Vergleichstest AXA Global Strategic Bond vs Meag Fair Return

Zwei stiftungsgeeignete Brot-und-Butter-Fonds

Fonds für Stiftungen, was ist das gleich nochmal genau? Der gute alte Stiftungsfonds, der defensive Mischfonds, oder doch künftig der reine Renten- oder Aktienfonds? Wir haben mit dem AXA Global Strategic Bond einen reinen Rentenfonds mit dem MEAG Fair Return, einen Klassiker unter den Stiftungsfonds, bei denen Stiftung nicht vorne draufsteht, verglichen, weil wir mal schauen wollten, ob es die ganz vorsichtigen Mischfonds im Stiftungsvermögen noch braucht. So viel vorab: Es braucht sie, aber der Einsatzbereich ändert sich.
Stiftungsfonds

Wie sage ich meiner Hausbank, dass mich ihr Stiftungsfonds nervt

ja, das ist jetzt nicht optimal gelaufen, das müssen Sie jetzt aussitzen. Diesen Satz hat Ihnen Ihre Hausbank bestimmt schon öfter gesagt, wenn es darum ging, die jüngsten Ergebnisse eines Stiftungsfonds z erklären oder gar zu relativieren. Hausbank sagt was: Das wird schon wieder, sie müssen da jetzt mal den langen Atem haben. Was aber, wenn Sie mit dieser Antwort nicht mehr leben wollen, wie geben Sie Ihrer Hausbank zu verstehen, dass der Ihnen einst für Ihr Stiftungsvermögen verkaufte Stiftungsfonds Ihnen einfach nicht mehr zusagt, er für ihre Stiftungsziele nix taugt? Wir skizzieren einmal, wie Sie dort durchkommen.
Ich schau Dir auf die Ausschüttung, Kleines

Ich schau Dir auf die Ausschüttung, Kleines

Yippi Ka-eye, Schweinebacke. Mit diesem One-Liner lässt sich ein Film einem Darsteller wunderbar zuordnen. Richtig, sie wissen es, Bruce Willis sprach diesen Satz im ersten Teil des Actionkrachers Stirb Langsam. Oder „We will need a bigger boat“, jenen legendären Satz, den Roy Scheider improvisierte, als er erstmals „Bruce“ vom Heck des Fischerbootes aus erspähte. Gemeint ist Der weiße Hai aus dem Jahr 1975, der erste Blockbuster der Filmgeschichte, der Steven Spielbergs Weltkarriere begründete. Aber kennen Sie einen Satz zu einem Stiftungsfonds, der Ähnliches schafft? Wir machen den Versuch.
Podcast Folge 65

Weg von der Stiftungsfonds-Monokultur

Für viele Stiftungsfonds-Monokulturen dürfte es künftig eng werden. Nicht nur dass Niedrigzins, das Verlagern der wirtschaftlichen Prosperität gen Asien und der Switch zum verantwortungsvollen Investieren das Parametergerüst verändern, die Stiftungsrechtsreform stellt in ihrer Novelle auch implizit die Frage nach dem Wohle der Stiftung – bzw. was auch im Stiftungsvermögen zum Wohle der Stiftung ist. Im FreitagsPodcast sortieren wir dies einmal, und sagen der Stiftungsfonds-Monokultur adé.
Blick in den Rückspiegel

Blick in den Rückspiegel

In den vorangegangenen Ausgaben und Updates hatten wir eine Reihe neuer Fondskonzepte vorgestellt, die sich direkt an Stiftungen wenden oder vom Konzept her grundsätzlich geeignet sind. Wie haben sich diese Fonds entwickelt? Was lässt sich daraus für Anlagekonzepte für Stiftungen lernen? Diese und weitere Fragen beantworten wir in der folgenden Analyse.
Wenn der Stiftungsfonds viermal Ernte liefert

