Pandemiezeit gleich Spendenzeit

Pandemiezeit = Fundraisingzeit?

Die Corona-Pandemie ist kein Grund, weniger Energie in die Akquise von Spenden zu stecken. Vielmehr gibt es zahlreiche Gründe, gerade jetzt die eigene Organisation, das eigene Anliegen selbstbewusst zu präsentieren. Das betonte Dr. Patrick Roy, Geschäftsführer Triple Impact, während eines Webinars des Stiftungsnetzwerkes des Bankhauses Donner & Reuschel am 30.6.2020. Wir haben reingeschaut und das Wichtigste aus Stiftungssicht zu Papier gebracht. Das erste Fazit vorab: Die Mission Mutmachen ist geglückt.

Nicht einfach drauf los newslettern

Ein Newsletter ist ein tolles Tool für Stiftungen. Stiftungen können hierüber regelmäßig zu ihren Projekten berichten, ihr Netzwerk dauerhaft aktivieren und Anregungen mit Unterstützern teilen. Dennoch, und das versucht Tobias Karow in seinem Blogbeitrag auseinander zu klamüsern, sollten Stiftungen nicht einfach drauf los newslettern, sondern ein paar Überlegungen anstellen. Der Name muss passen, der Verteiler DSGVO-konform, aber nicht nur das.

Der Spendenbutton gehört nach links oben

Wenn Stiftungen Spender zu Spenden animieren wollen, dann braucht es heute etwas mehr Frische. Auf vielen Stiftungswebsites kann man heute Spenden, der Spendenbutton jedoch ist meist irgendwo versteckt oder zumindest nicht sehr prominent der Website zu finden. Für Tobias Karow können Stiftungen hier durchaus selbstbewusster auftreten, denn ihr mit der Spende verbundenes Ziel ist ein ehernes.
Stiftungswebsite vierte Welle

Stiftungswebsites in der vierten Welle

Wir sind in der vierten Welle. Hätte diesen Satz vor zwei Jahren jemand gesagt, hätte kaum einer gewusst, was gemeint wäre, heute wissen wir, dass es sich um die vierte Welle der Corona-Pandemie handelt, Deutschland womöglich wieder vor einem Lockdown (auch dieses Wort ergänzte den Wortschatz in den letzten 18 Monaten) steht und dies für Stiftungen sicherlich Konsequenzen in der Außendarstellung. Wir haben mal vier Anregungen zusammengetragen, die Stiftungen auf ihrer Stiftungswebsite jetzt machen sollten.
Stiftungskommunikation neu denken

Weil jedes (Kommunikations)Abenteuer mit dem ersten Schritt beginnt

Mut gehört dazu. Wer Stiftungen kommunikativ nach vorn bringen will, muss bereit sein, Neues auszuprobieren. Nicht alles wird funktionieren, aber nichts zu tun ist eben auch keine Option. „Stiftungskommunikation neu wagen“ heißt, sich einzulassen – auf neue Tools, neue Denkweisen und neue Wege, wie Menschen miteinander und mit Organisationen in Kontakt treten. Der erste Schritt ist manchmal der schwerste, aber immer der wichtigste.
Digitalisierung

Einmal Aufholen bitte

Wo stehen Stiftungen kommunikativ im digitalen Zeitalter? Wie professionell präsentieren sie sich auf den Plattformen? Wie strategisch gehen sie vor? Diese Fragen standen im Zentrum der Branchenstudie #stiftungdigital. Wo stehen Stiftungen im digitalen Zeitalter? (www.dominikruisinger.com/studie-stiftungdigital/). Die Standortbestimmung lieferte erstmals einen Einblick in die digitalen Kommunikationsaktivitäten von Stiftungen. Die Studienergebnisse machen deutlich, dass noch kräftiger Nachholbedarf besteht.
Stiftungskommunikation Billy Crystal

Stiftungskommunikation à la Billy Crystal

Charles Bronson galt als ein Schauspieler, der seine Geschichte über Mimik und Präsenz transportierte, Eddy Murphy dagegen war und ist wohl die Quasselstrippe schlechthin. Spricht er nicht 684 Worte in der Minute verpasst er was, so in etwa lassen sich seine Rolle interpretieren. Für Stiftungen ist in der Stiftungskommunikation vermutlich weder der Bronson-Weg noch der Murphy-Weg der passende, es dürfte ich die Richtung Billy Crystal gehen.
Websitecheck - 20 Jahre EVZ

Eine Lobhudelei für eine Stiftungswebsite

Wow. Kennen Sie das? Sei gehen auf eine Stiftungswebsite und denken sich einfach nur WOW, toll gemacht, das macht Spaß anzuschauen weil es den Machern Spaß gemacht hat, das so aufzusetzen. Eine dieser Stiftungswebsites, die bei uns genau das ausgelöst hat, ist jene der Stiftung EVZ, also genau gesagt jene, die vom Team dort zum 20jährigen Jubiläum freigeschaltet wurde. Von oben bis unten ist das Ganze gelungen, und wie bei der Einigen sicher noch bekannten Fernsehsendung Zimmer frei ist es Zeit für eine ultimative Lobhudelei.
LinkedIn für Stiftungen

Howto: LinkedIn für Stiftungen

LinkedIn ist für Stiftungen womöglich künftig ein Must place to be. Für viele ist LinkedIn bereits die berufliche Visitenkarte des digitalen Zeitalters. Die Plattform ist mit über 875 Millionen Nutzern weltweit das meistgenutzte berufliche Vernetzungsangebot in der digitalen Welt. Der Erfolg von LinkedIn spricht also für sich. Auch viele Vertreter aus der Stiftungswelt tummeln sich unter den Benutzern. Doch was ist es, was LinkedIn für Stiftungen attraktiv macht? Und wie kann eine Stiftung LinkedIn für sich am besten nutzen?
SOKOMS26 Ausblick Teil 1

Micro Content oder Long Reads – was braucht Stiftungskommunikation?

Snackable Content, oder auch Micro Content, ist in der heutigen Zeit angesagter denn je. Denn die Kommunikation in sozialen Netzwerken hat unsere Erwartungen an Inhalte verändert: Informationen sollen schnell erfassbar sein, Texte möglichst früh deutlich machen, worum es geht. Wer auf LinkedIn unterwegs ist, weiß, wie leicht selbst interessante Beiträge zwischen Terminen, Nachrichten und dem nächsten Scrollen verschwinden. Für Stiftungen bedeutet dies Hand anlegen.

Neue Beiträge

SOKOMS26 Ausblick Teil 2

Das neue Hybrid: Stiftungen müssen Öffentlichkeit(sarbeit) neu denken

Wir können heute so einfach publizieren wie nie zuvor. Ein paar Fotos von der Veranstaltung, drei Absätze dazu, auf der Website veröffentlichen oder bei LinkedIn posten – fertig. Stiftungen brauchen keine Redaktion mehr, um ihre Themen nach außen zu bringen. Sie können selbst senden, einordnen und kommentieren und sich über Jahre eine eigene Community aufbauen. Das ist gut. Aber führt es zwingend auch zu besserer Kommunikation?

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
Stefan Preuß war bis Mai 2026 Autor für den Blog stiftungenstärken.de und die Investment-Plattform für Stiftungen fondsfibel.de.
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.