ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Es heißt ja immer noch ganz oft, die Aktie gehört ins Stiftungsvermögen, und eine Aktienquote von 20 oder 30% sei schon sinnvoll auch im Stiftungsvermögen. Stiftungsfonds nehmen das in der Regel auf, zumindest traditionell gestrickte, sehen auch die 30% Aktienquote als notwendig an, um die Stiftungsziele zu erreichen. Aber ist notwendig eigentlich das richtige Wort? Notwendig, Aktienquote, dieses Wording ist aus der Zeit gefallen, wenn Sie mich fragen, Stiftungen sollten überzeugte Aktienanleger sein.
Stiftungen sollten Eines definitiv nicht tun: Nicht kommunizieren. Hierin sind wir uns mit Katrin Tönshoff, der ehemaligen Chefin der Dietmar Hopp-Stiftung, die heute Stiftungsverantwortlichen beratend und begleitend zur Seite steht, einig. Wir sprachen mit ihr darüber, wie Stiftungskommunikation elementarer Bestandteil der täglichen Stiftungspraxis wird und warum dies so wichtig für Stiftungen werden wird.
Im Mit der Aktienanlage tun sich viele Stiftungen immer noch recht schwer. Lieber werden implizite Aktienquoten aufgebaut, über Aktienquoten etwa in Stiftungsfonds, aber der reine Stoff, der wandert doch noch zu selten ins Stiftungsdepot. Mit Stiftungsrechtsreform und Business Judgement Rule können aber bei der Aktienanlage von Stiftungen ein paar Kohlen nachgelegt werden. Entsprechend haben wir zwei FondsFibel-Fonds, die der Gruppe der Aktienfonds zuzurechnen sind, einmal miteinander verglichen.
Emotion schlägt Information! Es ist wohl diese eine Regel, die für eine Stiftungswebsite gelten muss, speziell wenn Stiftungen die Frage umtreibt, ob sie nicht vielleicht doch einmal Hand an ihren Internetauftritt legen sollten. Dabei gibt es drei Ausgangspunkte für Stiftungen, und jeder davon hält spezielle Fragestellungen bereit. Fakt ist aber, dass es ohne Emotion und ohne Inhalt nicht mehr gehen wird, und ohne wordpress wohl auch nicht. Unsere StiMap zum Thema „Unsere neue Stiftungswebsite“.
Mehr als 25 Stiftungen nutzen bereits das digitale Steuerreporting, und so langsam „schweigt“ sich der Nutzen dieses Tools im Stiftungssektor herum. Das sagt der Franke Dr. Rolf Müller, Chef von fintegra, der sich seines Zeichens viele Gedanken darüber macht, wie sich der Stiftungsalltag vereinfachen lässt und wie Stiftungsverantwortliche durch digitale Werkzeuge effektiv unterstützt werden können. Das digitale Steuerreporting ist solch ein Werkzeug, das – bei einer Stiftung eingesetzt – nach innen wirkt, aber eben auch nach außen.
Neulich las ich ein Interview in einem großen Nachrichtenmagazin, mit einem Politiker, inszeniert als Spaziergang. Das wirkte auf den ersten Blick etwas künstlich, eines aber war aus Stiftungssicht spannend zu sehen. Denn dort stand ein Mensch im Mittelpunkt des Geschehens, und automatisch waren die Inhalte insofern spannend, als dass der Mensch dort keine Standpunkte zum Besten gab, sondern etwas von sich preis. Es menschelte. Genau das sollte Stiftungskommunikation auch, es ordentlich menscheln lassen.
Greifen Stiftungsverantwortliche zu Stiftungsfonds, dann häufig aus dem Grund heraus, dass diese für die Belange von Stiftungen aufgelegt wurden. Die Belange von Stiftungen, das ist schnell dahingesagt, aber konzeptionsbedingt fällt es vielen Stiftungsfonds mittlerweile schwer, dies heute noch mit ausreichend Leben zu füllen. Im Gegenzug dazu fällt dies vielen Income-Fonds leichter, und sind damit näher am Stifterwillen „dran“ als viele Stiftungsfonds.
Es war einmal eine Zeit, in der Stiftungen ihr Stiftungsvermögen noch mündelsicher anlegten. Diese Geschichte werden wir uns vielleicht in 10 Jahren erzählen, weil es heute noch keine Geschichte ist, sondern Realität. Immer legen viele Stiftungen mündelsicher an, immer noch fehlen mit Sicht auf die kommenden Jahre die Bausteine für den auskömmlichen ordentlichen Ertrag. Wir haben Ursachenforschung betrieben, haben uns Anlagerichtlinien von mehr als 20 Stiftungen eingehend angeschaut und versucht, aus deren Inhalt etwas herauszulesen., und sind den Quoten für einzelne Anlageklassen auf den Grund gegangen. Die ganze Geschichte gibt’s hier zum Hören.
Warum Strategie für Stiftungen wichtig ist, darüber besteht im Stiftungssektor kein Zweifel, wie aber eine Stiftungsstrategie konkret aussieht, darüber entstehen dann schnell Unschärfen. Mit der Strategie- und Fundraising-Expertin Miriam Wagner-Long sprachen wir im FreitagsPodcast über das Gelingen einer Stiftungsstrategie, aber auch über die Erfolgsparameter einer Fundraising-Strategie. Eines können wir vorwegnehmen: Stiftungen müssen, so sie im Fundraising Erfolg haben wollen, Geschichten erzählen und vermitteln, dass sie Teil der Lösung eines Problems sind.
Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie konnten Stiftungen über sich selbst reflektieren. Brauche ich Stiftungskommunikation? Erzähle ich die richtigen Geschichten? Bin ich mit meinen Geschichten dort, wo diese auch konsumiert werden? Sende ich meine Geschichten auf den richtigen Kanälen? Die Deutsche Nationalstiftung hat den Relaunch ihrer Stiftungswebsite inmitten des Lockdowns durchgezogen, ganz bewusst und aus guten Gründen, wie die Geschäftsführerin der Stiftung, Dr. Agata Klaus, eindrücklichst zu berichten weiß. Wir sprachen mit ihr darüber, aber sie gab uns auch einen Einblick in das, was sie in der täglichen Stiftungspraxis sonst noch stark beschäftigt.
Gute Stiftungskommunikation ist unser Anliegen. Wir lieben es, wenn Interesse geweckt und zum Mitmachen eingeladen wird. Wenn die Verbindung von physischer und digitaler Welt spielerisch gelingt. Und wenn vorbildhafte Kommunikation und überzeugende öffentliche Veranstaltungen einander die Hand reichen. Aus den eingereichten Bewerbungen nur drei Projekte hervorzuheben, fiel uns schwer. Aber hier sind sie nun, unsere Top 3, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie Stiftungskommunikation aussehen kann: mit sportlichem Ehrgeiz, einer kindgerechten Medienwelt und einer Bühne für das Ehrenamt.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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