ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Die meisten Förderanträge erreichen den Adressaten nicht, etliche Förderanträge sind unvollständig, das Förderantragsmangement ist in den meisten Fällen und in vielen Stiftungen schlichtweg ein Ärgernis. Mit Martin Peth vom Beratungshaus SYSTOPIA in Bonn sprachen wir darüber, dass das nicht so bleiben muss und dass die digitale Welt hier Angebote liefert, die das Förderantragsgebahren gar zum Erlebnis werden lassen. Wir nehmen mit: Das Digitale bringt auch bei Stiftung frischen Wind in die Förderantragspraxis.
Dass Menschen beim Bitten Berührungsängste haben, ist nur – sie ahnen es – menschlich. Wer einem anderen Menschen seine Gefühle offenbart, ihn bittet ihn zu lieben, der riskiert eigentlich nur eine Abfuhr. Das fühlt sich schlimm an, man möchte sich regelecht einsargen, aber bezogen auf das Verweilen auf der Erde ist solch eine Abfuhr nicht mal eine Sprenkelung auf einem Stein. Diese Erkenntnis gehört auch zur Kunst des Bittens, der sich Sabine Hess in ihrem neuen Buch „Die Kunst des Bittens“ ausgiebig genähert hat. Wir haben reingelesen, und für Stiftungen beziehungsweise Spenden sammelnde Organisationen relevante Hinweise für die Spendensammelpraxis gefunden.
Stiftungsvermögen braucht den Blick nach vorne. Sagt Lukas Schmelz, Stiftungsexperte bei Metzler Asset Management in Frankfurt am Main, in der neusten Folge unseres FreitagsPodcasts AHOI, NPO! Was er damit meint ist, einmal den aktuellen Status quo im Stiftungsvermögen zu hinterfragen, und zwar kritisch. Zum anderen braucht es aber eben auch den klaren Blick auf den Mix der Erträge. Hier können Stiftungen künftig breiter gefasst agieren. Was er damit meint und welche Rolle die Stiftungsrechtsreform dabei spielt, das erörtert er im Gespräch. Ein Podcast der Kategorie „Basiswissen“.
Es hält sich immer wieder der Allgemeinplatz, dass Wohlfahrtsorganisationen nicht innovativ sein können. Nun, wir haben den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), eine der wichtigsten Blaulichtorganisationen in Deutschland, ganz anders kennengelernt. Mit Sabine Richards, Referentin Fundraising beim ASB, sprachen wir über Anforderungen im Hier und Jetzt, über Herzensprojekte wie den Wünschewagen und just über eine Innovation, die jungen Menschen Räume neu öffnet – und die mit Virtual Reality zu tun hat. Wir lernen: Der ASB kann Innovation.
Das optimale Portfolio in einer suboptimalen Welt, so in etwa könnte die Unterüberschrift zu diesjährigen BAI Alternative Investor Conference in Frankfurt am Main unserer Ansicht nach lauten. Zu diesem optmalen Portfolio gehör zum Beispiel Wald ganz natürlich dazu. Es gibt hierüber in der Welt der institutionellen Welt keinen Zweifel, einzig die Herangehensweise an Alternatives wie eben Wald kann variieren. Was wir mitnehmen von dieser vom Bundesverband für Alternative Investments organisierten Benchmark-Veranstaltung der institutionellen Kapitalanlage sind drei Erkenntnise, die nicht neu aber eben immer noch nicht (insbesondere auch bei einer Vielzahl von Stiftungen) angekommen sind.
