Start 2022

Jahresarchive: 2022

Projektreise Nepal Tag 2

Mit lokalen Partnern geht jede Menge

In Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, liegt im Stadtteil Bansbari auch das Hauptquartier von Handicap International. Hauptquartier ist deshalb passend, weil von hier aus die HI-Aktivitäten für Nepal, Indien und Sri Lanka koordiniert werden. Die Programmleiterin für diese drei Länder, Pauline Nadim Ducos, hieß unsere Gruppe herzlich willkommen und gab uns einen Überblick über das, was aktuell auf der HI-Agenda ganz oben steht. Wir lernten noch einmal mehr über Nepal, aber auch, wie professionell hier gearbeitet wird. Unser Tag 2 in Nepal.
Projektreise Nepal Tag 1

Kathmandu – Abenteuer inklusive

Wir gehen wieder einmal auf Projektreise. Wieder mit Handicap International geht es in diesem Jahr nach Nepal. Dieses Land am Himalaya, über das man schon viel gehört hat, das 2015 von einem schweren Erdbeben gebeutelt wurde, das seit 2006 eine richtige Verfassung sein Eigen nennt. Ein Land, das als arm zu bezeichnen ist, und in dem mannigfaltige Anknüpfungspunkte für Hilfsorganisationen bestehen. Handicap International ist mit einem eigenen Büro vor Ort, unsere Projektreise beginnt aber zunächst mit den ersten Eindrücken von Kathmandu.
3 Lehren FIIF 2022

Der Zinsanstieg in diesem Jahr war ein 500-Jahres-Ereignis

Dass der Zinsanstieg in diesem ein 500-Jahres-Ereignis gewesen ist, darüber lässt sich nicht streiten. Wohl aber darüber, wie auch Stiftungen jetzt mit dieser neuen Gemengelange umgehen. Genau das taten Institutionelle Anleger auf dem FAROS Institutional Investors Forum, kurz: FIIF, das am 17.11. in Frankfurt am Main stattfand. Sie diskutierten, ob Rentenanlagen wieder schlau wären, was mit den Aktienquoten passieren müsste und welche Alternativen Anlagen auch eine Idee für Stiftungsvermögen wären. Fragen, die uns die Stiftungsbrille aufsetzen und drei Lehren für die Fondsanlage von Stiftungen ableiten lassen.
3 Lehren Berliner Stiftungstag 2022

Stiftungsvorstände wie ein Ärzteteam am Krankenbett

Dass sich Stiftungsvorstände wie ein Ärzteteam am Krankenbett um ihre Stiftung kümmern müssen, ist zugegebenermaßen ein recht hartes Bild. Dieses Bild stammt aber nicht von uns, sondern von einem Stiftungsvorstand, der dieses während des diesjährigen Berliner Stiftungstags prägte. Gemeint war damit aber weniger, dass Stiftungen heute kränkeln, sie sind eher mannigfaltig herausgefordert. So gesehen traf die 2022er Ausgabe des Berliner Stiftungstags den Nerv der Zeit, hielt sich mit dieser Analyse aber nicht auf. Der Blick richtete sich unter anderem auf den Stiftungssektor im Jahr 2032 – und dieser Blick hielt spannende Fragen bereit.
Podcast Folge 127

Wir brauchen definitiv wieder mehr Forschergeist

Alexandra Gossner, Referentin Kommunikation bei der Fraunhofer Zukunftsstiftung, empfing mich im Foyer des Fraunhofer-Hauses. Just in dem Moment als ich las, dass Joseph von Fraunhofer ein Pionier der Präzisionsoptik war. Gemeinsam blickten wir auf die Zukunftsthemen, die auch die Fraunhofer Zukunftsstiftung beschäftigen werden, und auf den Wettbewerb „ScieneForGood“, bei dem die Stiftung neue Wege geht. Aus verschiedenen, sehr guten Gründen.
Alternativen im Stiftungsvermögen

