LED-Strategie

LED’s Stiftungsvermögen zeitgemäß anlegen

Stiftungen sollen ja eine ganze Menge. In der Kapitalanlage sollen sie ertragreich und sicher anlegen, sie sollen ihr Kapital real erhalten, oder zumindest nominal, sie sollen ordentliche Erträge erzielen und ihre Verantwortlichen dabei keine Pflichtverletzung begehen. Eine ganze Menge, was da so gefordert wird in Zeiten historisch niedriger Zinsen. Dazu steckt das Ganze im Mantel der Ewigkeit. Angesichts dessen kann es sinnvoll sein, von den Japanern etwas über LED zu lernen. Nicht LEDs.

Mehr Durchsicht bitte

Wann würde ein Anleger sagen, dass „sein“ Fonds cool ist? Wann würde eine Stiftung das so sagen? Vermutlich wenn Stiftungsfonds bzw. stiftungsgeeignete Fonds das zuverlässig liefern, was eine Stiftung braucht. Genau dazu muss eine Stiftung ein Gefühl bei einem Fonds aufbauen, und dafür braucht es Informationen, die in die Tiefe blicken lassen. Liefert ein Fonds das zum ordentlichen Ertrag obendrauf, dann ist das ziemlich cool.
Next Level gibt 10 Euro

Next Level gibt 10 Euro

Stellen Sie sich folgendes vor. Eine Gruppe junger Computerspieler trifft sich eines Nachmittags, um ein Rollenspiel im Internet zu spielen. Die Gruppe besteht aus vier deutschen Jugendlichen, und via Netz sind 100 weitere in 40 anderen Ländern „zugeschaltet“, früher hätte an dieser Stelle der Gruß hier den angeschlossenen Funkhäusern gegolten. Aus dieser Spielaktivität heraus entsteht ein Spendenpool, der Stiftungen zur Verfügung gestellt werden könnte. Die Frage lautet nun: Ist es redlich, dieses Geld als Stiftung anzunehmen? Eine Abwägung.
Ein Blick, wie im Maschinenraum des EB Ökoaktienfonds gearbeitet wird

Kessel fünf und sechs befeuert

Früher hieß es bei Dampfschiffen, man müssen Kessel fünf und sechs befeuern, um möglichst schnell ans Ziel zu kommen oder günstige Wetterbedingungen ausnutzen zu können. Ein paar Kohlen auflegen, so hieß es früher, und beim Blick auf den EB Ökoaktienfonds, fiele einem die gleiche Metapher ein. Am Portfolio wurde fleißig geschraubt, am Ausschüttungsprofil ebenfalls. Wir waren im Maschinenraum des Fonds und haben auch mit dem Chef-Maschinisten (=Fondsmanager) gesprochen.
Delegation an Fonds

Wie viele Stiftungen haben einen Thomas?

Neulich stand ich beim nachmittäglichen Kuchen auf dem Bürgerstiftungskongress in Kassel mit einer Stiftungsvorständin zusammen. Wir brachten uns gegenseitig auf den neusten Stand, tauschten Ideen aus, und wir kamen auf „das Vermögensthema“ zu sprechen. Das Vermögensthema, über das Stiftungsentscheider so gerne sprechen wie sich ein Marathonläufer den Nagel des großen Zehs ziehen lässt. Gott sei Dank, meinte sie, haben wir unseren Thomas, der macht das alles für uns. Aber was machen Stiftungen, die keinen Thomas haben?
Indiana-Fonds

Obacht, Fallstrick!

Wenn Indiana Jones früher in Tempeln nach Schätzen gesucht hat, ging hier eine Falltür auf und schoss dort ein Giftpfeil aus der Wand. Viele dieser Szenen schrieben Filmgeschichte, auch weil der Held die Fallstricke mit Hirn und Herz meisterte. Genau um dieses Meistern geht es für Stiftungen auch beim Fondskauf, denn es lauern durchaus hier und da einige Fallstricke. Eine Peitsche brauchen Stiftungsverantwortliche hier dann dennoch nicht, einen kühlen Kopf dagegen schon.
Stiftungsfonds oder Alibifonds

Stiftungsfonds oder Alibifonds?

Es gibt hierzulande jede Menge Fonds, die Stiftung im Namen tragen. Stiftungsfonds ist so eine Bezeichnung, die suggeriert zielgruppenspezifische Expertise und konservatives Vorgehen bei der Zusammenstellung des Fonds. Das Blöde ist nur, dass bei einigen dieser Stiftungsfonds die Hülle einfach nicht trägt. Stiftungen sollten sich von solchen Alibi-Stiftungsfonds fernhalten und entsprechend auf einige Kennzeichen genauer achtgeben.
Halloween-Durchschnittszins

Zins des Grauens

Heute ist ja Halloween, ein Tag an dem Menschen gerne andere erschrecken. Was Stiftungen erschrecken sollte ist der Durchschnittszins, der sich immer weiter an die Nulllinie anschmiegt und für kurze Anleihelaufzeiten sogar schon darunter geplumpst ist. Für Stiftungen eine unangenehme Situation, aber auch für so manche Stiftungsfonds, die ihre Anleihebestände von links nach rechts drehen, um Rendite zu finden. Vergebens.

Der Sturmfest-Test fürs Stiftungsdepot

Wenn es an der Börse ruhig und stetig nach oben geht, läuft es in der Regel auch im Stiftungsdepot rund. Natürlich braucht es auch dann den regelmäßigen Blick aufs Fondsdepot, aber richtig wichtig wird dies, wenn ein Sturm an den Börsen aufzieht. Denn solche Turbulenzen verraten Stiftungsverantwortlichen viel mehr über die Resilienz ihres Fondsportfolios als ihnen manchmal lieb ist.
Stiftungen brauchen Ausschüttungen.

Stiftungen brauchen Ausschüttungen. Punkt.

Neulich lese ich eine Analyse zu einem spannenden Fondskonzept. Das klingt rund, ESG wird ganz prominent im Ansatz integriert, es gibt sogar zusätzliche Informationsquellen, die Stiftungen helfen, den Fonds zu verstehen. Das dicke Aber folgt dann aber in den Eckdaten: Bei Ertragsverwendung steht thesaurierend, der Fonds schüttet also nicht aus. Es handelte sich hier um einen klassischen Kuckucksfonds.

Neue Beiträge

Der Zinskönig

Der Zinskönig

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, und so weiter, Sie kennen dieses weltweit bekannte Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe. Goethes Bindung zu Leipzig war so groß, dass er Leipzig sein klein Paris nannte. Auch sein „Faust“ ist dort entstanden. Von Leipzig gingen also nicht erst mit der Friedlichen Revolution Impulse aus, die nachhallten. Auch vom Werkstatt Festival für Stiftungsvermögen VTFDS26 sollen Impulse ausgehen, in die Stiftungslandschaft hinein. Denn werden die Möglichkeiten, die Stiftungen hier haben, bereits überall vollends ausgeschöpft? Um die Studierzimmer-Szene aus Goethes Faust zu zitieren: Nein. Wir blicken nochmals mit dem zweiten Auge auf das VTFDS-Festival zurück.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.