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Newsletter - 25.11.2021

Mehr Resilienz vonnöten

Warum tut sich die Politik so schwer damit, die Lage realistisch einzuschätzen? Wir fragen uns das sicherlich alle und wundern uns, dass das politische Berlin wieder vollkommen überrascht ist von Pandemie-Welle Nummer wer-weiß-das-schon-genau. Realistisch sein, damit weniger verletzlich, also resilienter, besser vorbereitet auf das was kommt.
Stiftungswebsite vierte Welle

Stiftungswebsites in der vierten Welle

Wir sind in der vierten Welle. Hätte diesen Satz vor zwei Jahren jemand gesagt, hätte kaum einer gewusst, was gemeint wäre, heute wissen wir, dass es sich um die vierte Welle der Corona-Pandemie handelt, Deutschland womöglich wieder vor einem Lockdown (auch dieses Wort ergänzte den Wortschatz in den letzten 18 Monaten) steht und dies für Stiftungen sicherlich Konsequenzen in der Außendarstellung. Wir haben mal vier Anregungen zusammengetragen, die Stiftungen auf ihrer Stiftungswebsite jetzt machen sollten.
Im Prinzip meiden wo es geht

Im Prinzip meiden wo es geht

Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg – das gilt besonders für Fondsmanager, die den Markt oder die Benchmark des Fonds outperformen und für diese Fälle eine performance fee vereinbart haben. No go für Stiftungen? Wir zeigen die BaFin-Regelungen auf und lassen einige Praktiker zu Wort kommen und versuchen zu beurteilen, ob diese Gemeinsam-in-einem-Boot-Gebühr aus Stiftungssicht bzw. gemäß den stiftungsindividuellen Zielen überhaupt vertretbar sind. So viel vorab: Performance-Gebühren sind Gebühren, bei denen Stiftungen das Gerhard Polt’sche „Braucht’s des“ in den Sinn kommt.
Inflation

Inflation: Gekommen, um zu bleiben

In den Zeiten niedriger Zinsen mangelt es nicht an Herausforderungen für Stiftungen, nun kommt eine weitere hinzu: Geldentwertung. Beim 7. FAROS Institutional Investors Forum in Frankfurt kreisten viele Diskussionen um dieses Thema. Wir haben uns umgehört: Welche Entwicklung erwarten Chefvolkswirte, Asset Manager, Verantwortliche von Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerken und Stiftungen in Sachen Inflation, welche Schlüsse müssen Stiftungen daraus ziehen?
Zeitenwende

Mehr Realismus bitte!

Prof. Harald Welzer ist Transformationsforscher. Er ist also ein gefragter Gesprächspartner in einer Zeit, in der die Welt über eine der wohl umfassendsten Transformation ihrer Geschichte spricht. Wobei, ist die Geschichte der Welt nicht eine des Wandels, der fortwährenden Transformation? Auf dem FAROS Institutional Investors Forum in Frankfurt am 18.11.2021 hielt Harald Welzer die Keynote und stellte eine Frage, um die sich letztlich alles dreht: Wie machen wir Ökonomie weniger zerstörerisch? Er lieferte Antworten, die unangenehm waren, und die Stiftungslenkerinnen und -lenker sicherlich zum Nachdenken anregen.
Podcast Folge 77

Mikrofinanz funktioniert, im Stiftungsvermögen erst recht…

enn wir über Impact im und Impact aus dem Stiftungsvermögen heraus sprechen, dann nimmt die Diskussion schnell Witterung in Richtung Mikrofinanz auf. Und mit was? Mit Recht. Mikrofinanz ist vielleicht sogar so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau im Fondsportfolio einer Stiftung, und selbst wenn Mikrofinanz das doch nicht ist, so bringt die Anlageklasse etwas Uniques aus Stiftungssicht mit. Mit Christian Fastenrath, dem Stiftungsexperten von Impact Asset Management, sprachen wir darüber, was genau das ist.
Income-Fonds im Update

Ordentlicher Ertrag ist keine Krabbelgruppe

Rumeiern. Das ist so ein bisschen das Gefühl beim Blick auf das politische Berlin, Corona-Pandemie und Regierungsbildung haben so ein Vakuum entstehen lassen, das für das Fortkommen des Landes nicht unbedingt die beste aller Konstellationen ist. Ganz so, als wollen die Regierenden den Regierten nicht wehtun. Dabei vertragen die Menschen durchaus etwas reinen Wein, so wie der Depotauszug einer Stiftung verrät, ob Ausschüttung und Performanceerträge im Zielkorridor liegen. Zwischen den Zeilen steht da aber auch, dass Ausschüttung eine Auffrischung braucht, und hier gibt es dann kein Rumeiern mehr, da ist die Brücke zu Income-Fonds dann eine ganz kurze.
Sustainable Fonds im Q3-Update

Das soll nicht stiftungsgeeignet sein?

