ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Kahlschlag. So oder so ähnlich liest es sich, wenn über die globale Entwicklungszusammenarbeit im Zuge der Entscheidungen der aktuell amtierenden US-Administration berichtet wird. Mit Martin Block von Engagement Global haben wir in der neusten Folge von AHOI, NPO! die aktuelle Gemengelage erst einmal sortiert – und dann noch einmal über die Erfolgsformel guter Entwicklungszusammenarbeit gesprochen.
Wie modern müssen sich eine Stiftung bzw. eine NGO heute aufstellen, um in der derzeitigen Gemengelage zielgerichtet weiteragieren zu können? Mit Claudia Strasser, Leiterin Stiftungen bei SOS Kinderdörfer weltweit, diskutierten wir in einer neuen Folge von AHOI, NPO! diese Frage eingehend, und kamen dabei auf die ganz grundsätzlichen Herausforderungen zu sprechen – und die Fähigkeit des Sektors, Veränderungen anzunehmen und zu managen. Es war dies ein Podcast, der auch gut und gerne doppelt so lange hätte werden können, wir lernen: Veränderung treibt an, und um.
Stiftungen haben (oder sind) gesellschaftliches privilegiertes Kapital, entsprechend braucht dieses auch ein privilegiertes Kümmern. Die Fragen, die sich damit auftun, haben wir interessanterweise im Rahmen des #vtfds25 angerissen, denn ganz offensichtlich treibt es Viele im Sektor um, dass Stiftungsvermögen mehr kann (und muss) als einfach nur da zu sein und sich n bisschen zu verzinsen. Meine Gedanken dazu habe ich wieder einmal in eine Folge AHOI, NPO! gepackt, eine Frage bleibt: Wie sehen Sie das Thema?
Der Verleihung des ersten #vtfds Awards gingen erst Überlegungen und dann Diskussionen voraus. Überlegungen, ob wir überhaupt einen #vtfds Award vergeben sollen, Diskussionen, ob wir eine Stiftung oder eine Stiftungspersönlichkeit prämieren sollen. Wir entschieden uns für JA, es wird einen #vtfds Award geben, und es wird eine Stiftungspersönlichkeit ausgezeichnet, die sich um das Stiftungsvermögen bzw. rund um den Themenkreis Stiftungsvermögen verdient gemacht hat. Die Wahl fiel dann rasch auf Dr. Uwe Dyk.
Nach einem intensiven #vtfds Workshop mit Birgit Nupens und Thomas Peters und einem schwungvollen #vtfds25 Apéro am gestrigen Abend in Downtown Heidelberg (wir gratulieren...
Beim 6ten Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen diskutieren wir nichts weniger als Ansätze für den Neustart für das Management vieler deutscher Stiftungsvermögen. Warum? Nicht weil es angenehm ist, oder weil es einfach ist, sondern weil es erforderlich ist. Stiftungen hierzulande verschenken zu viel Geld auf der Habenseite, das ihnen dann auf der Ausgabenseite fehlt – oder das sie zu abhängig von anderen Alimentationen macht. Ausschlaggebend hierfür sind häufig Allgemeinplätze, die in den Stiftungsgremien fallen und die einen Neuaufsatz des Stiftungsvermögens schlichtweg abräumen. Nur wird dies nicht so bleiben können.
„Alles Lebendige sucht nach einer besseren Welt.“ So sagte es einst der österreichisch-britische Philosoph Karl Popper, der Satz könnte als sehr passendes Synonym für den Stiftungssektor gelesen werden. Denn Stiftungen sind der guten Tat und der besseren Welt verpflichtet, und damit sie sich auf den Weg begeben können, müssen Stiftungen jene lebendige Organisation sein, die sie vielerorts bereits sind. Aber nicht alle Stiftungen strotzen vor Lebendigkeit, nicht jede Stiftung kann auf der Ausgabenseite arbeiten, weil sie ihr Stiftungsvermögen zum arbeiten gebracht hat.
Gilt für das Management des Stiftungsvermögen eine neue Sorgfaltspflicht? Und was hat es eigentlich mit dem Admassierungsverbot auf sich? Dazu sprachen wir rechtzeitig vor dem 6ten Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen mit Lisa Böttcher, Juristin beim Deutschen Stiftungszentrum (DSZ) in Essen, in einer neuen Folge AHOI, NPO! Sie weiß zweierlei: Sorgfalt wird im Stiftungsvermögen heute nicht nur groß geschrieben, sondern auch gewissermaßen neu buchstabiert. Zudem wird ihr DSZ-Kollege Patrick Wedekind dies im #vtfds25 Livestream auch noch einmal aus Stiftungssicht sortieren.
Ein Hollywoodstar wurde einmal von Hollywood-Superstar Tom Cruise gefragt, was für eine Karriere er sich wünsche. Eine wie Tom Cruise natürlich, meinte drauf der Hollywoodstar im Spaß, im Ernst meinte er, er wolle große Rollen spielen, egal wie erfolgreich der Film sei. Darauf erwiderte Tom Cruise, er konzentriere sich auf große Filme, die beim Publikum punkten, und mache aus den jeweiligen Rollen des beste, hole aus diesen das Maximale heraus.
Als ich im Sommer 1990 als 13jähriger meine erste Aktie kaufte, war ich naiv. Die Siemens-Aktie sollte es sein, die Idee war, dass der Kurs steigt. Umfeld, Zinsen, Marktmomentum, Marktstruktur, Kapitalflüsse, Bewertungen, von alldem hatte ich keine Ahnung. Meine Entscheidung war keine fundierte, keine sachgerechte, das Betrachten von Charts und des KGVs lieferte die vermeintlichen Entscheidungsparameter. Betrachte ich diese Zeit, ist sie gefühlt 100 Jahr her, denn die Welt ist heute eine gänzlich andere. Genau das aber ist eine Erkenntnis, die Stiftungen anno 2025 verinnerlichen müssen, insbesondere beim Management des Stiftungsvermögen. Zuckerguss ist aus.
was passiert, wenn viele hundert Milliarden Euro und etliche hundert Milliarden Euro aufeinandertreffen? Wenn Gaby Ur und Hans Christoph Knall aufeinanderprallen? Es könnte dann so sein, dass sich die junge philanthropische Masse so in Bewegung setzt, dass die alte philanthropische Masse davon eruptiv erfasst wird. Das mag etwas schablonenhaft daher gesagt sein und an Napoleons bekanntes Zitat über China erinnern („Wenn China erwacht, bebt die Welt.“), aber im Kern dürfte da etwas dran sein. Beim The Gatsby 26, dem etwas anderen StiftungsApéro, diskutierten wir zum Abschluss der 2026er StiftungsApéro-Saison darüber, was dieses „New Giving“ ist und wo es Stiftungen dazu bringen wird, sich zu verändern.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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