ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Es ist soweit, es ist Weihnachten. Im FreitagsPodcast schauen wir noch einmal auf 2021 zurück, auf die Themen, die Stiftungen beschäftigten, die Stiftungsmenschen bewegten, und die wir sicher auch ins neue Jahr mitnehmen werden. Wobei: Ziemlich sicher werden dies auch die Themen und Inhalte sein, die uns beyond 2022 auch umtreiben werden, was wiederum schön ist, weil uns dann die Geschichten nicht ausgehen. In der Rückschau wird dabei Eines deutlich – der Stiftungssektor packt an.
Wir blicken auf das Stiftungsfonds-Jahr 2021 zurück und nehmen Sie mit auf die #stiftungenstärken Weihnachtskreuzfahrt, die vom Hafen von fondsfibello aus in See sticht und auf der wir das Jahr 2021 noch einmal Revue passieren lässt. Es war was los in der Welt, aber auch an den Kapitalmärkten? Nun ja, so richtig schlecht war das Börsenjahr 2021 nicht, entsprechend haben sich auch die Charts vieler Stiftungsfonds in die richtige Richtung entwickelt. Uns sind jedoch drei Dinge aufgefallen, die wir an dieser Stelle noch einmal mit Ihnen teilen wollen.
Wie bekommt ein stiftungsgeeigneter Fonds eigentlich das FNG-Siegel, beziehungsweise, was muss ein Fondsanbieter alles machen und liefern, damit er ein solches Nachhaltigkeitssiegel überhaupt führen darf? Darüber sprachen wir im #FreitagsPodcast mit Annette Locks und Guido Barthels von TBF Global Asset Management und kamen dabei darauf, dass ein authentisches Nachhaltigkeitskonzept und jahreslang stabile Ausschüttungen durchaus sehr gut zu schaffen sind.
Demokratie, demokratische Werte, ein demokratisches politisches System. Rund um diesen Themenkontext spannt die Deutsche Nationalstiftung ihren Bericht zur Lage der Nation und legt damit natürlich auch den Finger ein Stück weit in eine Wunde. Eine Wunde, die alle Menschen, die in Demokratien leben betrifft. Nehmen wir die Demokratie als etwas Gegebenes hin, oder sind wir bereit, uns Demokratie immer wieder aufs Neue zu erarbeiten, zu verdienen, zu erkämpfen? Wir haben uns Band 2 der Berichte bei Kaffee und Gebäck einmal zu Gemüte geführt.
Es ist für mich eine der wichtigsten Lehren aus der Corona-Pandemie, dass Stiftungen die digitale Welt für sich entdecken, und zwar von zwei Seiten aus. Sie selbst werden Teil der digitalen Welt, und sie nutzen die Tools, die die digitale Welt für sie bereithält.
Wir haben noch zwei Veranstaltungstipps für vor Weihnachten für alle Stiftungsentscheiderinnen und -entscheider „ausgegraben“. Für das Stiftungsvermögen gilt es womöglich mehr denn je, die Weichen zu stellen, denn Stiftungsrechtsreform, Niedrigzins und Pandemie haben in Kombination das Zeug, ein Gamechanger par excellence im und für das Stiftungsvermögen zu sein. Entsprechend ist das, was die Vermögensverwaltung Spiekermann (die Macher hinter dem Spiekermann Stiftungsfonds) und die Bank für Kirche und Caritas (die Macher hinter dem BKC Treuhand Portfolio) zu 2022 zu sagen haben, für Stiftungen und ihre Verantwortliche hochrelevant. Wir blicken voraus.
Inflation, Demografie, Deglobalisierung. Es sind drei Worte, die momentan des Öfteren dahingesagt werden, die aus Stiftungssicht aber im Blick behalten werden müssen, denn hinter jedem Schlagwort steckt eine Entwicklung, die relevant ist für die Anlage des Stiftungsvermögens. Gemeinsam mit Carsten Mumm, dem Chefvolkswirt von Donner & Reuschel, haben wir im #FreitagsPodcast die aktuelle Gemengelage einmal sortiert, auf 2022 geblickt – aber auch darüber hinaus. Und wir sprachen mit ihm auch über den Bitcoin* und seine künftige Rolle, vielleicht auch im Stiftungsvermögen.
Ein Stiftungsvorstand steht im Studio, spricht davon das er gleich mal ins Projekt schaltet, und plötzlich steht ein Projektverantwortlicher neben ihm, als Hologramm, erzählt wie anwesend darüber, was ihm gerade widerfahren ist – und ist dabei tausende Kilometer entfernt. Zukunftsmusik? Science Fiction? Nein, Realität im Jahr 2021, es gibt die ersten TV-Formate, die Hologramm-Technologie nutzen. Das bewegte Bild, also das Video, wird in immer mehr Spielarten zum festen Bestandteil von Kommunikation, auch von Stiftungskommunikation.
Wie das Leben manchmal so spielt. Neulich bekamen wir eine Mail mit zwei spannenden Links. Wir griffen zum Hörer und verabredeten uns mit Sonja Peichl, der Geschäftsführerin der Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Limburg, um mit ihr im FreitagsPodcast über die Plattform www.spendenstiftenstrahlen.de und den Adventskalender www.mitmachkalender2021.de zu sprechen. Natürlich kamen wir dabei nicht umhin, sie auch zu Ihrer Meinung zur Digitalisierung im Stiftungssektor als solches zu befragen.
Stiftungskommunikation ist dann erfolgreich, wenn sie kontinuierlich, inhaltlich, dicht, frequent, multikanal und empathisch realisiert wird. Gerade in einer Krise, die zudem wie die Corona-Pandemie angesichts der bereits vierten Welle scheinbar nicht enden will, ist es umso wichtiger, Stiftungskommunikation nicht etwas einzustellen, sondern stattdessen mit Demut und Professionalität auf die neue Situation zu reagieren – und dabei ins Agieren zu kommen. Wir haben einmal ein paar Punkte dafür aufgelistet.
was passiert, wenn viele hundert Milliarden Euro und etliche hundert Milliarden Euro aufeinandertreffen? Wenn Gaby Ur und Hans Christoph Knall aufeinanderprallen? Es könnte dann so sein, dass sich die junge philanthropische Masse so in Bewegung setzt, dass die alte philanthropische Masse davon eruptiv erfasst wird. Das mag etwas schablonenhaft daher gesagt sein und an Napoleons bekanntes Zitat über China erinnern („Wenn China erwacht, bebt die Welt.“), aber im Kern dürfte da etwas dran sein. Beim The Gatsby 26, dem etwas anderen StiftungsApéro, diskutierten wir zum Abschluss der 2026er StiftungsApéro-Saison darüber, was dieses „New Giving“ ist und wo es Stiftungen dazu bringen wird, sich zu verändern.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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