches Jahr für Stiftungen?

Klarer Blick in unklarem Fahrwasser

Viele Fundraiser, mit denen ich mich regelmäßig austausche und die schon lange für Stiftungen (und andere soziale Organisationen) tätig sind und gute Spender-Beziehungen aufgebaut haben, beklagen sich über wegbrechende Spendermärkte, schwierige, unberechenbare Spender, digitale Herausforderungen, ethische Auseinandersetzungen und inaktive Führungsgremien. Eigentlich müssten unsere Charities erfolgreich sein nach all den Jahren des professionellen und systematischen Aufbaus.
Stiftungen als Influencer

Wie meine Stiftung zum Influencer wird

Für Stiftungen gibt es in der digitalen Welt verschiedene Instrumente, vor allem aber gibt es verschiedene Zielstellungen. Eine davon könnte sein, als Stiftung selbst zum Influencer bzw. zur Influencerin zu werden und damit eine Rolle einzunehmen, die Stiftungen vielleicht sogar besser mit Inhalt und Leben füllen können als viele andere, die sich Influencer bzw. Meinungsführer nennen. Und das aus einem einfachen Grund heraus.

Nicht einfach drauf los newslettern

Ein Newsletter ist ein tolles Tool für Stiftungen. Stiftungen können hierüber regelmäßig zu ihren Projekten berichten, ihr Netzwerk dauerhaft aktivieren und Anregungen mit Unterstützern teilen. Dennoch, und das versucht Tobias Karow in seinem Blogbeitrag auseinander zu klamüsern, sollten Stiftungen nicht einfach drauf los newslettern, sondern ein paar Überlegungen anstellen. Der Name muss passen, der Verteiler DSGVO-konform, aber nicht nur das.
Digitales Personalmanagement als MUST HAVE

Stiftungen und der Faktor Personal

Das Thema Personal wird auch Stiftungen künftig mehr befassen. Demografische Verengungen einerseits und Ansprüche der künftigen Arbeitskräfte machen es herleitbar, dass Personal vom Thema zum Faktor in der täglichen Stiftungspraxis wird. Es gibt aber Ansatzpunkte, hier als Stiftung bzw. gemeinnützige Organisation voranzugehen und das Personalmanagement durch Hinzunahme digitaler Werkzeuge auf die Höhe der Zeit zu führen. Für Stiftungen resultieren hieraus enorme Spielräume, noch weitaus mehr als heute als attraktiver Arbeitsplatz wahr- und angenommen zu werden.

Neue Beiträge

SOKOMS26 Ausblick Teil 2

Das neue Hybrid: Stiftungen müssen Öffentlichkeit(sarbeit) neu denken

Wir können heute so einfach publizieren wie nie zuvor. Ein paar Fotos von der Veranstaltung, drei Absätze dazu, auf der Website veröffentlichen oder bei LinkedIn posten – fertig. Stiftungen brauchen keine Redaktion mehr, um ihre Themen nach außen zu bringen. Sie können selbst senden, einordnen und kommentieren und sich über Jahre eine eigene Community aufbauen. Das ist gut. Aber führt es zwingend auch zu besserer Kommunikation?

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
Stefan Preuß war bis Mai 2026 Autor für den Blog stiftungenstärken.de und die Investment-Plattform für Stiftungen fondsfibel.de.
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.