AHOI NPO Folge 2

Stiftungsfonds und die Angst vor der zweiten Welle

Nach dem Corona-Crash ist vor der zweiten Welle. So oder so ähnlich könnte das Geschehen an den Kapitalmärkten derzeit gedeutet werden, und keiner hat so richtig ein Gefühl, was noch kommen kann. Tobias Karow nimmt in Folge 2 von AHOI, NPO! Stiftungsfonds aufs Korn und versucht abzuleiten, wovon sich Stiftungen hier jetzt lösen sollten. Außerdem: Warum Stiftungen gerade in Crashphasen ihr Profil als Langfristanleger ausleben sollten und an welcher Stelle Stiftungen bzw. das Stiftungsvermögen unschlagbar bevorteilt sind als Marktteilnehmer.
Ticket für Stiftungsvermögen 2030

Stiftungsvermögen 2030 fliegt mit Diversify Air

Stiftungsvermögen 2030, das ist weit weg, und wir haben ja auch erst 2021. Außerdem sieht es ja so aus, dass die Zinsen wieder steigen, dann wird der Druck auf der Einnahmeseite auch schon wieder geringer werden und mein Stiftungsfonds wird es schon richten. Bedauerlicherweise ist die Sache im Stiftungsvermögen nicht ganz so einfach. Es gilt heute, den Blickwinkel auf Aktie und Anleihe zu verändern, und vielleicht auch über den Tellerrand hin zu den Emerging Markets zu werfen, immer entlang der stiftungsindividuellen Zielstellungen. Mit drei dieser Blickwinkel-Wechsler gehen wir am 29. und 30.9 im Rahmen der UI Frühstücksseminare auf Tour.
Income-Fonds im Update

Ordentlicher Ertrag ist keine Krabbelgruppe

Rumeiern. Das ist so ein bisschen das Gefühl beim Blick auf das politische Berlin, Corona-Pandemie und Regierungsbildung haben so ein Vakuum entstehen lassen, das für das Fortkommen des Landes nicht unbedingt die beste aller Konstellationen ist. Ganz so, als wollen die Regierenden den Regierten nicht wehtun. Dabei vertragen die Menschen durchaus etwas reinen Wein, so wie der Depotauszug einer Stiftung verrät, ob Ausschüttung und Performanceerträge im Zielkorridor liegen. Zwischen den Zeilen steht da aber auch, dass Ausschüttung eine Auffrischung braucht, und hier gibt es dann kein Rumeiern mehr, da ist die Brücke zu Income-Fonds dann eine ganz kurze.
25 Fragen zum Club der 25

Das Stiftungsfonds-Dalli-Dalli

Wer in den 80ern ein wenig verortet ist, der wird sich noch an die legendären Dalli Dalli-Spielrunden erinnern, als Hans Rosenthal einen Begriff nannte und die Rateteams so viele Wörter, die ihnen zu diesem Begriff einfielen, in 30 Sekunden nennen mussten. Eine Jury entschied dann, ob es Doppler gab, es war immer eine Riesenbohai um dieses oder jenes Wort. Dieses Spiel inspirierte mich aber, mit den 25 in der diesjährigen FondsFibel analysierten Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds etwas Ähnliches im Rahmen der 30 Sekunden zu machen. Also: Was fällt Ihnen in 30 Sekunden auf folgende Frage ein? Dalli Dalli.
Vergleichstest AXA Global INcome Generation vs Commerzbank Stiftungsfonds

Ein klassischer Stiftungsfonds wird herausgefordert

Ein klassischer Stiftungsfonds wird herausgefordert, und zwar von einem Income Fonds. Das ist in etwa so, als ob man einen robusteren Oldtimerklassiker mit einem soliden SUV vergleicht. Oder sagen wir es anders: Der Klassiker ist einer, der eben immer schon performt hat, der Herausforderer ist einer, der „bumpy road ahead“ etwas besser kann. Beide Fahrzeuge haben aber ihre Besonderheiten, die Interessenten vor dem Kauf kennen sollten. Genau hier ist es wie bei Fonds, weshalb wir den Commerzbank Stiftungsfonds mit dem AXA Global Income Generation einmal miteinander vergleichen.

