ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Dass sich Stiftungen verändern können und diese Veränderung bei Stiftungen in der Regel von innen kommt, dazu hat Stiftungsberaterin Barbara Ditze beim StiftungsApéro schon einmal einen Impuls gehalten. In AHOI, NPO! sprachen wir mit ihr aber auch darüber, mit welchen „Gamechangern“ von außen es Stiftungen heute und vor allem morgen zu tun bekommen.
Diversifizieren ist nicht nur die Königsdisziplin im Anlegen von Stiftungsvermögen, es ist auch oberste Pflicht. Denn die Welt, und da sind sich Jacob Viyverberg und Nick Edwardson einig, ist hochkomplex, und die Antwort auf eine hochkomplexe Welt muss in der Kapitalanlage lauten, sich auf viele Beine zu stellen. Stiftungen sind fast schon aufgefordert, sich vom klassischen 70 zu 30 zu verabschieden und eher in der 20:20:20:15:15:10-Denke „unterwegs“ zu sein. Warum dies in diesen Zeiten so wichtig ist, dazu liefern Jacob Viyverberg und Nick Edwardson viel Hintergrund, vor allem aber gute Argumente.
Nachlassfundraising ist in aller Munde, aber was ist zu tun, wenn der Nachlassfall bei einer Stiftung eintritt? Um genau dazu in einer Folge AHOI, NPO! zu sprechen, besuchten wir Nachlass-Spezialistin Melanie Löwe in ihrem Büro in Wriezen östlich von Berlin. Die Nachlass-Spezialistin erläuterte uns dabei, was beim Erben und Vererben wichtig ist, was Stiftungen dabei beachten müssen und worin vor allem ihre Aufgabe besteht, wenn der Erbfall eintritt. Wir lernen: Testament und Erbe gehören in professionelle Hände.
In diesem Jahr wird der Fachtag das Thema Storytelling zum Inhalt haben, denn an guten Geschichten gibt es im Stiftungssektor etliche, die müssen halt nur erzählt werden. Am Abend des 7.11. sind die Gäste des Fachtags auch herzlich eingeladen in die Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, ich selbst werde an diesem Abend n bisschen mit Annette Scholl, Referentin Kommunikation und Fundraising bei der gastgebenden Stiftung, diskutieren.
Es gibt Stiftungswebsites, die haben ein Anliegen. Jenes der Bundesstiftung Aufarbeitung ist just heute aktueller denn je. Heute vor 35 Jahren entstand einer der berühmtesten Sätze der Deutschen Geschichte. Beschrieben kann dieser Satz mit drei Worten: Genscher, Prager Botschaft. Jeder Deutsche weiß sofort, um was es geht.
Dass Stiftungen in Kunst und Kultur ob ihrer Fördertätigkeiten wichtige Akteure sind, ist gemeinhin bekannt. Beim Thema Tanzförderung gibt es aber noch Potenzial nach oben, ist Michael Freundt, Chef des Dachverbands Tanz Deutschland, überzeugt. Wir trafen ihn im Kunstquartier Bethanien für eine Folge AHOI, NPO!, um über Kunstförderung, die Rolle von Stiftungen hierbei und neue Modelle im Bündeln von Kräften für die kulturelle Vielfalt zu sprechen – und über die Vergabe des Deutschen Tanzpreises 2024 am 12. Oktober.
Der 3. Bremer Stiftungstalk war überschrieben mit dem Motto „Nachhaltig stiften, Impulse für eine bessere Welt“. Müsste ich dieses Motto anhand des Gehörten und Diskutierten übersetzen, würde ich die Frage in den Raum werfen, was eine Stiftung allein eigentlich zu leisten imstande ist, angesichts zunehmender Komplexität und auch Unsicherheit in der Welt. Um diese Frage herum wurde beim 3. Bremer Stiftungstalk diskutiert, in Räumen, die eine unternehmerische Erfolgsgeschichte in Bremen erzählen. Denn der Bremer Stiftungstalk, ausgerichtet vom Stiftungshaus Bremen und der Intalcon Foundation, durfte in den Räumen der Zech Group gastieren, im fünften Stock, der sogenannten Panorama-Etage. Ein gut gewählter Ort, gewährte er doch den Blick in die Ferne. Unsere drei take aways.
Mit ihm über Stiftungspraxis zu sprechen, ist eine wahre Fundgrube von stiftungspraktischen Hinweisen und Erfahrungswerten. Dr. Christoph Degen, Chef des Dachverbands der gemeinnützigen Stiftungen der Schweiz, ist nicht nur ein profunder Kenner der Stiftungslandschaft, er ist auch ein sehr genauer Beobachter des Drumherums. In AHOI, NPO! sprachen wir mit ihm am Rande des StiftungsApéros in Basel über die Sorgfaltspflichten von Stiftungsverantwortlichen – und lernen, dass wir von Schweizern jede Menge lernen können.
Im Rahmen der SommerTour feierte der StiftungsApéro eine weitere Premiere. Erstmals machte der StiftungsApéro in der Schweiz Station, genau gesagt in Basel in den Räumen des Dachverbands gemeinnütziger Stiftungen der Schweiz, kurz profonds. Es war ein StiftungsApéro, bei dem der Klartext zu Gast war, aber eben auch der damit verbundene Gedankenanstoß. Natürlich kam auch das StiftungsApéro-typische Essen, Trinken & Reden nicht zu kurz, bei uns weckte der StiftungsApéro sofort die Neugier auf mehr. Denn in der Schweiz ticken vielleicht die Uhren anders, aber die Stiftungsmenschen eint wie hierzulande vor allem Eines: die gute Tat.
Auf Gut Königsmühle dreht sich alles um Kinder, und Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Help and Hope, erklärte am Rande des StiftungsApéros in Dortmund, was das genau bedeutet. Gut Königsmühle nordwestlich von Dortmund ist ein Begegnungsort für Kinder, ein Ort zum Wohlfühlen, zum Ausprobieren, zum Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Im Gespräch benennt sie aber auch die Dinge, die dafür von der Stiftung verlangt werden. Und das ist jede Menge.
was passiert, wenn viele hundert Milliarden Euro und etliche hundert Milliarden Euro aufeinandertreffen? Wenn Gaby Ur und Hans Christoph Knall aufeinanderprallen? Es könnte dann so sein, dass sich die junge philanthropische Masse so in Bewegung setzt, dass die alte philanthropische Masse davon eruptiv erfasst wird. Das mag etwas schablonenhaft daher gesagt sein und an Napoleons bekanntes Zitat über China erinnern („Wenn China erwacht, bebt die Welt.“), aber im Kern dürfte da etwas dran sein. Beim The Gatsby 26, dem etwas anderen StiftungsApéro, diskutierten wir zum Abschluss der 2026er StiftungsApéro-Saison darüber, was dieses „New Giving“ ist und wo es Stiftungen dazu bringen wird, sich zu verändern.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
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