789 BEITRÄGE
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Epochenwechsel, Zeitenwende, Wendezeiten, Niedrig-Rendite-Umfeld – es gibt viele Worte, um das aktuelle Umfeld für die Kapitalanlage von Stiftungen zu beschreiben. Mit Carsten Mumm, dem Chefvolkswirt von Donner & Reuschel, sprechen wir einmal im Jahr traditionell über die großen Themen, diesmal haben wir zu dritt mit dem Donner & Reuschel-Stiftungsexperten Christian Opelt versucht, die Dinge etwas zu sortieren.
Die oberste Maßgabe für das Stiftungsvermögen ist der ordentliche Ertrag. Stiftungsvermögen ist ein dienendes Vermögen, es ist Ausdruck des Stifterwillens, und das Steuerprivileg muss verdient werden. So gesehen ist ordentlicher Ertrag, bei einem Fonds sind das die Ausschüttungen, nicht nur irgendeine Größe, an der man ein wenig rumfummeln kann. Nein, der ordentliche Ertrag ist DIE Maßgröße, entlang der eine Stiftung ihre Ausgabenplanung bestreitet. Entsprechend muss der ordentliche Ertrag konserviert werden, unter anderem mit jenen Mitteln, die moderne Income-Fonds liefern.