KANA Stiftungs- und Vermögensberatung Salierstr. 31, 67105 Schifferstadt
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Kurz-Profil

Karl-Heinz Nagel ist ein erfahrener Stiftungsberater mit zwei Schwerpunkten: Vermögensverwaltung und Gründungsbegleitung. Bereits 1995 kam Karl-Heinz Nagel beim damaligen Bankhaus Delbrück mit dem Stiftungsthema in Berührung, seine erste Stiftungskundin war die Deutsche Schillerstiftung von 1858. Im Jahr 2003 machte er sich dann selbständig mit der KANA Stiftungs- und Vermögensberatung, parallel ist er aber noch Mit-Geschäftsführer der quantagon financial advisors GmbH. Karl-Heinz Nagel sagt von sich, er würde das was beispielsweise ein Asset Manager sagt, so übersetzen, dass es ein Stiftungsmanager versteht. Der Stiftungsexperte bringt es auf den Punkt: „Der Banker sagt, er habe eine gute Performance mit minus 5% im Vergleich zum Dax von minus 20% erreicht, der Stiftungsvorstand versteht nur, dass der 5% verloren hat. Das gilt es dann zu erklären.“

Seit Jahren ist Karl-Heinz Nagel auch als Berater direkt in Stiftungen tätig.Hierbei hat er sich einen großen Erfahrungsschatz speziell im Umgang mit wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben und in der Abgrenzung dessen von der ideellen Sphäre angeeignet.


Nachhaltigkeitsprofil

Nachhaltig heißt für mich…
Für Karl-Heinz Nagel ist es richtig und zeitgemäß, sich mehr und mehr mit den Aspekten verantwortungsbewussten Investierens auseinanderzusetzen: „In meine Augen sind nachhaltige Kriterien in der Auswahl von Investments heute wichtiger denn je, und je weniger problembelastet ein Unternehmen wirtschaftet, desto positiver schlägt sich das auch in den Kennzahlen und damit dann auch langfristig in den Börsennotierungen nieder. Aus Risikogesichtspunkten heraus ist es durchaus besser, bei Unternehmen und Ländern die „nachhaltigeren“ zu selektieren. Die Sache hat nur einen Haken: Wenn die Börsen den Rückwärtsgang einlegen, geht der Mehrwert gegen null, dann ist selbst das beste Nachhaltigkeitsrating nichts mehr wert. In diesen Börsenphasen werden sowohl die „guten“ als auch die „schlechten“ Unternehmen verkauft, der Markt differenziert nicht mehr.“


Ansprechpartner:
Karl-Heinz Nagel
Geschäftsführer

KANA Stiftungs- und Vermögensberatung GmbH
Salierstr. 31
67105 Schifferstadt

Telefon: +49 (6235) 457 468
Mobil: +49 (176) 628 84 663
info@kana.de


Von der Fürsorgepflicht zur Risikotragfähigkeit: Wo Karl-Heinz Nagel bei bestehenden und zu gründenden Stiftungen ansetzt, erfahren Sie in der Bilderstrecke.

Karl-Heinz Nagel ist zunächst einmal in der Stiftungsberatung tätig. Für ihn steht hier an erster Stelle, dass Stiftungen in die Lage versetzt werden sollen, den Stifterwillen richtig umzusetzen. Dazu erklärt er: „Philanthropisch aktive Menschen sehen zuerst die gute Sache, ignorieren aber, dass sie für die Stiftung auch eine Fürsorgepflicht haben. Hier zu sensibilisieren, ist mir ein Anliegen. Gleichzeitig liegt hierin auch begründet, die Stiftung künftig auch weiterentwickeln zu können. Eine aktuelle Fragestellung betraf unter anderem das Errichten einer Verbrauchsstiftung, die ein äußerst zeitgemäßes Instrument für Engagement sein kann. Jedoch hat diese Stiftungsform signifikante Auswirkungen auf die Vermögensbewirtschaftung.“