Wer die beiden Worte Compliance und Stiftung miteinander in einen Satz packt, der spaltet die Empfänger dieser Information. Die einen ignorieren, erwidern „das brauchen wir nicht“ oder haben eben noch nie davon gehört. Die andere Seite beschwört sofort, dass Compliance in Stiftungen ein super-wichtiges Thema sei, über das viel zu wenig diskutiert wird im Stiftungssektor. Wir konnten uns beim Österreichischen Stiftungsfrühling (ÖSF) davon überzeugen, dass Compliance System braucht, auch in Stiftungen, und brachten Anregungen mit, wie das gehen kann. Aber auch sonst setzte die 2024er Ausgabe des ÖSF auch praxisnahe Hinweise für Stiftungsverantwortliche. Aus Zürich wiederum brachten wir ein Update rund um Forstinvestments mit – und durften selbst etwas zum Stifterland Deutschland berichten. Unser Field Trip nach Österreich und in die Schweiz in Bildern.
Gefühlt gerät die Welt immer stärker unter Stress, und damit die Anliegen junger Menschen unter die Räder. Mit Reinhard Heiserer von der österreichischen Hilfsorganisation Jugend eine Welt sprachen wir in der neusten Folge von AHOI, NPO! am Rande des Österreichischen Stiftungsfrühlings 2024 über das, was Zukunft aus der Perspektive junger Menschen ausmacht.
Stiftungsvermögen muss dienen, dazu braucht es den ordentlichen Ertrag. Da ist ein hoher Zins hilfreich. Mit Norbert Schmidt, Manager des monatlich ausschüttenden Rentenfonds FU Bonds Monthly Income, sprachen wir in unserem FreitagsPodcast AHOI, NPO! über die Verfasstheit des Zinsumfelds, wobei der Begriff Zinsplateau auch eine Rolle spielte. Spannend war zu hören, was Stiftungsverantwortliche zum wieder gewonnenen Handlungsspielraum der Notenbanken wissen müssen.
Stiftungseperten können Stiftungen unterstützen, ihnen helfen, wirkmächtiger am großen Ganzen mitzuarbeiten. Natürlich wird der Stiftungssektor nicht jedes Problem lösen können. Natürlich sind die Mittel, die dem Stiftungssektor zur Verfügung stehen, gering im Verhältnis zu den Waschkörben, die der Staat zum Fortkommen des Gemeinwohls verfügbar macht (bzw. machen könnte). Dennoch muss sich der Stiftungssektor nicht verstecken, und ich bin davon überzeugt, dass da sogar „noch mehr geht“. Stiftungsexpertinnen und Stiftungsexperten werden demgemäß künftig eine gewichtigere Rolle spielen. Das Handbuch „Mein Stiftungsexperte“ als gedruckter Ableger der Stiftungsexperten-Datenbank meinstiftungsexperte.de gehen genau an diesem Punkt in die Bütt.
Gemeinwohl ist ein großes wie abstraktes Wort. Stiftungen sind dem Gemeinwohl verpflichtet, Politik und Wirtschaft allerdings auch. Um hier orientiert zu bleiben und zu werden, gibt es seit einigen Jahren das Gemeinwohlforum, auf dem sich unter anderem auch gemeinwohlorientierte Start-ups präsentieren. In diesem Jahr war unter anderem ecomates aus München zu Gast. Wir sprachen in AHOI, NPO!, unserem freitäglichen Podcast, mit Thomas Schiffelmann (im Hauptjob Marketingleiter bei Handicap International), dem Initiator des Gemeinwohlforums, über das Wofür und fragten, warum das Gemeinwohl eine gute Richtschnur für das ökonomische Morgen sein könnte.
Stiftungen sind relevante Player der Gesellschaft. Sie bringen das Gemeinwohl voran. Wer daran zweifelt, versteht den Sektor nicht. Wer den Sektor nicht versteht, darf sich seiner nicht anmaßen, und nicht über ihn urteilen. So sieht sich die Stiftungslandschaft oft selbst. Aber was ist, wenn dieses relevante Tun, das ich so gerne als Gelingen bezeichne, nicht gesehen wird? Und weil es nicht gesehen wird, ihm die Relevanz nicht zugesprochen wird? Genau dann betrifft die Stiftungskommunikation das Spielfeld.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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