ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Als wir unseren Podcast FreitagsPodcaast AHOI, NPO! gestartet haben, war es April 2020 und der erste Corona-Lockdown zwang uns förmlich an den Schreibtisch. Heraus kam ein Podcast-Format, das anfangs neben n bisschen Technik einige Überlegungen erforderte, das sich aber sukzessive entwickelte und heute Kernbestandteil des Story Tellings rund um unsere Plattform ist. Es dauerte also keine 12 Monate, bis der Podcast etabliert war, und es spricht nichts dafür, dass dies bei Stiftungen nicht auch so gut funktionieren kann. Ein Anfang ist dabei vermutlich schnell gefunden: Wie wäre es zum Beispiel mit eine Podcast mit den Highlights aus dem Jahresbericht? Klingt spröde, kommt aber Spitze.
Zurück aus der Weihnachtspause, und gleich wieder sind es im neuen Jahr die alten Themen, die uns umtreiben. Nach wie vor beherrscht die Pandemie die Schlagzeilen, nach wie vor ist Lockdown angesagt, nach wie vor stehen Stiftungen vor der Herausforderung, mit Ihrem Anliegen von dieser Nachrichtenlage nicht vollends verschluckt zu werden. Es gilt, sich als Stiftung Gehör zu verschaffen, mit der richtigen Geschichte, und mit den richtigen Werkzeugen. Erst recht wenn Pandemie ist.
Das Jahr 2020 war kein einfaches, für keinen, und es wird für immer das Jahr der Corona-Pandemie bleiben. Für Stiftungen bedeutete 2020 sicherlich an vielen Stellen Einschnitte, viel Austausch fand nur mehr am Rechner statt, viel Projektarbeit via Videokonferenz, und so manches Stiftungsdepot wird auch ordentlich gelitten haben, obwohl das Jahr 2020 kein schlechtes Anlagejahr war. Für 2021 stehen nun - neben dem Überwinden der Pandemie - Themen auf der Agenda, die nicht neu sind die aber in der "neuen" Gemengelage umso mehr Nachdruck entwickeln werden.
Sicherlich wird das Jahr 2020 als das Corona-Jahr in Erinnerung bleiben, als das Jahr in dem die Generation Corona geboren wurde, und das Jahr, in dem Stiftungsverantwortliche wunderbar haben sehen können, was die Risikomanagementprosa der Anbieter von Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds wert war und ist. Fakt ist: Der Corona-Crash ging an keinem Fonds spurlos vorüber, aber er war eben andererseits auch besonders wertvoll.
Inmitten der Corona-Pandemie konnte jeder Mensch den Wert einer Innovation erkennen. Gäbe es Innovation wie eben jene mRNA-Technologie von Moderna oder BioNTech nicht, wir hätten heute vermutlich noch keinen Impfstoff zugelassen, könnten der Pandemie nicht bereits jetzt die Stirn bieten. Innovationen bzw. innovative Unternehmen sucht man aber in vielen Stiftungsfonds vergeblich, aber warum eigentlich? Darüber sprachen für unseren FreitagsPodcast AHOI, NPO! mit Lucas von Reuss von Quant-IP, der nicht nur Fondsmanager ist sondern vielmehr ein Kenner der großen Themen von morgen, die heute durchaus auch ins Stiftungsvermögen gehören - aus ganz verschiedenen und einem extrem triftigen Grund.
In der Beurteilung von Fonds ist manches Wort recht schnell ausgesprochen. Häufig wird in Momentaufnahmen das Leistungsvermögen auch von Stiftungsfonds oder stiftungsgeeigneten Fonds beurteilt. So auch in 2020, das mit dem Corona-Crash auch seine Momente hatte. Doch so einfach ist es eben doch nicht, denn schon der Blick auf 2020 insgesamt relativiert das Bild für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds – und spült SRI-ETFs als Aktienbaustein für das Stiftungsvermögen ins Blickfeld.
Das Jahr 2020 wird für immer mit der Corona-Pandemie verbunden werden, das Wort Lockdown wird sicherlich zum Unwort des Jahres gekürt. Bei alldem haben die FondslenkerInnen von Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds in der Corona-Krise zeigen können, was sie zum echten Fondskönner macht. So heftig und schnell wie es im März bergab ging, erholten sich die Kurse auch wieder, gleichzeitig verändert sich das säkuläre Bild für die Märkte durch die neue Freihandelszone in Asien sowie Wahl Joe Bidens zum neuen US-Präsidenten noch einmal erheblich. Entsprechend war 2020 ein ehrliches Jahr, auch für unseren Club der 25 (www.fondsfibel.de).
Das Thema Stiftung ist keines, das an den deutschen Grenzen endet, eher im Gegenteil. In Österreich zum Beispiel hat sich mit dem Verband für gemeinnütziges Stiften in Österreich 2014 eine Interessenvertretung gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht, einmal für das Stiften an sich in die Bütt zu gehen, zum anderen aber auch den bestehenden Stiftungen tatkräftig beizustehen, der immer komplexeren Welt auf Augenhöhe zu begegnen. So ist auch der Ratgeber „Achtung, Stiftung!“ entstanden, den wir uns einmal näher angeschaut haben.
Es ist Herbst, und es ist Lockdown. Der erste Fakt ist ein guter für die Börsen, zumindest statistisch, der zweiter ein schlechter. Und so aufgeregt wie die Diskussion um Corona und den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geführt werden, müsste die daraus ableitbare Unsicherheit eigentlich schlecht für die Börsen sein – und damit auch für das Gros der Stiftungsfonds und stiftungsgeeigneten Fonds. Doch, weit gefehlt. Der November war auch für unseren ‚Club der 25‘ kein schlechter.
Prognostiker sind Optimisten, wir sind lieber Realisten. So in etwas ließe sich das Gespräch mit Ulrich Zorn, dem Fondsmanager des CSR Ertrag Plus, mit wenigen Worten zusammenfassen. Dabei war dies nicht die einzige Erkenntnis, denn es war spannend zu hören, wie unaufgeregt Ulrich Zorn inmitten des Corona-Crashs im Fonds agiert und was antizyklisches Handeln hiermit zu tun hat. Schließlich haben wir auch darüber diskutiert, ob das Selbermachen im Stiftungsvermögen beim Themenkreis ESG und Nachhaltigkeit nicht doch irgendwo an seine Grenzen stößt.
Gute Stiftungskommunikation ist unser Anliegen. Wir lieben es, wenn Interesse geweckt und zum Mitmachen eingeladen wird. Wenn die Verbindung von physischer und digitaler Welt spielerisch gelingt. Und wenn vorbildhafte Kommunikation und überzeugende öffentliche Veranstaltungen einander die Hand reichen. Aus den eingereichten Bewerbungen nur drei Projekte hervorzuheben, fiel uns schwer. Aber hier sind sie nun, unsere Top 3, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie Stiftungskommunikation aussehen kann: mit sportlichem Ehrgeiz, einer kindgerechten Medienwelt und einer Bühne für das Ehrenamt.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.