MacGuffin in der Stiftungskommunikation

Das MacGuffin in der Stiftungskommunikation

Stiftungen stecken hier und da in einem Dilemma die digitale Welt betreffend. Es ist die Frage nach dem wieviel. Wieviel alte Welt, und wieviel neue Welt darf es sein, im Täglichen, in der Stiftungskommunikation, im Fundraising, im Datenverwalten, in der Zielgruppenansprache, und und und. Wir haben mal drei Gedanken zu Papier gebracht, warum am Ende des Tages die neue, digitale Welt des Öfteren die Oberhand haben dürfte. Ausschlaggebend dafür war eine S-Bahn-Fahrt.
Podcast Folge 98 Teil 1

Als Fundraiserin muss ich begeistern

Als wir Ursula Becker-Peloso das erste Mal trafen, war dies auf der Eröffnungsveranstaltung eines MüncherStiftungsFrühlings. Dort sprach sie auf dem Podium über Fundraising, und wusste, dass sie als Fundraiserin begeistern muss. Was eine Fundraiserin bzw. ein Fundraiser noch für Fähigkeiten mitbringen sollte und in welcher Welt Fundraising künftig stattfindet, darüber sprachen wir mit der Inhaberin von Fundraising and More im ersten Teil des #FreitagsPodcasts. Wir stellen fest: Fundraising ist viel mehr als das Einwerben von Spenden.
Browser oder Searcher

Browser oder Searcher

Als ich kurz nach dem Übersiedeln aus der DDR in die Bundesrepublik in der Schule von meinen neuen Klassenkameraden gefragt wurde, ob ich Rapper oder Metaller bin, war ich mit dieser Frage überfordert. Es ging in dieser Frage um Musik, nur wuchs ich mit IC Falkenberg, Rockhaus, Frank Schöbel und durch heimliches Hören auch Nena auf, konnte entsprechend nicht darauf antworten. Vielleicht geht es Stiftungsverantwortlichen heute ähnlich, wenn sie von ihrer Websiteagentur gefragt werden, ob sie eher Searcher oder Browser ansprechen wollen.
Marketingtrends

Authentisch 4.0

Ja, auch das Fundraising in Stiftungen und NGOs muss Marketing machen. Gerade weil es viel Konkurrenz gibt unter den 23.000 Stiftungen und 600.000 gemeinnützigen Organisationen, von denen 2/3 Fundraising betreiben. Nur wer marketingseitig auf der Höhe der Zeit ist, wird erfolgreich sein und Mittel einwerben können. Hier sind die neuesten Trends.
Podcast AHOI NPO Folge 3

Das Ganze vs. das Detail

Im Sozialismus war nicht jedes Detail falsch, aber das große Ganze war falsch. In der Marktwirtschaft ist nicht jedes Detail richtig, aber das große Ganze ist richtig. So kann man die Welt sehen, vor allem aber sagt dieses Bonmot aus längst vergangenen Tage letztlich eines: Das große Bild muss passen, sonst nützt das schönste Detail nur wenig. Gerade jetzt inmitten der Corona-Krise lässt sich dies auf die Stiftungswebsite ummünzen, Tobias Karow macht sich im Podcast ein paar Gedanken dazu, was jetzt auf der Stiftungswebsite wichtig ist und was das mit der Glaubwürdigkeit einer Stiftung zu tun hat.
Schreiben für die Stiftungswebsite

Das Schweigen der Stiftungswebsites

Wenn wir mit dem Storytelling auf der Stiftungswebsite beschäftigen, dann setzen wir voraus, dass Stiftungen ihre Geschichten kennen und diese einfach nur zu Papier bringen müssen. Was wir dabei ignorieren ist das Scheitern am Schreiben, am Ausarbeiten einer Storyline, am Transportieren von Bildern. Dieses Scheitern am Schreiben für die Stiftungswebsite muss aber nicht sein, es gibt einfach ein paar Regeln, mit denen Stiftungen ihre Geschichte ganz einfach „zu Papier bringen“, wie wir früher gesagt hätten. Denn Schreiben kann die pure Freude sein.
StiMap: Tipps zur Weiterentwicklung der Stiftungswebsite

