ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Mit einer Stiftungswebsite ist eine Stiftung im Netz präsent, und damit für alle sichtbar. Was aber für alle sichtbar ist, sollte auch einigermaßen schick, aufgeräumt, gefüllt und modern daherkommen. Weil es sich immer leicht sagen lässt, was Stiftungen hier machen sollten, haben wir uns einige Stiftungswebsites angesehen und einfach mal in einer kleinen Auflistung zusammengetragen, was uns gefällt – und was nicht.
Für viele Stiftungen hat Fundraising Charme, können doch eingenommene Spendengelder ausbleibende ordentliche Erträge aus der Verwaltung des Stiftungsvermögens womöglich ausgeglichen werden. Auf den ersten Blick jedenfalls. Wir glauben, dass diese Grundannahme falsch ist, denn an der Pflichtaufgabe, das Stiftungsvermögen zu verwalten, kommen Stiftungen auch durch Fundraising nicht vorbei. Außerdem ist Fundraising keine leichte Sache, die nebenbei erledigt werden kann, nein, Fundraising ist harte Körnerarbeit, die viel vertriebliches Knowhow erfordert. Im Podcast umreißt Tobias Karow, warum nicht wenige Stiftungen angesichts dessen im Fundraising nicht automatisch erfolgreich sein werden.
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von Ihnen noch an RTL Samstag Nacht, die beliebte Comedy-Show aus den frühen 90ern. Dort wurde stets u.a. über das Ableben von Karl Ranseier berichtet, der – egal was er tat – völlig erfolglos damit war. Als er sich beispielsweise auf die Suche nach dem berühmten Bernsteinzimmer machte, fand er nur Bernd sein Zimmer. Erfolglos, das trifft auch auf so manche Social Media-Aktivität von Stiftungen zu. Es klappt einfach nicht, aber mit Ansage.
Je mehr sich Stiftungen mit der digitalen Welt auseinandersetzen, desto mehr rückt natürlich auch die eigene Stiftungswebsite in den Blickpunkt. Stiftungen fangen an, aus einem etwas staubigen Internetauftritt eine schicke Visitenkarte zu entwickeln. Es gibt zahlreiche Beispiele, wie das gelingen kann, und diese Stiftungen haben sich eingehend Gedanken zu vier Punkten gemacht. Diese vier Punkte bilden dabei so etwas wie einen Pfad, an dem sich die Seilschaft für die Stiftungswebsite orientieren sollte.
Wenn Stiftungen ihren Depotauszug zum 30.6.2020 anschauen, dann werden sie da hier und da merkwürdige Dellen feststellen. Es handelt sich hier dann um jene Dellen, die durch den Corona-Crash im März entstanden sind. Der Blick auf die Wertentwicklung lässt vermuten, dass sich Stiftungsfonds wie stiftungsgeeignete Fonds eigentlich ganz gut geschlagen haben, doch im Hinblick auf die beiden wesentlichen Ziele einer Stiftung in der Veranlagung ihres Stiftungsvermögen entspinnt sich dann doch eine Kontroverse.
Die Aufgabe, Stiftungsvermögen heute zeitgemäß zu verwalten, ist nicht mehr nur kompliziert, sondern es ist eine regelrecht komplexe Aufgabe geworden. Für Stiftungslenkerinnen und -lenker steht die Frage im Raum, ob diese Aufgabe an Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds delegiert werden kann und wie ich mündelsicher ins hier und jetzt übersetze. Dass breite Diversifikation gepaart mit aktivem Management in ein Fonds ein stimmiger Übersetzungsversuch sind, davon ist Dirk Zabel von TBF Global Asset Management überzeugt. Deren TBF Global Income wurde auch in der FondsFibel für Stiftungen & NPOs (www.fondsfibel.de) für stiftungsgeeignet befunden, aus besagten Gründen. Den Corona-Crash vom März dieses Jahres hat der Fonds dazu ziemlich unbeschadet überstanden, am Ausschüttungsziel muss auf jeden Fall nicht gerüttelt werden. Dirk Zabel erklärt, was aus seiner Sicht einen Stiftungsfonds heute ausmacht, und morgen erst recht.
Je mehr man sich auf Twitter oder Xing „umtut“, desto mehr lässt sich ein Eindruck gewinnen darüber, wer im Netz unterwegs ist und wer nicht. Es gibt durchaus Stiftungen, die auf den sozialen Medien unterwegs sind, und die dann dort auch ihre Arbeit in schönen Happen mundgerecht präsentieren. Es macht regelrecht Spaß, den Stiftungen bei der Arbeit zu folgen und zu sehen, welchen Schwung dort manche erzeugen. Aber eben nur manche. An der digitalen Schwungmasse hängt aber für Stiftungen vielleicht noch weitaus mehr.
Immer mehr Stiftungen bloggen inzwischen, unterhalten also auf ihrer Website einen Stiftungsblog. Mancher Blog kommt aber etwas dröge daher, mancher baut dem Leser zu wenige Brücken - und mancher transportiert die Geschichten der Stiftung perfekt. Was aber braucht es, damit ein Stiftungsblog zum Sprachrohr einer Stiftung wird, damit er ein lebendiger Blick in die tägliche Stiftungspraxis ist? Dazu hat sich Tobias Karow ein paar grundsätzliche und ein paar ergänzende Gedanken gemacht.
Die Verwaltung des Stiftungsvermögens ist beileibe keine einfache Angelegenheit mehr. Corona-Crash, Corona-Pandemie, Nullzins, aufgebrauchte Rücklagen, wenig Visibilität hinsichtlich der ordentlichen Erträge - die Ansatzpunkte, um Stiftungsvermögen zeitgemäßer zu verwalten, sind mannigfaltig. Mit Olaf Brandenburg, DJE Kapital AG, sprachen wir genau darüber, wie sich mit einem Stiftungsvermögen arbeiten lässt und an welchen Stellen sich ansetzen lässt.
Nachhaltigkeit ist im Stiftungsbereich in aller Munde, trotzdem finden nachhaltige Aspekte immer noch zu wenig Eingang in die Veranlagung des Stiftungsvermögens. Mit Berenike Wiener sprach nun genau darüber, warum dies so ist, warum Stiftungsgremien hier mehr voran gehen sollten und warum wir gemeinsam eine Gremienumfrage lanciert haben, die eines wissen will: "Wie machen Sie das eigentlich in Ihren Gremien, wie diskutieren Sie dort Nachhaltigkeit?"
New Giving, das Neue Geben, was ist das? Und welche Relevanz hat es für den Stiftungssektor? Genau mit diesen Fragen befasste sich The Gatsby 26, der besondere StiftungsApéro, der in diesem Jahr in Augsburg stattfand. Im schönen Annahof im Zentrum der Fuggerstadt diskutierten wir mit Stiftungspraktikern, Stiftungsexperten und Stiftungsgründern, was es bedeutet, die neue philanthropische Masse in Bewegung zu bringen. Beim einführenden Town Hall Talk blickt Gerit Reimann, Geschäftsführerin des Haus des Stiftens, auf die Grundidee hinter New Giving: Die Welt des Gebens soll den Blick auf die Vielfalt der Lösungen richten. Wir blicken zurück auf The Gatsby 26, den Abschluss der 26er StiftungsApéro-Saison.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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