Pandemie, Inflation, Lieferkettenprobleme: Die ohnehin herausfordernden Zeiten für Stiftungen sind durch den russischen Überfall auf die Ukraine nicht einfacher geworden. Stiftungsexperte Thomas Paß von Berlin Portfolio Management mahnt denoch: Bei aller Sorge um Kursrückgänge unbedingt an langfristiger Strategie festhalten. Wie Stiftungen taktische Fehler vermeiden können, und wie sich die Vermögensanlage in Zeiten des Krieges weiterentwickeln muss – wir haben nachgefragt.
Der Club der 25-Fonds TBF Global Income weist eine makellose Ausschüttungshistorie auf und weiß darüber das Attribut ‚stiftungsgeeignet‘ seit Jahren mit Inhalt zu füllen. Fondsmanager Peter Dreide erläutert im Gespräch, wie er daran arbeitet, dass das so bleibt. Und dieses Gespräch beginnt mit einem weißen Blatt Papier.
Das Einkommen speist sich beim Hansen & Heinrich Stiftungsfonds (ISIN: DE000A2H7PP6) aus zahlreichen Quellen. Der Fonds bzw. dessen Konzept stehen für einen Dreiklang, den Stiftungen besonders mögen: Laufende Erträge, langfristiger Werterhalt und geringe Volatilität. Um das zu erreichen, setzt er auf aktives Management und eine Vielzahl von Einnahmequellen. Wir haben einmal analysiert, inwiefern dies auch künftig zu schaffen sein kann – und sein wird. Trotz Ukraine-Krise, Corona-Pandemie, …
Ukraine-Krise AKTUELL: Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine intensiviert sich, die Verwerfungen auf den Kapital- und Energiemärkten drohen sich damit zusehends auszuweiten. Heute schauen wir, wie sich die neuen Fondskonzepte, die wir in regelmäßigen Abständen auf www.fondsfibel.de vorstellen, in diesem Umfeld schlagen.
Das zwiespältige Lächeln des Bargelds, oder wie es im Sprichwort heißt: Bargeld lacht. Doch heutzutage ist dieses Lachen einigermaßen zwiespältig: Im Zweifelsfall schaut eine Stiftung dem auf dem Konto deponierten Cash dabei zu, wie es wegen der Minuszinsen, pardon, des Verwahrentgeltes, an Wert verliert. Anlässe oder Gründe für die Existenz liquider Mittel gibt es mannigfaltig: Das Warten auf eine günstige, langfristig ausgelegte Investitionsmöglichkeit kommt ebenso in Betracht wie ein verschobenes Projekt, eine Zustiftung oder Spende in bar, über deren Anlage der Anlagebeirat erst noch zu befinden hat. Oder, oder, oder.
Der jährliche Kapitalmarktausblick von Morgan Stanley steht unter der hoffnungsfrohen Namensgebung „Ideas“. Experten der Bank aus den einzelnen Investment-Teams berichteten in einer globalen Übertragung über ihre Analysen und Erwartungen für 2022 und darüber hinaus. Ideen, die für die Vermögensanlage von Stiftungen kompatibel sind, gab es natürlich auch dieses Jahr. Gleichzeitig erfreute sich das Wort „bumpy“ großer Beliebtheit: Holprig werde es. Und was die Inflation angeht: 2% sei nicht mehr die Decke, sondern der Boden des Erwartbaren. Für die Rendite nach Inflation gab es daher auch ein klares Statement: From bad to worse…
Etliche der #fondsfibel-NEUEN bzw. deren Fondskonzepte haben während des Börsenjahres 2021 ihr Potenzial dargelegt, dennoch gibt es Potenziale zu heben. Denn ganz so einfach waren die vergangenen 12 Monate dann doch nicht. Ein Blick auf die Beschleunigungsspur.
In vorangegangenen Ausgaben und Updates hatten wir eine Reihe neuer Fondskonzepte vorgestellt, die sich direkt an Stiftungen wenden oder vom Konzept her grundsätzlich geeignet sind. Wie haben sich diese Fonds entwickelt? Was lässt sich daraus für Anlagekonzepte für Stiftungen lernen? Diese und weitere Fragen beantworten wir in der folgenden Analyse.
BlackRock-CEO Larry Fink hat seinen jährlichen Brief an die Unternehmenschefs weltweit versandt. Viele seiner Anregungen und Forderungen decken sich mit gemeinnütziger Gedankenwelt. Warum sich Stiftungen bestätigt sehen dürfen – und wie sie die Situation nutzen können.
Zu Jahresbeginn lassen zahlreiche Medien in vielen Ländern jeglicher Kulturkreise Tiere auf unterschiedliche Arten Aktien auswählen, um die Performance dieser zufällig zusammengestellten Portfolios mit den Ergebnissen von Profis oder Indices zu vergleichen. Am bekanntesten dürfte Adam Monk sein, ein Schimpanse im Auftrag der Chicago Sun, der jedes Jahr in einem aufgeschlagenen Wall Street Journal einzelne Titel ankreuzt oder einkringelt. Aus Russland sind Schimpansen bekannt, die Bauklötze stellvertretend für Aktien aussuchen oder Dartpfeile werfen, in Südkorea durfte unlängst ein Papagei Vermögensverwalter spielen und ein Portfolio zusammenpicken.
New Giving, das Neue Geben, was ist das? Und welche Relevanz hat es für den Stiftungssektor? Genau mit diesen Fragen befasste sich The Gatsby 26, der besondere StiftungsApéro, der in diesem Jahr in Augsburg stattfand. Im schönen Annahof im Zentrum der Fuggerstadt diskutierten wir mit Stiftungspraktikern, Stiftungsexperten und Stiftungsgründern, was es bedeutet, die neue philanthropische Masse in Bewegung zu bringen. Beim einführenden Town Hall Talk blickt Gerit Reimann, Geschäftsführerin des Haus des Stiftens, auf die Grundidee hinter New Giving: Die Welt des Gebens soll den Blick auf die Vielfalt der Lösungen richten. Wir blicken zurück auf The Gatsby 26, den Abschluss der 26er StiftungsApéro-Saison.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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