Sie kennen das sicher. Manchmal braucht es einfach die neue Winterjacke, den neuen Anzug, die neuen Schuhe, für das persönliche Wohlbefinden wirkt ein neues Kleidungsstück manchmal Wunder. Im Fondsportfolio einer Stiftung kann das ganz ähnlich sein, denn dort schlummern häufig recht konservative Fondskonzepte vor sich hin. Zugegeben, einige liefern immer noch ein gutes Stück weit das was die Stiftung sich vorgestellt hatte, aber n’ bisschen frischer Wind, der darf es schon sein. Geradezu fesch wird ein Fonds, wenn er Ausschüttung und Nachhaltigkeit authentisch zusammenbringt, wir haben das für zwei #fondsfibel-Fonds wieder einmal festgestellt.
Was nach den Gebühren übrig blieb

Was kosch‘d der Fong jetzt genau?

Fonds kosten Gebühren, denn es wird qualifizierte Arbeit geleistet. Ein Teil der Vergütung fließt an die Fondsgesellschaft als Verwaltungsvergütung, umgangssprachlich auch Managementgebühr genannt – also vor allem für die Arbeit und Mühewaltung bei der Auswahl der Investments, deren Monitorring und Verkauf zum gegebenen Zeitpunkt. Darüber hinaus sind viele weitere Kosten zu tragen, natürlich auch von Stiftungen, so sie Anteile des jeweiligen Fonds halten. Sehr viele sogar. Welche genau, das klären wir in Teil 2 unserer Serie.
Rückblick Stuttgarter Non-Profit-Forum

Warum Stiftungen um die zweite Spende kämpfen sollten

Beziehungen sind etwas Schwieriges, speziell für Stiftungen ist das Aufbauen von Beziehungen, deren Pflege und Weiterentwicklung scheinbar eine richtige Herausforderung. Nicht umsonst hören wir derzeit auf Veranstaltungen immer öfter, nicht zuletzt als eine Lehre aus der Corona-Pandemie, dass Stiftungen sich dem Thema Beziehungen widmen müssen. Weil Beziehungen notwendig sind, um beispielsweise im Fundraising erfolgreich zu sein, weil Beziehungen in schwierigen Zeiten helfen können. Beziehungen waren auch das Thema beim diesjährigen Stuttgarter Non-Profit-Forum, wir haben drei Lehren mitgebracht.

Neue Beiträge

Rezension Kapitalerhalt im Vergleich

Stiftungsvermögen und der Kapitalerhalt

Wie ist das jetzt nochmal genau mit dem Kapitalerhalt? Diese Frage stellen sich Stiftungen immer wieder. Speziell die Frage ob das Stiftungsvermögen nominell oder real zu erhalten ist, erhitzt immer wieder die Gemüter. Denn beide Kapitalerhaltungskonzepte haben ihre Berechtigung, verlangen aber unterschiedliche Herangehensweisen. Gleich gilt es, das Gebot des Kapitalerhalts zu verstehen, auch in seinen Ausprägungen, um als Stiftung auf der Höhe der Zeit zu agieren. Die Juristin Vanessa Glaser hat sich des Themas angenommen, und gleich noch eine vergleichende Arbeit daraus gemacht. Wir haben quergelesen.

FondsFibel

#stiftungenstärken

Stefan Preuß
ist Chefredakteur von stiftungenstärken.de und fondsfibel.de. Der Fachjournalist, der auch als freier Autor für andere Publikationen fungiert, ist seit vielen Jahren als Autor von Fachbeiträgen und Analysen im Stiftungssektor präsent, moderiert dazu den Elevator Pitch beim Virtuellen Tag für das Stiftungsvermögen (www.vtfds.de).
Lena Häfermann
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
Tobias Karow
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.