ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Nachhaltigkeit ist im Stiftungsbereich in aller Munde, trotzdem finden nachhaltige Aspekte immer noch zu wenig Eingang in die Veranlagung des Stiftungsvermögens. Mit Berenike Wiener sprach nun genau darüber, warum dies so ist, warum Stiftungsgremien hier mehr voran gehen sollten und warum wir gemeinsam eine Gremienumfrage lanciert haben, die eines wissen will: "Wie machen Sie das eigentlich in Ihren Gremien, wie diskutieren Sie dort Nachhaltigkeit?"
Es ist Sommer, das Thermometer zeigt 28 Grad im Schnitt, aber und zu zieht ein Gewitter vorbei oder durch, je nachdem. Diese Zeiten sind es, in denen man es ruhiger angehen lässt, und weil alle das tun, ist auch den Websites merklich weniger los als zu anderen Zeiten im Jahr. Das gilt auch für Stiftungswebsites. Wir haben uns trotzdem mal ein paar Gedanken dazu gemacht, wie Stiftungen relativ leicht für etwas Abwechslung im Sommerloch sorgen könnten.
Eine Frage beschäftigt uns schon seit einiger Zeit. Nämlich jene, warum Stiftungen immer noch so zurückhaltend sind was das Sichtbarsein auf Social Media-Plattformen anbelangt. Im aktuellen Podcast geht Tobias Karow, Gründer von stiftungsmarktplatz.eu, dieser Frage einmal nach und kommt auf keine einfache Antwort. Denn an den Kapazitäten allein liegt es nicht, und an den Geschichten mangelt es Stiftungen schon gleich gar nicht. Es ist eine Mischung aus verschiedenen Faktoren, die Stiftungen bei Social Media abwartend agieren lässt. Dies kann jedoch Konsequenzen haben, nicht nur für die Reputation einer Stiftung.
Was ein Fonds taugt, das zeigen eigentlich der Chart und der Depotauszug. Frei von vertrieblicher Prosa verrät der Chart eines Stiftungsfonds, ob die großen Dellen vermieden wurden, und der Depotauszug erzählt die Geschichte der Ausschüttung, ob diese zum Termin in vorausgesagter Höhe floss. Aber wie finden Stiftungen solche Stiftungsfonds, oder wie wir sie etwas übergeordnet nennen: stiftungsgeeignete Fonds? Wir versuchen mal, Stiftungen anhand dreier einfacher Kriterien fit für Stiftungsfonds zu machen.
Wer mit Stiftungen darüber spricht, wie sie Projekte angehen wollen, dann stets mit einem Maximum an Wirkung, gepaart mit einem Maximum an Vorlauf. Mit Katharina Dellbrügger, Referentin für Stiftungen beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) e.V. in Berlin, sprachen wir für AHOI, NPO! darüber, wie Forecast-based Financing als eine Systematik in der Katastrophenvorsorge genau an diesem Punkt ansetzt, was das DRK hierfür an Aufwand betreibt und wie wichtig es für relevantes Stiftungshandeln sein wird, künftig auf solche Finanzierungsformen von Projekten - auch in Kooperationen - zu setzen. Denn rechtzeitig zu wissen, wann welches Problem wie entsteht, optimiert den Einsatz der Mittel ganz erheblich.
Brauchen Stiftungen Stiftungssoftware? Die Frage ist für viele Stiftungsexperten keine, für einige Stiftungen dagegen schon. Mit dem Software- und Fundraisingspezialisten Andreas Berg sprachen wir für AHOI, NPO! darüber, wie Stiftungen sich dem Thema Software nähern sollten und wie sie das passende Softwaretool für sich finden. Denn eines ist klar: Nicht jede Software braucht für jede Aufgabe eine Software, aber für immer mehr Stiftungen dürfte sich herauskristallisieren, dass sich immer mehr Aufgaben der täglichen Stiftungspraxis mit Software zeitgemäßer bewältigen lassen.
Eine Stiftungswebsite ist heute eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Dennoch haben noch nicht alle Stiftungen eine solche, was sie weniger anfassbar als andere Stiftungen macht. Jedoch, und das ist auch klar, wollen manche Stiftungen „draußen“ auch gar nicht gesehen werden. Diejenigen die eine Website haben, sind irgendwie im Hier und Jetzt angekommen, ich habe mir dazu einfach mal die Mühe gemacht zu schauen, welche Stiftungen überhaupt mit einer Website gefunden werden. Heraus kam eine Liste, die lang ist, aber sicher noch nicht vollständig.
Kümmern sich Stiftungen heute um ihre Stiftungskommunikation, darum, "draußen" sichtbarer zu sein, rückt auch der Online-Nachrichtendienst Twitter immer häufiger ins Blickfeld von Stiftungsverantwortlichen.
Warum...
Stiftungsvermögen anzulegen, ganz gleich ob delegiert an Stiftungsfonds, in die Hände von Vermögensverwaltern gelegt oder selbst gemacht, bedarf heute ein paar ganz grundlegender Änderungen im Vergleich zu den vergangenen 10, 20 Jahren. Mit dem Fonds- und Stiftungsexperten Frank Wettlauffer sprachen wir darüber, was im Stiftungsvermögen heute zählt, warum Stiftungen nicht nur auf Stiftungsfonds sondern eben auch andere stiftungsgeeignete Fonds schauen sollten und was es langfristig für das Stiftungsvermögen wirklich bedeutet, wenn der Niedrigzins lange niedrig bleibt.
Mit Dr. Elmar Peine hatte ich beim ersten Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen das letzte Wort. Eine lässt sich vorwegsagen: Stiftungsvermögen anzulegen wie immer, das kann ein verdammt teures Unterfangen sein. Einmal weil die Strukturen vielerorts nicht mehr in die Zeit passen, vor allem aber weil dieses „Das haben wir immer so gemacht“ ziemlich sicher die ordentlichen Erträge weiter erodieren lässt. An Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds führt für uns kein Weg vorbei, aber nicht nur das.
Stiftungen sind relevante Player der Gesellschaft. Sie bringen das Gemeinwohl voran. Wer daran zweifelt, versteht den Sektor nicht. Wer den Sektor nicht versteht, darf sich seiner nicht anmaßen, und nicht über ihn urteilen. So sieht sich die Stiftungslandschaft oft selbst. Aber was ist, wenn dieses relevante Tun, das ich so gerne als Gelingen bezeichne, nicht gesehen wird? Und weil es nicht gesehen wird, ihm die Relevanz nicht zugesprochen wird? Genau dann betrifft die Stiftungskommunikation das Spielfeld.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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