vtfds26

Stiftungsvermögen zwischen Girokonto und Katarina Witt

Stiftungsvermögen zu managen ist erste Pflichtaufgabe von Stiftungsverantwortlichen. Wird diese Pflicht erfüllt, ist die Kür dann umso formvollendeter. In Deutschland wird in diese Pflichtaufgabe aber immer noch zu wenig Energie gesteckt, während sich die Kür vor Fürsorge kaum retten kann. Es entsteht in Stiftungen eine Disbalance. Beim #vtfds26 möchten wir mit allen Stiftungen, die das Networking Festival für Stiftungsvermögen am 16. und 17.6.2026 in Leipzig besuchen, an genau dieser Disbalance arbeiten. Wir blicken voraus, und zurück auf eine Weltkarriere.
Stiftungsfondsgedanken

Stiftungen, Stiftungsfonds und die Frage nach der Ausschüttungsreserve

Stiftungsvermögen anlegen ist Pflichtprogramm eines jeden Stiftungsvorstands oder Geschäftsführers einer Stiftung. Pflicht ist dabei immer etwas gefühlt Lineares, das wiederum so gar nicht zu erratischen Marktgeschehen passt. Das aktuelle Marktgeschehen bzw. das Drumherum als erratisch zu beschreiben, den Rahmen drumherum als Epoche des neuen Erratizismus zu überschreiben, das ist vermutlich nicht zu weit hergeholt. Stiftungsvermögen muss angesichts dessen aber dennoch vor allem eines: Es muss ordentliche Erträge liefern. Zuverlässig, planbar, auskömmlich.
Blitz-Umfrage Naher Osten

Stiftungsvermögen und die Nahost-Eskalation

Wie sollten Stiftungsverantwortliche auf die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Golfregion reagieren? Sollten sie das überhaupt? Es heißt an der Börse immer, kaufen, wenn die Kanonen donnern. Ob das eine Maßgabe für Stiftungsverantwortliche sein sollte, das ist nicht gewiss. Gewiss ist aber, dass diese neue Eskalation in Nahost eine ist, die das Potenzial hat, noch einmal weiter alte Gewissheiten über Bord zu werfen, sich ausgiebig mit der Resilienz des eigenen, gewählten Anlagekonzepts zu befassen. Wird meine Stiftung auch im Angesicht dieser neuen Eskalation und der möglichen und absehbaren Konsequenzen an den Kapitalmärkten wirtschaftlich stehfähig bleiben? Unsere Blitz-Umfrage bei Vermögensprofis fördert zutage, was Stiftungsverantwortliche jetzt im Blick haben sollten, wo man im Stiftungsvermögen genau hinschauen sollte. Fakt ist: Eine komplexere Welt liefert womöglich immer weniger einfache Antworten.
Immobilienfonds / Steuer

Unbekannte Steuerfalle für deutsche Stiftungen

Viele Stiftungen als Anleger in Offenen Immobilienfonds (OIF) sind seit Jahren in Österreich steuerpflichtig und wissen nichts davon. Dieses kann (trotz Unkenntnis) zu einem Steuer(straf)verfahren gegen Stiftungsverantwortliche im Rahmen der Sorgfaltspflichten führen, warnen Detlef Schumacher, Geschäftsführer der iCONVEST GmbH aus Bad Saarow und Steuerberater Dr. Helmut Moritz aus Wien im Interview mit #stiftungenstärken-Chefredakteur Stefan Preuß.
Stiftungsvermögen und Behavioral Finance

Stiftungsvermögen meets Kahnemann und Tversky

Seit den 1980er-Jahren ist wissenschaftlich belegt, dass Menschen in Finanzfragen selten rein rational handeln. Emotionen, Gewohnheiten und unbewusste Denkmuster beeinflussen Entscheidungen stärker, als wir glauben. Die Verhaltensökonomie – Behavioral Finance – zeigt, dass diese Irrationalität nicht zufällig ist, sondern systematisch. Wer sie versteht, kann bewusstere und damit bessere Entscheidungen treffen. Gerade Stiftungen, die langfristig und zweckorientiert wirtschaften, profitieren von dieser Erkenntnis.
Podcast Folge 256

