ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Es ist seit 1841 ein Ritual, dass in Punxsutawney, Pennsylvania, ein Murmeltier das nahe Wetter voraussagt. Wer Bill Murray einst im Kino dabei zusah, wie er dem immergleichen Ritual zu entkommen versuchte, der dürfte sich ein spontanes Schmunzeln nicht verkneifen können. Von Bill Murray alias Phil Connors können sich Stiftungen – auch wenn es absurd anmutet – eine Sache für ihren Kampf mit dem Nullzins abschauen.
Wie sehen eigentlich die Überlebensstrategien von älteren Stiftungen aus und was kann ich heute davon lernen. Diese Frage treibt viele Stiftungen heute um, mit zwei interessanten Erkenntnissen: Diejenigen Stiftungen, die schon lange leben, sind so alt geworden, weil sie vor allem Immobiles gemischt mit Aktien gehalten haben. Und Anleihen waren ob der Zäsuren selten ein Vehikel für die Ewigkeit. Das gibt zu denken.
Die digitale Welt ist für viele Stiftungsverantwortliche immer noch eine neue Welt, eine die nicht recht zu greifen ist. Greifbar ist dagegen das, was man kennt, was man immer so gemacht hat, weshalb es schwierig ist, sich davon zu trennen. Tobias Karow versucht sich in seiner aktuellen Videokolumne an ein paar Denkanstößen, wo Stiftungen vielleicht doch einen Schnitt machen sollten.
Weil bei Stiftungsfonds Stiftung draufsteht, ist auch viel Stiftung drin. So oder so ähnlich klingt eine Wahrheit, die mittlerweile jedoch einen Bart angesetzt hat. Denn viele Stiftungsfonds sind in einer Zeit konzipiert worden, als der Zins jenseits der 4%-Marke lag, man also durchaus einen sehr konservativen Ansatz wählen konnte. Heute ist das Spiel jedoch ein anderes, weshalb Income-Fonds von Stiftungen nicht mehr nur als Ergänzung ins Blickfeld gerückt werden sollten.
Die digitale Welt ist eine schnelle Welt, die digitale Welt ist eine, für die man sich ein Stück weit neu erfinden muss. Das gilt auch für Stiftungen, wenngleich es übertrieben wäre, von der gemeinnützigen Welt den perfekten und hochfrequenten, super-responsiven Internetauftritt zu verlangen, schon einige wenige Pun(G)te reichen, um Stiftungen besser in der digitalen Welt zu verorten.
Die Stiftungsrechtsreform, die sich immer noch den Weg durch die Gremien bahnt, wird eine Regel besonders in den Fokus rücken: die so genannte Business Judgement Rule. Das Wohl der Stiftung steht hier bei Entscheidungen im Mittelpunkt, die Entscheidung auf Basis angemessener Informationen. Was das übersetzt auf die Kapitalanlage einer Stiftung heißt, dazu hat sich Tobias Karow ein paar Gedanken gemacht.
Die gute alte Visitenkarte. Sie gibt es noch, sie ist praktisch, sie ist kompakt, sie ist clean, sie ist einigermaßen wertig, und sie ist der erste Ankerpunkt, den man mit einem neuen Gegenüber hat. Denn in der Regel bekommt von ihm ja auch eine. In Deutschland wird sie getauscht, in China wird sie mit zwei Händen überreicht. Und sie hat in der Neuzeit ein Pendant: die Website. Auch bei Stiftungen sollten dementsprechend der erste Eindruck passen und ein paar NO GOs vermieden werden.
Bei der Auswahl eines Stiftungsfonds oder eines stiftungsgeeigneten Fonds kommen schnell Kennzahlen auf den Tisch. Fondsanbieter und auch viele Berater neigen dann dazu, die gute Wertentwicklung – so sei denn gut war – in den Mittelpunkt zu rücken. Für Stiftungen zählt aber etwas ganz anderes, für Stiftungen zählen ordentlicher Ertrag bzw. Ausschüttung viel mehr, aus einem ganz profanen Grund heraus.
Es gibt Stiftungsfonds, und es gibt noch ein bisschen mehr. Und es gibt den Spruch, dass nicht alle Eier in einen Korb gelegt werden sollen. Wenn Stiftungen sich nun mit Fonds beschäftigen und sich ein Fonds-Portfolio aus Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds zusammenstellen wollen, hilft derlei Prosa jedoch nicht weiter. Stattdessen helfen ein paar ganz handfeste Überlegungen.
Gute Stiftungskommunikation ist unser Anliegen. Wir lieben es, wenn Interesse geweckt und zum Mitmachen eingeladen wird. Wenn die Verbindung von physischer und digitaler Welt spielerisch gelingt. Und wenn vorbildhafte Kommunikation und überzeugende öffentliche Veranstaltungen einander die Hand reichen. Aus den eingereichten Bewerbungen nur drei Projekte hervorzuheben, fiel uns schwer. Aber hier sind sie nun, unsere Top 3, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie Stiftungskommunikation aussehen kann: mit sportlichem Ehrgeiz, einer kindgerechten Medienwelt und einer Bühne für das Ehrenamt.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.