Beim Stichwort Verbrauchsstiftung kann Karl-Heinz Nagel sofort aus der Praxis berichten. „In der Verbrauchsstiftung unterliegt man ja nicht der Mittelerhaltungsrechnung, weshalb hier Mittel vorgehalten werden können, sobald sie eben gebraucht werden. In Kombination mit einer anderen, klassisch errichteten Stiftung können solche Konstruktionen ein sehr zeitgemäßes Werkzeug sein, Stiftungshandeln zu optimieren bzw. zu erhalten.“

Besonders wichtig ist Karl-Heinz Nagel die Anlagerichtlinie, die zusammen mit der ermittelten Risikotragfähigkeit das Gerüst für die Vermögensverwaltung liefert. Nagel weiter: „Das Wichtige ist ja, dass die Risikotragfähigkeit heute auf die handelnden Personen abgestimmt werden muss. In solchen Gesprächen kommt man irgendwann an einen Punkt, von dem aus ein Prozess beginnt, in dem die Stiftungsvorstände und Geschäftsführer für verschiedene Anlageklassen und deren Risikoparameter sensibilisiert werden. Am Ende dieses Prozesses sollten Stiftungsverantwortliche verstehen, was Vermögensverwalter bzw. Investmentprodukte zu leisten imstande sind, und auch, wie einzelne Assetklassen und Investments funktionieren. Der Vorstand sollte eine Regel immer beachten: Was ich nicht verstehe, mache ich nicht.“ Grundsätzlich gibt aber immer der Kunde den Maßstab vor. Nagel bestätigt: „Der Kunde, also der Stifter oder der Stiftungsverantwortliche, gibt vor, wie viel Risiko er aushalten kann und in welchen Anlageklassen er sich wohl fühlt. Sich zum Beispiel damit zu beschäftigen, wie viel Verlust er maximal verkraften kann, ist sicherlich Gold wert. Nur machen das zu wenige.“

Nachdem dieses Gerüst erarbeitet wurde, geht es an die Auswahl des geeigneten Vermögensverwalters. Auch hier unterstützt Karl-Heinz Nagel Stiftungen. „Hierbei sind die Gespräche zu koordinieren, Verwalter sind zu besuchen, und die Anlagevorschläge immer mit der Linie aus der Anlagerichtlinie abzugleichen. Am Schluss dann muss ein Auswahlverfahren stattfinden, wobei auch ein Hauptaugenmerk auf den Kosten und den Vertragsbestandteilen liegt. Im Übrigen gilt das auch für Fonds. Hier geht der Blick meist sofort auf die Total Expense Ratio (TER), denn diese gibt ein gutes Bild ab, wo sich die Kostenbasis des Fonds befindet. Jedoch sind hier einige Kosten etwa für Bilanzierung und Berichtswesen auch nicht enthalten.“

Klare Regeln in der Kapitalanlage sind für Karl-Heinz Nagel das A und O. „Klare Regeln sind einmal an sich etwas Gutes, sie werden aber dann erst wertvoll, wenn man sich auch daran hält. Wer aus einem Markt aussteigt, muss auch ein Szenario für den Einstieg haben. Weil viele letzteres nicht mehr schaffen, sehen die Ergebnisse so aus wie sie vielerorts aussehen. Was wir heute als Mittel der Wahl immer in Betracht ziehen, ist die Umschichtungsrücklage. Der Vorstand ist berechtigt, eine solche Umschichtungsrücklage einzurichten, die letztlich wie ein Überlauftopf funktioniert. Startet eine Stiftung mit der Vermögensverwaltung, kann sie in der Kapitalanlage im ersten Jahr auch durchaus mal im Negativen notieren. Spätestens 5 Jahre nach dem Start der Vermögensverwaltung sollte der Umschichtungstopf jedoch im Plus sein.“, unterstreicht Karl-Heinz Nagel.

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