Was nun Stiftungsfonds

Was nun, Stiftungsfonds?

Corona-Krise aktuell: Schwarzer Montag, der 3te. Der Deutsche Aktienindex DAX fällt an diesem 16. März 2020 unter 9.000 Punkte, in den USA sackt der Dow Jones zweistellig ab: um fast 3.000 Punkte oder knapp 13% auf unter 20.500 Zähler. Parallel springt der VDAX, so etwas wie das Angstbarometer der deutschen Börse, auf nie gesehene Höchststände von über 80. Der 16te März 2020 lehrt auch Stiftungen das Fürchten, aber er lehrt auch, dass es zu spät sein kann, um in Panik zu verfallen. Ein Protokoll.
FondsFibel 2020

Und täglich grüßt der Niedrigzins…

Es ist seit 1841 ein Ritual, dass in Punxsutawney, Pennsylvania, ein Murmeltier das nahe Wetter voraussagt. Wer Bill Murray einst im Kino dabei zusah, wie er dem immergleichen Ritual zu entkommen versuchte, der dürfte sich ein spontanes Schmunzeln nicht verkneifen können. Von Bill Murray alias Phil Connors können sich Stiftungen – auch wenn es absurd anmutet – eine Sache für ihren Kampf mit dem Nullzins abschauen.
Deutschland sucht den besten Stiftungsfonds

Die Mär vom besten Stiftungsfonds

Mittlerweile hat der Corona-Crash die Börsen etwa vier Wochen im Griff. Zeit für eine erste Bestandsaufnahme. Natürlich geht auch bei Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds der erste Blick auf die Wertentwicklung: Wie viel Verlust lief im Crash bis jetzt auf, wie schlug sich der Fonds seit Jahresbeginn, und wie in der Drei-Jahres-Betrachtung? Aber allein die Wertentwicklung kann bei einem Fonds manchmal mehr verschleiern, als dass sie offenbart.
Das war der VTFDS2020

Die 30-Jahres-Brille für das Stiftungsvermögen

Der erste Virtuelle Tag für das Stiftungsvermögen am 24.6.2020 war einmal ein langer Tag voller spannender Inhalte, es drehte sich in den Diskussionen alles um das Thema Stiftungsvermögen und wie Stiftungen dieses heute zeitgemäß verwalten. Anregungen en masse hatten Dieter Lehmann, Karsten Behr, Florian Becker-Gitschel, Berenike Wiener, Dr. Stefan Fritz, Petra Träg & Co. parat, für Stiftungen und deren Lenkerinnen und Lenker. In Einem waren sich die Stiftungsexperten aber einig: Stiftungen sollten vor allem die 30-Jahres-Brille aufsetzen.
Besonnener Steuermann

„Stellen uns auf große Verwerfungen an den Anleihenmärkten ein“

Es gibt für Stiftungen in Zeiten einer Krise wie der Corona-Krise für die Kapitalanlage nur wenige und auch einige neue Gewissheiten. Eine davon ist, dass Stiftungsvermögen künftig ob des zu erwartenden dauerhaften Niedrigzinses und unabsehbarer Bonitätsveränderungen bei den Schuldnern nicht mehr zu weiten Teilen in Anleihen veranlagt werden dürfte. Andererseits gibt es da diese fachkundigen und besonnenen Hände, die Stiftungen helfen, auch durch derlei Kapitalmarktgetöse gelassen hindurch zu navigieren. Zwei davon gehören dem Anleihespezialisten Peter Schneider.
Ein Quantum Trotz

Ein Quantum Trotz

Brachial. So beginnt der zweite James-Bond-Streifen mit Darsteller Daniel Craig „Ein Quantum Trost“. Im Aston Martin macht er im Marmorbergwerk Jagd auf des Gegners Schergen, ohne Rücksicht, gegen jede Anweisung. James Bond ist trotzig, so trotzig wie Stiftungen vielleicht bei ihren Aktienengagements sein sollten.
3 Regeln für Stiftungsvermögen

Hände waschen hilft, aber nicht beim Stiftungsvermögen

Als ich gestern auf dem Weg zum Münchner Stiftungstag an der U-Bahn-Station Marienplatz kurz auf den nächsten Zug warten musste, stand ich gegenüber eines Infomonitors. Dort wurden in dem Moment drei Tipps gezeigt, die jeder in der Corona-Krise beherzigen sollte: ausgiebig Hände waschen, in den Ellbogen niesen und nicht ins Gesicht fassen. Das brachte mich auf die Idee, mal über drei Tipps für das Stiftungsvermögen nachzudenken. Denn das was ich zum 9ten März schrieb, ist fast schon wieder Schnee von gestern.
Nutzt die Spielräume

Nutzt die Spielräume!

Der Stifterwille, das ungeschmälerte Erhalten des Stiftungskapitals, die Erträge. In diesem Spannungsfeld bewegen sich Stiftungen in der Kapitalanlage, auch nach oder mit Corona. Der Corona-Schock jedoch hat es sicherlich in vielen Stiftungen notwendig gemacht, eine ordentliche Bestandaufnahme zu machen und Spielräume auszuloten, die es post-Corona zu nutzen gilt, denn in so manchem Stiftungsvermögen fehlt doch eine Portion Zukunftsfestigkeit. Insofern ist die aktuelle Krise eine Chance, auch und gerade für Stiftungen.
Checkliste Anleiheanlage 2020

Herkules meets Sisyphos

Dass die Anleihe der deutschen Stiftung liebstes Kind ist, ist an und für sich kein Problem. Anleihen, also Schuldverschreibungen, waren oft ein solides Investment, lieferten schöne Kupons, und wer die Zinsstrukturkurve früher einfach im Zinszyklus zu spielen verstand, war fein raus. Das galt auch für Stiftungen bzw. deren Stiftungsvermögen, das in Anleihen angelegt jene ordentlichen Erträge produzierte, die es für die Zwecksphäre brauchte. Einiges an diesen Sätzen stimmt so jedoch nicht mehr, und der Blick auf 2030 unterstreicht das nur noch.
Systemissimo

Systemissimo!

Inmitten der Nachwehen des Corona-Crashs beweist die Fondsboutique Torendo gleich zweimal Mut. Einmal legt sie eine eigens für Stiftungen konzipierte Tranche für einen Fonds auf, und dieser Fonds ist auch noch ein Aktienfonds. Natürlich weckt das zu dieser Zeit meine Neugier, denn so kurz nach einem Crash bzw. in Zeiten des Aufräumens einen Fonds für Stiftungen an den Markt zu bringen, ist schon etwas Besonderes. Wir haben einen ersten Schnellcheck für den Fonds angestellt.

Neue Beiträge

Mission 6 Prozent

Stiftungsvermögen und die Generation 2%

Deutsche Stiftungsvermögen werden zu oft nur verwaltet. Sie müssten gemanagt werden, aber allein kann Stiftungsvermögen eben nicht in die Spur kommen. Es braucht die Menschen dahinter, die die Weichen im und für das Stiftungsvermögen richtig zu stellen imstande sind. Uns treibt die Frage um, ob es so etwas wie die Generation 2% gibt, die eben durch die Umstände so geprägt ist, Stiftungsvermögen mit dem Hauptaugenmerk „sicher“ anzulegen, statt ein wenig mehr auf das Wörtchen „ertragreich“ zu setzen. Eine Zeitreise, zurück und nach vorn.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.