ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Stiftungsvermögen zu managen, ist erste Pflicht von Stiftungsverantwortlichen. Es ist nicht Pflicht Nummer 17. Das wollen viele Verantwortliche in Stiftungen, viele Geschäftsführer und Vorstande von Stiftungen aber nicht hören. Oft wird vorgeschoben, dass Asset Allocation, Aktien und externer Rat ja ohnehin nur etwas für die Großen ist. Gemeint sind die großen Stiftungen. Meine Antwort darauf ist inzwischen immer ein Nein. Aus dem Stiftungsvermögen mehr als Tagesgeld rauszuholen, ist ein Muss. Der Stifter hätte nichts anderes gewollt.
Sie ist Politikwissenschaftlerin, hat Internationale Beziehungen studiert, arbeitet heute beim European Council on Foreign Relations (ECFR), einem Think Tank, der sich mit Themen der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst. Spezialisiert ist sie auf neue technische Lösungen, etwa Drohnen. Wir trafen Ulrike Esther Franke in Paris zum Gespräch über europäische Fähigkeiten, alte Sicherheiten und neue Realitäten – und nahmen eine Portion Optimistisches mit nach Hause.
Mit den StiftungsApéros sind wir seit 2023 auf Tour. Gelernt haben wir in diesen drei Jahren unter anderem, dass sich Stiftungspraxis gerade sehr stark hinterfragt, dass sie sich auch relativ stark zu verändern gedenkt, und dass sie sich Sorgen macht um die Einnahmeseite. Entsprechend sind immer mehr Stiftungen im Fundraising und damit auch kommunikativ unterwegs. Was am Horizont immer wieder und immer stärker dabei aufscheint, sind Konservieren und Ausbauen der Finanzbasis für die kommenden Stiftungsjahrzehnte. Major Donor soll der Teppich ausgerollt werden. Dieses Thema wird uns auch auf der StiftungsApéro SommerTour 2026 stark befassen.
Virtueller Tag für das Stiftungsvermögen, so leitet sich der vtfds im Ursprung ab. Seit 2020 haben wir in Summe knapp 30 Stunden Videomaterial aufgezeichnet und verbreitet, zum Themenkreis Stiftungsvermögen. Begonnen mit dem #vtfds2020 waren wir einmal im Jahr mehr als vier Stunden auf Sendung, haben mehr als 100 Gespräche geführt zum WIE im Stiftungsvermögen und WOFÜR im Management dessen. Die TV-Livesendungen wurden immer begleitet von der Frage, wie wir es schaffen können, jede Stiftung im deutschsprachigen Raum für die Pflicht Stiftungsvermögen zu begeistern. Denn Stiftungsvermögen richtig zu managen, macht Sinn, und auch Spaß. Die vtfds Mediathek hat die Bewegtbildbelege.
Verfügt eine Stiftung über 500.000 Euro Stiftungsvermögen, ist die Frage nach der Anlage dieses Betrages oft schnell geklärt. Vermeintlich. Die Stiftungsverantwortlichen sagen oft, mit 500.000 Euro kann man eh nicht viel machen, die Bank bietet Festgeld, Stiftungsfonds verstehen wir nicht, mit Aktien brauchen wir dem bisschen Geld nicht anfangen. Die Bank sagt oft, da können wir nicht viel machen. Festgeld vielleicht, vielleicht ein Mischfonds, aber zu viel dürfe man nicht erwarten. Stifterwille hin oder her. Doch, ganz so einfach ist die Sache weder für Stiftungsverantwortliche noch für Stiftungsberater in den Banken nicht.
Stiftungsvermögen anno 2026 anlegen heißt, sich Gewahr zu sein, in welcher Zeit Stiftungsvermögen investiert wird. Das Umfeld, die allgemeine Gemengelage, sie war mal weniger wichtig, heute ist es extrem wichtig zu sehen, in welchem Umfeld Stiftungsverantwortliche Entscheidungen für das von ihnen treuhänderisch betreute Stiftungsvermögen treffen. Die Historie lehrt, sich beim Investieren der tagesaktuellen Parameter bewusst zu sein.