Anleihen immer noch „the place to be?“

Viele deutsche Stiftungsvermögen sind immer noch zu weiten Teilen in Anleihen investiert. Die Anleihe ist DAS Stiftungsinvestment, zu dem deutsche Stiftungsverantwortliche die größte Affinität haben. Das mag stimmig gewesen sein, aber es gibt womöglich ein zwei ziemlich großer Abers. Mit Matthias Schreiber, Leiter des Bereichs Multi-Asset-Lösungen bei Allspring Global Investments, sprachen wir über die Verfasstheit der Anleihemärkte, die einzelnen Anleihesegmente sowie das, was Stiftungen zu diesem Universum wissen müssen. Wir lernen: Anleihen taugen zum MUST HAVE, aber Hinschauen ist erst Stiftungsverantwortlichenpflicht.
Nachlese lupus alpha Konferenz

Wie Profis den Markt sehen

Der Lupus alpha Investment Fokus in der Alten Oper in Frankfurt ist d i e renommierte Veranstaltung in Deutschland, wenn es um den Ausblick für professionelles Investieren institutioneller Adressen geht. Was Stiftungen für sich mitnehmen müssen: Diversifikation, Dekorrelation und aktives Management sind so wichtig wie nie!
4% - der #fondsfibel Podcast, Folge 3, mit Stefan Preuss und Tobias Karow

Trump 3 soll kommen

Auf der Jahreskonferenz von Lupus Alpha Asset Management, auf der #fondsfibel Chefredakteur Stefan Preuss seit Jahren gerne zu Gast ist, wurden in diesem Jahr 2025 richtig unangenehme Wahrheiten oder besser: Vermutungen, zum Besten gegeben. Panelisten aus den USA bestätigten, dass im administrativen Apparat der USA darauf hingearbeitet wird, dass Trump 3, also eine dritte Amtszeit von Donald Trump, kommt. Das wäre eine solala-Botschaft auch für deutsche Stiftungsvermögen, denn einige Parameter würden schlichtweg verrutschen.
Sturm am US Rentenmarkt

Allmählichkeitsschaden am Anleihemarkt

Crash-Propheten haben derzeit Hochkonjunktur. KI-Hype und ETF-Blase sind aktuell die häufig genannten Stichworte. Die größte Gefahr droht langfristig aber bei den Staatsanleihen, genauer gesagt US-Treasuries. Der Allmählichkeitsschaden tröpfelt bereits vor sich hin.
Podcast Folge 254

Endowment heißt Verantwortung

„Seine“ Stiftung hat sich für das Management ihres Vermögensstocks für das Endowment-Modell entschieden, mit allem was dazu gehört. Die Rede ist von der TU Wien Foundation, in der Michael Kaiser als deren Generalsekretär fungiert. In AHOI, NPO! sprechen wir mit ihm über die drei Säulen, auf denen das Endowment-Konzept in der TU Wien Foundation fußt sowie über die Technologie- und Bildungslandschaft Europas.

Neue Beiträge

500000 Euo anlegen

So werden 500.000 EUR Stiftungsvermögen angelegt

Verfügt eine Stiftung über 500.000 Euro Stiftungsvermögen, ist die Frage nach der Anlage dieses Betrages oft schnell geklärt. Vermeintlich. Die Stiftungsverantwortlichen sagen oft, mit 500.000 Euro kann man eh nicht viel machen, die Bank bietet Festgeld, Stiftungsfonds verstehen wir nicht, mit Aktien brauchen wir dem bisschen Geld nicht anfangen. Die Bank sagt oft, da können wir nicht viel machen. Festgeld vielleicht, vielleicht ein Mischfonds, aber zu viel dürfe man nicht erwarten. Stifterwille hin oder her. Doch, ganz so einfach ist die Sache weder für Stiftungsverantwortliche noch für Stiftungsberater in den Banken nicht.
Remember 1907

Remember 1907

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.