ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Es gibt sie, diese Termine, die einem so viel mehr geben als die vierzehnte Konferenz mit den nächsten 20 Vorträgen darüber, wie der gemeinnützige Sektor wirkt, wirken kann und wirken muss. Einer dieser Termine, die mich einfach mit voller Motivation an den Schreibtisch zurückkehren lässt, war der diesjährige CJD Radmarathon.
Wir müssen Bildung neu denken, wir müssen den Bildungsstandort Deutschland neu denken – und dabei entkrusten. Diese deutlichen Worte fallen in Folge 200 unseres FreitagsPodcast AHOI, NPO!, gesagt werden sie von Andrea Frank, Mitglied in der Geschäftsführung des Stifterbands der Deutschen Wissenschaft. Mit ihr trafen wir uns in Berlin, sprachen über die Zukunftsmission Bildung, die einen Aufbruch im Bildungssystem hierzulande auslösen soll.
Stiftungspraktiker kennen keine Sommerpause, also ist klar, dass wir abermals mit dem StiftungsApéro auf SommerTour gehen müssen. Wie im vergangenen Jahr, als wir unter anderem auch in Dresden Station machten, in der Unterkirche der Frauenkirche, wo die Idee entstand, aus drei Sommerterminen für den StiftungsApéro die StiftungsApéro SommerTour zu kreieren. Nun steht genau diese an, mit 7 Terminen in praktisch allen Regionen in Deutschland, und erstmals auch in der Schweiz. Die 6 Fakten zu unserem Sommer-Highlight.
Als Stiftung zu kommunizieren, heißt auch, Menschen „da draußen“ in die eigene Kommunikations-Bubble hineinzuziehen. Was Birgit Hubner, Chefin von GALLAFiLZ, damit meint, erklärt sie in der neusten Folge unseres Podcasts AHOI, NPO!, aber auch, wann die Hausaufgaben zur Weihnachtsspende zu machen sind (jetzt!) und warum Spenden sammelnde Stiftungen das Thema Erbschaftsfundraising auf die Agenda setzen sollten.
Jetzt geht’s dann gleich a bisserl bergauf, die Bergetappe steht an. So bereitete uns Lisa Brandner, die mit ihrem Team den CJD Radmarathon bis ins kleinste Detail perfekt vorbereitete, während einer Pause auf den kommen Anstieg vor. Wir, das waren gut 30 Radfahrerinnen und Radfahrer, die gemeinsam mit 12 Betreuern, 3 Begleitfahrzeugen bei 30 Grad im Schatten den 2024er CJD Radmarathon in Angriff nahmen, die Tour de Buchenhöhe, denn dort am Sitz des CJD Berchtesgaden startete die Karawane um kurz nach 8 Uhr. Meine ganz persönliche Rückschau auf einen Tag, der mich schwer beeindruckte.
Die Stiftung Lesen ist auf einer Mission unterwegs. Jeder Mensch soll lesen können, weil lesen können den „Zugang zu Bildung und einem erfolgreichen Berufsleben ermöglicht bzw. erleichtert“. Diese Mission „trieft“ auf der Stiftungswebsite der Stiftung Lesen sofort ersichtlich aus jeder Content-Pore. Es ist eine Mission, die voll auf der Höhe der Zeit ist, die jeden Stiftungswebsite-User abholt – und die toll und einfach transportiert wird. Ganz so, wie die Stiftung Lesen ihre Mission sieht. Unsere Ultimative Stiftungswebsite- Lobhudelei für www.stiftunglesen.de.
CJD Radmarathon, das heißt wir belohnen uns für ein Jahr harte Arbeit. So sagt es Lisa Brandner, die mit ihrem Team den CJD Radmarathon vorbereitet und organisiert hat, in unzähligen Stunden auch nach Feierabend. Ich sprach mit ihr während einer Verpflegungspause am Rande des CJD Radmarathons für unseren Podcast AHOI, NPO! über die Kinder und Jugendlichen, die in Berchtesgaden auf der Buchenhöhe betreut werden und warum Events wie die „Tour de Buchenhöhe“ so wichtig sind, für das Betreuerteam und natürlich die Kinder und Jugendlichen. Wir lernen: Hier spricht eine Powerfrau.
1985 begann eine Geschichte, die für das Verwalten von Stiftungsvermögen aktueller nicht sein könnte. Im Jahr 1985 übernahm David Swensen das Management des Stiftungsvermögens der Yale-Universität, aus gut 1 Mrd. USD machte er binnen 25 Jahren rund 30 Mrd. USD Stiftungsvermögen und schuf damit die Basis dafür, die Aufgaben der Universität dauerhaft erfüllbar zu halten. Das Erfolgsprinzip war eine Formel, die grob an 20:20:20:15:15:10 erinnert, beim 5ten Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen diskutierten wir, wie wir das 70zu30-Mantra dauerhaft durchbrechen. Drei Erkenntnisse aus der Sendung nehme ich für mich mit in die Sommerpause.
Ausschüttungsstarke Fonds bilden das Fundament eines jeden Fondsportfolios für eine Stiftung. Oder sagen wir es so: Sie sollten des Fundament bilden. Warum? Stiftungen müssen sich ihr Steuerprivileg durch ordentliche Erträge, die für den Stiftungszweck ausgereicht werden, „verdienen“. Dazu braucht es zuvorderst ordentliche Erträge, also Ausschüttungen. Fonds, die eine lange und konsistente Ausschüttungshistorie aufweisen und eine verlässliche Ausschüttungspolitik verfolgen, zählen zu dieser Gruppe dazu. Im fondsfibel Club der 25 sind einige dieser Ausschüttungsaristokraten enthalten, wir haben ihren Erfolgsprinzipien einmal gesondert nachgespürt.
Private Equity passt für Stiftungen perfekt. Dieser Satz sitzt, und diesen Satz spricht Ulrich von Rotenhan, Ansprechpartner für Stiftungen bei HQ Capital, in der neusten Folge von AHOI, NPO! mit voller Überzeugung aus. Er hat aber auch sehr gute Gründe dafür, Private Equity im Stiftungsvermögen langfristig mit einem festen Platz zu verorten, ist sein Haus doch seit 35 Jahren in diesem Segment unterwegs.
Wir können heute so einfach publizieren wie nie zuvor. Ein paar Fotos von der Veranstaltung, drei Absätze dazu, auf der Website veröffentlichen oder bei LinkedIn posten – fertig. Stiftungen brauchen keine Redaktion mehr, um ihre Themen nach außen zu bringen. Sie können selbst senden, einordnen und kommentieren und sich über Jahre eine eigene Community aufbauen. Das ist gut. Aber führt es zwingend auch zu besserer Kommunikation?
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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