Stiftungsvermögen braucht die Alternativen

Stiftungsvermögen sollte sich Alternativen Anlagen öffnen. Oder sagen wir es anders: Stiftungsvermögen sollte eine gewisse Offenheit gegenüber Alternativen Anlagen zeigen. Warum das notwendig ist, zeigte das Anlagejahr 2022 ganz deutlich. Im ersten Halbjahr fielen Anleihen und Aktien praktisch gleichzeitig relativ stark, zwischenzeitlich wurde schon vom schlechtesten Anlagejahr seit den 60er Jahren gesprochen. Es war egal, ob Aktien und Renten im Verhältnis 50:50, 60:40, 70:30 oder 80:20 gemischt wurden. Weil alles fiel, fielen die Portfolien zurück. Ausgewogenere Stiftungsdepots hätten diesem Sturm besser standgehalten.
3 Lehren vom Schweizer Stiftungstag 2022

Das Ökosystem Stiftung muss stärker werden

Sind Stiftungen noch zeitgemäß? Mit dieser Frage setzte sich der diesjährige Schweizer Stiftungstag, wie immer organisiert und durchgeführt von profonds, dem Dachverband der Schweizerischen gemeinnützigen Stiftungen, auseinander. Es fielen dabei interessante Begriffe, wie etwa eben jener des Ökosystems, der Professionalisierung, vom Wirkungsmanagement und auch von der Transformation. Der 2022er Schweizer Stiftungstag in Olten diskutierte das, was auf Stiftungen zukommen wird, was den Sektor als Ganzes in Zukunft beschäftigen wird. Das ist mutig, aber es ist richtig. Wir ziehen wieder drei Lehren aus dem Gehörten.
Podcast Folge 126

Stiftungen müssen sich breiter aufstellen

Das aktuelle Umfeld für die Anlage des Stiftungsvermögens ist – gelinde gesagt – anspruchsvoll, in jedem Fall aber herausfordernd. Vor dem Hintergrund dessen blicken wir gemeinsam mit Uwe Rieken von FAROS Consulting auf eine Investment-Konferenz, auf der Geopolitik-Experte Wolfgang Ischinger zu Gast war, zurück, und werfen einen Blick voraus auf das FAROS Institutional Investors Forum am 17.11.2022.
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Eine runde Sache

Von GoNature können sich alldiejenigen Stiftungen oder NGOs etwas abschauen, die ihre Website zielgruppenorientiert, benutzerfreundlich und inhaltlich nah am Organisationszweck gestalten möchten. Die Online-Plattform hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ehrenamtliche und Projekte rund um den Umweltschutz zusammenzubringen. Das Prinzip dahinter ist bereits vertraut und somit einleuchtend: Initiatoren stellen ihr Projekt auf GoNature online, welches dann mittels Suchfunktion von Ehrenamtlichen gefunden wird, die sich wiederum bei Interesse mit den Initiatoren in Verbindung setzen können. Mit welchen Tools und Tricks dieses Konzept eine so runde Sache geworden ist, dazu kommen wir jetzt:
Newsletter November 2022

Über Zeitenwende in der Stiftungsarbeit

„Lass eine Krise niemals ungenutzt verstreichen.“ Diesen Satz hat Winston Churchill einst geprägt, und er passt wohl ziemlich gut in die aktuelle Gemengelage. Zitiert wurde dieser Satz jüngst auf einer Kapitalmarkt-Konferenz, auf der auch Wolfgang Ischinger zu Gast war und seine – profunde wie letztlich konstruktive – Einschätzung zur Lage in der Ukraine zum Besten gab.

Neue Beiträge

Rezension Kapitalerhalt im Vergleich

Stiftungsvermögen und der Kapitalerhalt

Wie ist das jetzt nochmal genau mit dem Kapitalerhalt? Diese Frage stellen sich Stiftungen immer wieder. Speziell die Frage ob das Stiftungsvermögen nominell oder real zu erhalten ist, erhitzt immer wieder die Gemüter. Denn beide Kapitalerhaltungskonzepte haben ihre Berechtigung, verlangen aber unterschiedliche Herangehensweisen. Gleich gilt es, das Gebot des Kapitalerhalts zu verstehen, auch in seinen Ausprägungen, um als Stiftung auf der Höhe der Zeit zu agieren. Die Juristin Vanessa Glaser hat sich des Themas angenommen, und gleich noch eine vergleichende Arbeit daraus gemacht. Wir haben quergelesen.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.