Die Stiftungswebsite braucht Emotion

Emotion schlägt Information! Es ist wohl diese eine Regel, die für eine Stiftungswebsite gelten muss, speziell wenn Stiftungen die Frage umtreibt, ob sie nicht vielleicht doch einmal Hand an ihren Internetauftritt legen sollten. Dabei gibt es drei Ausgangspunkte für Stiftungen, und jeder davon hält spezielle Fragestellungen bereit. Fakt ist aber, dass es ohne Emotion und ohne Inhalt nicht mehr gehen wird, und ohne wordpress wohl auch nicht. Unsere StiMap zum Thema „Unsere neue Stiftungswebsite“.
Digitale Stiftungskommunikation - sokoms25

Weil „wir machen schon was auf LinkedIn“ nicht reicht

Es heißt immer, Stiftungen in Österreich, das sind ein paar hundert gemeinnützige Stiftungen und gut 3.000 Privatstiftungen, die immer häufiger einer versteinerten Kapitalsammelstelle gleichen. Aber, und das ist die wichtigste, für unser StiftungsApéro-Team um Kathrin Succow und Kathrin Hartkopf, war dies keine Überraschung. Denn die Stiftungslandschaft in Österreich hat nicht nur Stereotype zu bieten, sondern Macherinnen und Macher, viele engagierte Menschen, die sich um das Gemeinwesen in Österreich sorgen und Sorge tragen möchten, dass sich diese Sorgen zerstreuen. Unsere Nachlese zum StiftungsApéro in Salzburg.
Einstieg in den Einstieg

Einstieg in den Einstieg

Die Zeiten sinkender Kapitalmarkterträge machen es notwendig: Viele Stiftungen müssen ins Fundraising einsteigen, da die Zinserträge für die Projekte und Programme nicht mehr ausreichen und so der Stiftungszweck nicht erfüllt werden kann. Immer mehr Stiftungen versuchen deshalb ihre Projektförderungen ergänzend durch Fundraising zu finanzieren. Doch Stiftungen sprechen nicht unbedingt die Masse der Einzelspender an. Deshalb ist eine strategische Vorgehensweise im Fundraising wichtig. So können sich Stiftungen mit einem guten Fundraising-Konzept am Spendenmarkt etablieren und ihr Fundraising erfolgreich auf- und ausbauen.
Website-Lobhudelei: Parkinson Stiftung

Diese Stiftungswebsite ist ein gut geführter Dialog

Die Website der Parkinson Stiftung zeigt auf bemerkenswert klare Weise, wie digitale Kommunikation im Stiftungsbereich funktionieren kann. Hier wird nicht versucht, mit großen Worten zu beeindrucken oder mit emotionaler Aufladung den Blick zu vernebeln. Stattdessen setzt die Seite auf eine stringente, sachliche und dennoch zugängliche Darstellung eines komplexen Themas. Das Ergebnis: eine Website, die nicht nur informiert, sondern strukturiert, führt und Halt gibt – etwas, das im Parkinson-Kontext nicht nur digital relevant ist, sondern auch sinnbildlich wirkt. Unsere Ultimative Stiftungswebsite-Lobhudelei.

Neue Beiträge

Nachlese VTFDS26

Building Philanthropolis vs. das Zins-Kombinat

Warum tun sich so viele Stiftungen so schwer, sich über ihre Stiftungskapitalien Gedanken zu machen. Gedanken darüber, wie sie höhere Erträge generieren, Gedanken darüber was passiert, wenn die Möglichkeiten, die jedes Stiftungsvermögen qua Errichtung hat, nicht vollends ausgeschöpft werden. Es ist wohl, und das ist eine Lehre aus VTFDS26, unserem Werkstatt Festival für Stiftungsvermögen, eine „Das brauchen wir nicht“, „Das bringt ja eh nix“ und „Wer sind Sie, dass Sie mich mit dieser Frage konfrontieren“. Aber der Reihe nach, wir blicken ein erstes kritisches Mal auf den VTFDS26 zurück.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.