ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Als ich kurz nach dem Übersiedeln aus der DDR in die Bundesrepublik in der Schule von meinen neuen Klassenkameraden gefragt wurde, ob ich Rapper oder Metaller bin, war ich mit dieser Frage überfordert. Es ging in dieser Frage um Musik, nur wuchs ich mit IC Falkenberg, Rockhaus, Frank Schöbel und durch heimliches Hören auch Nena auf, konnte entsprechend nicht darauf antworten. Vielleicht geht es Stiftungsverantwortlichen heute ähnlich, wenn sie von ihrer Websiteagentur gefragt werden, ob sie eher Searcher oder Browser ansprechen wollen.
Jüngst lese ich, dass der Frankfurter Stiftungsfonds jetzt nicht mehr auf den absoluten Ertrag abstellt, sondern die ordentlichen Erträge, die auch an Stiftungen ausgekehrt werden können, in den Blickpunkt seines Tuns rückt. Also nicht der Fonds sondern dessen Management. Das zeigte zweierlei: Absolute Erträge sind schwer zu erreichen, und sie sind auch aus Stiftungssicht nicht unbedingt das Wichtigste. Vor allem aber sagt ein solcher Strategiewechsel etwas über den Fonds aus.
Mit Kambodscha verband ich anfangs nur dessen Geschichte und das, was man Reiseführerwissen nennen kann. Vor Ort habe ich ein Land erlebt, dass es mit dem Aufschwung ernst meint, dessen Menschen enorm fleißig sind und wo das Rehabilitationszentren von Handicap International in Kampong Cham eine nach wie vor enorm wichtige Aufgabe übernimmt. Ein Resümee zur Projektreise in 120 Sekunden.
Auf der Projektreise nach Kambodscha waren auch einige Stiftungsvertreterinnen und -vertreter sowie auch Stifterinnen und Stifter mit dabei. „Mir geht es darum, zu wissen, was vor Ort passiert und wie unser Geld vor Ort eingesetzt werden könnte“, meinte eine Stiftungsvorständin im Gespräch. Ihr Name ist Karin Schneider, und mit ihr haben wir während der Projektreise ausführlich darüber gesprochen, was für sie relevantes Engagement ausmacht. In Kambodscha war in ihren Augen vor allem in Kampong Cham viel genau davon zu sehen.
Handicap International engagiert sich seit 1982 in Kambodscha. Was in Kampong Cham anfing als Not- bzw. Katastrophenhilfe hat sich mittlerweile zu einem Leuchtturm-Engagement entwickelt. Im Gespräch schildert Thomas Schiffelmann, Leiter Marketing bei Handicap International, welche Eindrücke er aus dem Rehabilitationszentrum für sich mitgenommen hat und was für ihn relevantes Engagement ausmacht.
Wer sich mit Kambodscha ein wenig eingehender beschäftigt, der kommt an der Geschichte des Landes nicht vorbei. Vietnamkrieg, das Regime der Roten Khmer und der Bürgerkrieg brachten Not und Elend in das Land. Vor allem die Landminenproblematik sowie die weitreichenden Hungersnöte waren Ergebnisse dessen und riefen Hilfsorganisationen auf den Plan. Handicap International wurde 1982 zur Lösung dieser Probleme gegründet, anfangs als Nothilfeorganisation. Heute leistet Handicap im Land aber weitaus mehr. In Kampong Cham kann man dies mit eigenen Augen begutachten.
Stiftungen bzw. der Stiftungssektor haben in den vergangenen Jahren schon zunehmend wichtige Aufgaben übernommen, und werden künftig noch mehr Aufgaben und damit auch Verantwortung übernehmen (müssen). Am Rande der Handicap-Projektreise nach Kambodscha macht sich Tobias Karow Gedanken zu dem, was er mit den ebenso teilnehmenden Stiftungsvertretern vor Ort diskutierte. Demnach bedeutet mehr Verantwortung für Stiftungen vor allem größere Professionalität.
Wer sich engagiert, möchte ein Problem lösen. Im Podcast diskutiert Tobias Karow mit dem Unternehmer Christian Sundermann, was es heißt, ein Problem zu erkennen und was es für ihn ganz persönlich bedeutet hat, das erkannte Problem dann auch tatsächlich zu lösen. Dabei spielen für ihn auch Hilfsorganisationen wie Handicap International eine ganz wesentliche Rolle, aber nicht nur diese.
An einem Abend im Sommer saß ich mit Thomas Schiffelmann, Leiter Marketing von Handicap International zusammen. Er erzählte mir von einer Projektreise, und sofort kam uns eine Idee. Und wie das so ist mit Ideen, so sie gut sind, wird dann in der Regel auch was daraus. Gesagt, getan! Mittlerweile ist es Ende November und wir sind in Kambodscha, einem Land, das keine einfach verdauliche Vergangenheit hinter sich hat. Jedoch stimmen die Menschen für die Zukunft Kambodschas optimistisch.
In Kambodscha wurde 1984 die Hilfsorganisation Handicap International gegründet. Heute nun gehört Kambodscha wie selbstverständlich zu den wichtigen Projektländern der französischen Hilfsorganisation, die im Land auf verschiedenen Ebenen soziale Probleme löst.
Gute Stiftungskommunikation ist unser Anliegen. Wir lieben es, wenn Interesse geweckt und zum Mitmachen eingeladen wird. Wenn die Verbindung von physischer und digitaler Welt spielerisch gelingt. Und wenn vorbildhafte Kommunikation und überzeugende öffentliche Veranstaltungen einander die Hand reichen. Aus den eingereichten Bewerbungen nur drei Projekte hervorzuheben, fiel uns schwer. Aber hier sind sie nun, unsere Top 3, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie Stiftungskommunikation aussehen kann: mit sportlichem Ehrgeiz, einer kindgerechten Medienwelt und einer Bühne für das Ehrenamt.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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