Wenn der Stiftungsfonds viermal Ernte liefert

Stiftungsfonds wurden vor 30 oder 20 Jahren so ausgelegt, dass sie einmal im Jahr ausschütten. Das reichte auch, denn Stiftungen hatten mit Strafzinsen auf Guthaben oder eben zu geringen Einnahmen ganz grundsätzlich kein Problem. Die Ausschüttung kam, je nach Fonds eine im Frühjahr und eine im Herbst, und so war das Grundrauschen für die Ausgabenseite der Stiftung gewährleistet. Dem ist aber heute nicht mehr so, das Grundrauschen ist heute oft nur mehr ein Tröpfeln.
Podcast Folge 63

Für Diversifikation gibt es keinen Plural

Natürlich gibt es für die Diversifikation des Stiftungsvermögens einen Plural, es gibt dem Duden nach das Wort Diversifikationen. Aber der grundsätzliche Gedanke ist der, der zählt, und hier haben viele Stiftungen was zu tun, wenn's mit der Ernte wieder so richtig klappen soll. Es kann sich nämlich als Trugschluss herausstellen, im Stiftungsvermögen darauf zu vertrauen, dass "mein" Stiftungsfonds schon breit genug diversifiziert sein wird. Das Problem vieler Stiftungen entsteht heute schon bei der Saat.
Podcast Folge 62

Spreu vom Weizen trennen bekommt eine neue Bedeutung

Nachhaltigkeit ist ein Wort, aber nachhaltiges Handeln bzw. Investieren, das ist noch einmal etwas ganz Anderes. Darüber sprachen wir für den FreitagsPodcast mit Gunnar Knierim von AB AllianceBernstein, vor allem auch dazu, was es eigentlich mit dem Einsortieren auch von stiftungsgeeigneten Fonds nach Artikel 8 oder 9 auf sich hat. Natürlich müssen Stiftungen diese neuen Informationen für sich einordnen, für Gunnar Knierim ist aber klar, dass derlei auch eine Chance darstellt, das Stichwort hier lautet Authentizität.
Podcast Folge 61

Business Judgement Rule rocks

Die Stiftungsrechtsreform ist nun in trockenen Tüchern, für Stiftungen und deren Verantwortliche bedeutet diese mehr Freiheitsgrade vor allem beim Veranlagen des Stiftungsvermögens. Nicht dass Stiftungen bisher nicht alle Freiheiten hatten, aber sie wurden nicht gemacht aus Angst davor, Fehler zu machen. Das Schlüsselwort bzw. die drei Schlüsselwörter lauten: Business Judgement Rule. Was diese für Stiftungen bzw. das Stiftungsvermögen bedeutet und was alles zum Wohle der Stiftung ist, dazu ein paar Gedanken.
Podcast Folge 60

ESG ist nicht nur Prozess, sondern Haltung

Nähert sich eine Stiftung heute einem Stiftungsfonds bzw. einem stiftungsgeeigneten Fonds, dann dürfte der Aspekt der Nachhaltigkeit einer sein, der zuvorderst interessiert. Konzeptionsbedingt geraten manche Stiftungsfonds hier rasch an ihre Grenzen, daher empfiehlt sich der Blick auf zeitgemäßere Fondskonzepte, wie jenes des M&G Sustainable Allocation. Wir haben für den FreitagsPodcast gemeinsam mit M&G-Produktspezialistin Susanne Grabinger genau ins Portfolio geschaut, mit der Erkenntnis, dass es hinter dem Tellerrand Investments gibt, die Ausschüttung und ESG sehr gut zusammenbringen.

Neue Beiträge

New Giving auf der l’Alpe d‘Augsburg

New Giving ist eine Chance für den deutschen Stiftungssektor. Aber keine, die er en passant ergreifen kann, sondern für die er etwas tun muss....
Der Zinskönig

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Stefan Preuß
Stefan Preuß war bis Mai 2026 Autor für den Blog stiftungenstärken.de und die Investment-Plattform für Stiftungen fondsfibel.de.
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.