Öko und gut, das isses nicht

Bei Stiftungen ist die nachhaltige Kapitalanlage fast schon ein Muss. Dennoch herrscht zwischen Nachhaltigkeit, verantwortungsbeusstem Investieren, ESG und Impact noch mancherlei Unklarheit darüber, wie gemeinnützige Anleger eherne Ziele in die Vermögensverwaltung übersetzen. Tobias Karow stellt in seiner Video-Blog-Kolumne vor allem auf das verantwortungsbewusste Investieren ab und die Gedanken, die sich Stiftungen hier machen sollten.
50 Shades of Green

50 shades of green

50 shades of green könnte eine Beschreibung dessen sein, wie Nachhaltigkeit, ESG, SRI, Impact und Co. derzeit als Attribute für Fonds ventiliert werden. Stiftungen haben eine Auswahl wie nie bei grünen Fonds. Doch wie grün ist grün im Zweifelsfall? Ist grün manchmal auch ein wenig braun und was heißt eigentlich ein stetig wachsendes Universum von den Regularien nach nachhaltigen Fonds? Wie Stiftungsverantwortliche den Überblick behalten.
Podcast Folge 188

Basisinvestment gerade für kleinere Stiftungen

Dass Stiftungsfonds als Basisinvestment gerade für kleinere und mittelgroße Stiftungen taugen, darüber besteht kein Zweifel. Denn jedes Stiftungsvermögen kann wie ein Haus gesehen werden, und das Fundament können Stiftungsfonds sehr gut bilden. Wir sprachen mit dem Manager des UniInstitutional Stiftungsfonds Nachhaltig, Thorsten Albrecht in einer neuen Folge AHOI, NPO darüber, was ein Basisinvestment heute bringen muss und warum aktives Management dabei umso wichtiger ist. Ein Talk der Kategorie „Stiftungsfonds Background“.
Natalie Weng und Volker Malcharek

„Mit der Business Judgement Rule wird das Agieren vieler Stiftungsgremien flexibler werden können“

Sie sind die Experten für Vermögensthemen und -management im Deutschen Stiftungszentrum und sprechen daher viel mit Stiftungen über deren Vermögen. Wir wollten von Natalie Weng und Volker Malcharek wissen, warum das Mindset vieler Stiftungen nicht so recht zum aktuellen Anlageumfeld passt, weshalb ‚mündelsicher‘ keine Maßgabe mehr für Stiftungen sein kann und wie das Deutsche Stiftungszentrum im Hier und Jetzt in der Vermögensanlage agiert. Um es vorwegzunehmen: Aus dem einen Cappuccino wurden zwei.
Wie Lego, nur ohne Würfel

Wie Lego, nur ohne Würfel

Anleihen, Bargeld, Aktien, und wenn’s hoch kommt noch ein wenig Immobilien. So in etwa sieht das Anlageuniversum deutscher Stiftungen in der Regel aus. Die Instrumente des Private Bankings wirken ein bisschen wie diese kleinen Lego-Spielzeuge, die man als Kind gehasst hat, weil eben ein Pistenbully oder ein Polizeischiff allein schnell ihren Zweck nicht mehr erfüllen. Es brauchte die großen Kartons mit den Polizeistationen oder den Ritterburgen. So wie es in der Kapitalanlage heute vermutlich eher das institutionelle Besteck braucht, um Ziele zu verwirklichen.

Neue Beiträge

Mission 6 Prozent

Stiftungsvermögen und die Generation 2%

Deutsche Stiftungsvermögen werden zu oft nur verwaltet. Sie müssten gemanagt werden, aber allein kann Stiftungsvermögen eben nicht in die Spur kommen. Es braucht die Menschen dahinter, die die Weichen im und für das Stiftungsvermögen richtig zu stellen imstande sind. Uns treibt die Frage um, ob es so etwas wie die Generation 2% gibt, die eben durch die Umstände so geprägt ist, Stiftungsvermögen mit dem Hauptaugenmerk „sicher“ anzulegen, statt ein wenig mehr auf das Wörtchen „ertragreich“ zu setzen. Eine Zeitreise, zurück und nach vorn.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.