Jedes Stiftungsvermögen hat einen Fußabdruck. So „lernte“ ich es in Toronto auf der dortigen 2026er Stiftungskonferenz, die Impact Investing als Schwerpunkt gesetzt hatte. Was bei kanadischen Stiftungen aber eben die Kombination aus Impact und Investing bedeutet, wurde in Deutschland zu oft ideologisch überfrachtet. Impact ist dabei kein Gütesiegel, sondern eine Haltung. Aber eben eine Haltung, die der eines Investors entspricht. Das gute Wirken kann und muss auch ein gutes Geschäft sein, denn nur so verdient man sich als Stiftung die steuerliche Privilegierung. Drei Gedanken, die ich hierzulande gerne häufiger diskutieren möchte.
Gerade läuft ein Film im Kino, über den Aufstieg Putins. Mit „Der Magier im Kreml“ ist jedoch nicht er gemeint, sondern sein Helfer Wladislaw Surkow (im Film Vadim Baranow). Der Film basiert auf dem Bestseller von Giuliano da Empoli, und ja, er ist ob seiner dystopischen Töne, seines die dunkle Seite der Macht zeigenden Aufrisses, seines melancholisch-brutalen Subtextes richtig schwere Kost.
Deutsche Stiftungsvermögen werden zu oft nur verwaltet. Sie müssten gemanagt werden, aber allein kann Stiftungsvermögen eben nicht in die Spur kommen. Es braucht die Menschen dahinter, die die Weichen im und für das Stiftungsvermögen richtig zu stellen imstande sind. Uns treibt die Frage um, ob es so etwas wie die Generation 2% gibt, die eben durch die Umstände so geprägt ist, Stiftungsvermögen mit dem Hauptaugenmerk „sicher“ anzulegen, statt ein wenig mehr auf das Wörtchen „ertragreich“ zu setzen. Eine Zeitreise, zurück und nach vorn.
Wie ist das jetzt nochmal genau mit dem Kapitalerhalt? Diese Frage stellen sich Stiftungen immer wieder. Speziell die Frage ob das Stiftungsvermögen nominell oder real zu erhalten ist, erhitzt immer wieder die Gemüter. Denn beide Kapitalerhaltungskonzepte haben ihre Berechtigung, verlangen aber unterschiedliche Herangehensweisen. Gleich gilt es, das Gebot des Kapitalerhalts zu verstehen, auch in seinen Ausprägungen, um als Stiftung auf der Höhe der Zeit zu agieren. Die Juristin Vanessa Glaser hat sich des Themas angenommen, und gleich noch eine vergleichende Arbeit daraus gemacht. Wir haben quergelesen.
Die Diskussion um Staatsverschuldung, Vertrauen in Kapitalmärkte und geopolitische Spannungen ist aktueller denn je. Im Gespräch erläutert Rainer Königs, warum viele dieser Fragen nicht neu sind und wie er als positiv denkender Mensch die Weltlage betrachtet.
Lena Häfermann ist Autorin, Texterin und Gründerin der Plattform Lokale Momente, ein digitaler Marktplatz für regionale Erlebnisse. Sie lebt seit ihrem Studium in Bremen. Die Hansestadt und Norddeutschland spielen in ihren Büchern die Hauptrolle: in Reiseführern, gemütlichen Kriminalromanen und Liebesgeschichten. Als Redakteurin schreibt sie für regionale Wirtschaftsmagazine über diverse Themen.
ist Gründer und Geschäftsführer von stiftungsmarktplatz.eu und im Stiftungswesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein seit 10 Jahren aktiv. Er ist Herausgeber der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, dem führenden Nachschlagewerk für Stiftungsfonds und stiftungsgeeignete Fonds (www.fondsfibel.de), Vorträge hält er vor allem zum Thema ‚Stiftungen und ihr Weg in die digitale Welt‘. Für beide Themen betreibt er den Blog #stiftungenstärken.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.